Albaner in Kroatien
Die Albaner in Kroatien (albanisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) sind eine in der kroatischen Verfassung anerkannte Minderheit.<ref>The Constitution of the Republic of Croatia (consolidated text). Historical Foundations. In: Kroatisches Parlament. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 19. April 2016; abgerufen am 30. Mai 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie unterteilen sich in zwei Gruppen: Neben ethnischen Albanern aus dem ehemaligen Jugoslawien, überwiegend aus dem Kosovo und aus Nordmazedonien, gibt es auch die alteingesessenen Arbanasi.
Bei vielen der erstgenannten handelt es sich um berufstätige Arbeitsmigranten.<ref>Marko Valenta, Sabrina P. Ramet: Ethnic Minorities and Politics in Post-Socialist Southeastern Europe. Cambridge University Press, 2016, S. 50: „Croats never had a large-scale conflict with Albanians, and many Albanians in Croatia are hard-working "labor immigrants"“</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Im Mittelalter existierte eine große albanische Gemeinschaft in Ragusa (heutiges Dubrovnik). In einem aus dem Jahre 1285 stammenden Dokument von dort ist der Satz Audivi unam vocem clamantem in monte in lingua albanesca („Ich hörte eine rufende Stimme aus den Bergen in albanischer Sprache“) überliefert. Dies ist die älteste schriftliche Erwähnung der albanischen Sprache an sich.<ref>Robert Elsie: The earliest references to the existence of the Albanian language. In: Zeitschrift für Balkanologie. Berlin 1991, S. 101–105 (elsie.de [PDF]).</ref>
Arbanasi[Bearbeiten]
Die Arbanasi (albanisch auch Arbëreshët e Zarës „Albaner von Zadar“) sind eine bis heute bestehende kleine Bevölkerungsgruppe in Kroatien. Sie sind ethnisch gesehen katholische Albaner, die zwischen 1726 und 1733 vor den Osmanen ins kroatische Küstenland flüchteten,<ref name=":0">Dejan Djokić: Yugoslavism: Histories of a Failed Idea, 1918-1992. London 2003, S. 312 (google.de).</ref> wo sie auch heutzutage noch präsent sind. In der Stadt Zadar gründeten sie ein eigenes nach ihnen benanntes Stadtviertel,<ref name=":1">Nancy C. Dorian: Investigating Obsolescence: Studies in Language Contraction and Death. 1989, S. 209 (google.de).</ref> welches bis heute weiterbesteht.<ref name=":2">https://www.grad-zadar.hr/mjesni-odbori-81/</ref> Die Arbanasi sprechen traditionell einen gegischen Dialekt des Albanischen.
Die ursprünglich albanischen Bewohner katholischen Glaubens von Peroj (albanisch Përrua) bei Pula, welche 1657 vor den Osmanen flüchteten, haben ihre albanische Nationalität aufgegeben.<ref> Franz Miklosich in: Albanische Forschungen, Wien 1870, S. 3.</ref>
Demografie[Bearbeiten]
Die aktuelle kroatische Volkszählung von 2021 beziffert die Anzahl der Albaner im Land auf 13.817, was 0,36 % der Bevölkerung entspricht.<ref name="Popis2021">Objavljeni konačni rezultati Popisa 2021. In: dzs.gov.hr. Državni zavod za statistiku, 22. September 2022, abgerufen am 4. Oktober 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 2011 hatte der Anteil mit 17.513 Personen 0,41 % betragen,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 17. Mai 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref> und 2001 mit 15.082 Personen 0,34 %.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 19. Mai 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Sie verteilen sich schwerpunktmäßig auf die Hauptstadt Zagreb mit 3.475 (2011: 4.292), Istrien mit 2.055 (2011: 2.393), den Norden der kroatischen Küste mit 1.771 (2011: 2.410), Dalmatien mit 864 (2011: 1.025) sowie Zadar mit 781 (2011: 908). Weitere leben in kleinerer Zahl über ganz Kroatien verstreut.<ref name="Popis2021" /><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 17. Mai 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Gemeinden mit den höchsten Anteilen an Albanern an den Einwohnern sind Velika Pisanica (Bjelovar-Bilogora) mit 5,48 %, Medulin (Istrien) mit 4,29 %, Nova Rača (Bjelovar-Bilogora) mit 2,79 % und Rovinj (Istrien) mit 2,50 %. Den höchsten Anteil innerhalb einer Gespanschaft erreichen die Albaner in Istrien mit 1,05 % der Bevölkerung.<ref name="Popis2021" />
13.503 Personen (0,35 %) haben bei der Volkszählung 2021 Albanisch als Muttersprache angegeben.<ref name="Popis2021" />
Religion[Bearbeiten]
Die Volkszählung von 2011 hatte die Angehörigen je Ethnie zusätzlich noch nach Konfession aufgeschlüsselt: Von den 17.513 Albanern waren 9.594 (54,8 %) Muslime und 7.109 (40,6 %) Katholiken. 17 gehörten anderen christlichen Konfessionen an und die restlichen 793 (4,5 %) sind teils Atheisten, teils Agnostiker, gaben keine Angabe in Bezug auf die Religion oder gehörten anderen Religionen an.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archivierte Kopie ( des Vorlage:IconExternal vom 13. Oktober 2019 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
Politik[Bearbeiten]
Im kroatischen Parlament, dem Sabor, sind fünf Sitze für ethnische Minderheiten, darunter die albanische, reserviert.<ref>The Constitutional Act on The Rights of National Minorities in the Republic of Croatia. (PDF) In: Sabor. 18. Juni 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 23. Mai 2016; abgerufen am 3. April 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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