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Alauda (Gattung)

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Alauda

Feldlerche
(Alauda arvensis)

Systematik
Unterklasse: Neukiefervögel (Neognathae)
Ordnung: Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung: Singvögel (Passeri)
ohne Rang: Sylviida
Familie: Lerchen (Alaudidae)
Gattung: Alauda
Wissenschaftlicher Name
Alauda
Linnaeus, 1758
Datei:Alauda distribution map.png
Verbreitungskarte der Gattung Alauda
Datei:Alauda arvensis nest 2 beentree.jpg
Gelege einer Feldlerche
Datei:Oriental Skylark Alauda gulgula.JPG
Orientfeldlerche, Indien

Alauda ist eine Gattung der Lerchen. Unter den heute lebenden Vogelarten gehören 4 Arten zu der Gattung. Eine deutsche Bezeichnung hat sich für diese Gattung bislang nicht eingebürgert, sie werden jedoch gelegentlich als Feldlerchen bezeichnet. Mit der Feldlerche gehört zu dieser Gattung eine Vogelart, die in der europäischen Kultur eine besondere Rolle spielt. Auf Grund ihres melodiösen Gesangs, den sie mit großer Vehemenz vor allem im Singflug vorträgt, haben Dichter wie Shakespeare, Blake oder Shelley<ref> Percy Bysshe Shelley: Ode an eine Feldlerche, aufgerufen am 14. Januar 2017</ref> und Musiker wie Ralph Vaughan Williams (The Lark Ascending) ihr Werke gewidmet.

Merkmale[Bearbeiten]

Die Arten der Gattung Alauda sind mittelgroße Lerchen. Die Feldlerche, die vermutlich die bekannteste Vertreterin der Gattung ist, erreicht eine Körperlänge von bis zu 18 Zentimeter und wiegt bis zu 55 Gramm.<ref name="Pätzold207">Pätzold: Die Lerchen der Welt. S. 207.</ref>

Die Arten der Gattung kennzeichnen sich durch einen schlanken Schnabel. Die Nasenlöcher sind bedeckt. Die zehnte Handschwinge ist stark reduziert und bei zusammengefalteten Flügeln von den Handdecken überdeckt. Der Lauf ist kräftig und lang. Die Kralle der Hinterzehe ist länger als diese und fast gerade.

Verbreitungsgebiet[Bearbeiten]

Das Verbreitungsgebiet der Gattung ist sehr groß. Es reicht von Afrika über Europa bis nach Asien. Auf dem australischen Kontinent und in Neuseeland wurde außerdem die Feldlerche eingeführt. Zur Gattung gehört auch die Rasolerche (Alauda razae), die auf der unbewohnten Kapverden-Insel Ilhéu Raso endemisch ist. Aufgrund ihres winzigen Verbreitungsgebiets von nur 7 km² Größe wird sie von der IUCN als vom Aussterben bedroht (“critically endangered”) eingestuft.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2016.1. Eingestellt von: BirdLife International, 2016. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>

Fortpflanzung[Bearbeiten]

Wie alle Lerchen sind auch die Alauda-Arten Bodenbrüter. Das Nest ist gewöhnlich napfförmig.

Arten[Bearbeiten]

Die folgenden rezenten Arten werden zu der Gattung gerechnet:<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Nicators, reedling & larks « IOC World Bird List.] In: www.worldbirdnames.org. , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 29. Dezember 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Rudolf Pätzold: Die Lerchen der Welt. Westarp Wissenschaften, Magdeburg 1994, ISBN 3-89432-422-8.
  • Rudolf Pätzold: Kompendium der Lerchen. Alle Lerchen unserer Erde. Jan-Schimkat-Medienpublikation, Dresden 2003, ISBN 3-00-011219-7.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Alauda (Lerchen) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelbelege[Bearbeiten]

<references />