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Alangium

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Alangium

Illustration von Alangium salviifolium aus Englers „Das Pflanzenreich“

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Asteriden
Ordnung: Hartriegelartige (Cornales)
Familie: Hartriegelgewächse (Cornaceae)
Gattung: Alangium
Wissenschaftlicher Name
Alangium
Lam.

Die Gattung Alangium gehört zur Familie der Hartriegelgewächse (Cornaceae). Die etwa zwanzig Pflanzenarten sind hauptsächlich in Südostasien verbreitet, wenige Arten finden sich nordwärts bis nach Japan, westwärts bis Madagaskar und Afrika.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Alangium salviifolium leaves and flowers 18.JPG
Blüte von Alangium salviifolium

Alle Arten in dieser Gattung sind Gehölze, sowohl immergrüne als auch laubabwerfende Arten, die als Bäume oder Sträucher, selten auch Lianen wachsen. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind einfach, ganzrandig oder leicht gelappt. Die Nervatur ist handförmig. Nebenblätter fehlen.<ref name="FoP" />

Die Blüten stehen zu mehreren in zymösen Blütenständen in den Blattachseln. Es sind kleine, meist abfallende Tragblätter vorhanden. Die Blüten sind weiß oder weißlich-gelb, die Blütenstiele besitzen ein „Gelenk“. Es ist ein Blütenbecher vorhanden. Der kleine Kelch ist gestutzt bis gezähnelt. Die schmalen Kronblätter krümmen sich beim Öffnen der Blütenknospe zurück oder rollen sich ein. Die großen, länglichen Staubbeutel stehen an kurzen bis langen Staubfäden. Der ein- bis zweikammerige Fruchtknoten ist unterständig, es ist ein gekerbter bis gelappter Diskus vorhanden. Die Narbe ist gelappt. Es entsteht eine ein- bis zweisamige Steinfrucht mit Diskus- und Kelchresten. Der Steinkern ist leicht komprimiert.<ref name="FoP" />

Verbreitung[Bearbeiten]

Verbreitungszentrum von Alangium ist Südostasien, im Norden von Japan und Korea über China, den Südhang des Himalaya über die indonesische Inselwelt bis ins tropische Australien. In Madagaskar und Afrika finden sich die westlichsten Verbreitungsareale.<ref>George E. Schatz: Malagasy/Indo-australo-malesian Phytogeographic Connections. In: W.R. Lourenço (Hrsg.): Biogeography of Madagascar. 1996 (MBG: Research: Projects: Africa: Malagasy/Indo-australo-malesian Phytogeographic Connections [abgerufen am 5. Februar 2007]).</ref>

Dabei ist die Größe des besiedelten Areals von Art zu Art ganz unterschiedlich: Alangium chinense kommt von China bis nach Afrika vor – mit entsprechenden Variationen, die zu zahlreichen Synonymen geführt haben. Andere Arten, wie Alangium circulare, Alangium havilandii oder Alangium longiflorum stehen als „vulnerable“ auf der Roten Liste, weil ihr Lebensraum gefährlich kleiner geworden ist.<ref name="IUCN" />

In Mitteleuropa sind keine Arten heimisch, selten sieht man Alangium platanifolium oder Alangium chinense als Ziergehölze.<ref>Andreas Bärtels: Alangium, aparte Exoten. In: Gartenpraxis. Band 27, Nr. 1, 2001, S. 20–21.</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Einige Arten werden medizinisch genutzt, darunter Alangium chinense und Alangium salviifolium.<ref>J. A. Duke, E. S. Ayensu: Medicinal Plants of China. Reference Publications, 1985, ISBN 0-917256-20-4.</ref> Wegen der hübschen, duftenden Blüten pflanzt man sie manchmal als Ziergehölze.

Datei:Alangium chinensis fleurs2.jpg
Alangium chinense
Datei:Alangium platanifolium.jpg
Alangium platanifolium
Datei:Alangium salviifolium fruit -அழிஞ்சில் பழம்.jpg
Früchte von Alangium salviifolium
Datei:Alangium villosum flowers.jpg
Alangium villosum

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Alangium wurde 1783 durch Jean-Baptiste de Lamarck in Encyclopédie Méthodique, Botanique, 1, S. 174 aufgestellt.<ref name="Tropicos" /> Synonyme für Alangium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lam. sind: Angolam Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Adans., Angolamia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Scop., Diacicarpium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blume, Kara-angolam Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Adans., Marlea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Roxb., Pautsauvia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Juss., Pseudalangium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.F.Muell., Rhytidandra Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Gray, Stelanthes Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Stokes, Stylidium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lour. nom. rej., Stylis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Poir., Karangolum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kuntze.<ref name="WCSP" />

Zur Gattung Alangium gehören etwa 20 Arten:<ref name="GRIN" /><ref name="APNI" /><ref name="IUCN" /><ref name="WCSP" />

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="Tropicos"> Alangium bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FoP"> Alangium bei Tropicos.org. In: Flora of Pakistan. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FoC"> Haining Qin, Chamlong Phengklai: Alangiaceae. Alangium. S. 304 – textgleich online wie gedrucktes Werk. In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 13: Clusiaceae through Araliaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing / St. Louis 2007, ISBN 978-1-930723-59-7. </ref> <ref name="WCSP"> Vorlage:WCSP </ref> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="APNI"> APNI = Australian Plant Name Index Artliste Alangium </ref> <ref name="IUCN"> Suche nach „Alangium“ in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Alangium – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikispecies: Alangium – Artenverzeichnis

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