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Albedo feature

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Datei:Mars télescope.jpg
Mars, aufgenommen per Teleskop

Ein Albedo feature (deutsch: Albedomerkmal<ref>Susana Frech, Stefan Frech: Fachwörterbuch Astronomie. BoD – Books on Demand, Norderstedt 2011, ISBN 978-3-8423-1963-9, S. 8 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>) ist ein Bereich auf der Oberfläche eines Planeten oder eines anderen Körpers im Sonnensystem, der im Kontrast, farblich oder über Unterschiede der Oberflächenhelligkeit (Albedo), zu den angrenzenden Gebieten steht.

In der Geschichte der Astronomie waren albedo features die ersten und meistens auch einzigen Merkmale, die gesehen und benannt wurden, so z. B. auf dem Mars und dem Merkur. Erste Karten, wie die von Schiaparelli, zeigten nur diese Merkmale, erst mit der Verfügbarkeit von Raumsonden war es möglich auch andere Merkmale wie Einschlagkrater zu sehen.<ref>Willy Ley, Wernher von Braun: The Exploration of Mars New York:1956 The Viking Press Pages 70-71 Schiaparelli's original map of Mars</ref><ref>Antoniadi's map of Mercury. In: nasa.gov. history.nasa.gov, abgerufen am 29. März 2017.</ref> Auf anderen Planeten als dem Mars und Merkur werden die albedo features auch regio genannt. Auf Himmelskörpern mit einer sehr dichten Atmosphäre wie der Venus oder dem Titan sind albedo features mit normalen optischen Beobachtungsmitteln nicht sichtbar, es können nur atmosphärische Erscheinungen beobachtet werden. Das erste entdeckte Merkmal auf einem anderen Planeten war Syrtis Major auf dem Mars, es wurde im 17. Jahrhundert entdeckt.<ref></ref><ref>William Sheehan: The Planet Mars: A History of Observation and Discovery – Chapter 2: Pioneers. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 26. April 2012; abgerufen am 5. Januar 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Durch die Verfügbarkeit von hochauflösenden Aufnahmen von Raumsonden ist die klassische Nomenklatur auf Basis der Albedo features etwas aus der Mode geraten, wird aber weiterhin für die Beobachtung von der Erde aus in der Amateurastronomie verwendet.

Literatur[Bearbeiten]

  • The Origins of Martian Nomenclature, T. L. MacDonald, 1971.
  • The Planet Mars: A History of Observation and Discovery, William Sheehan.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />