Zum Inhalt springen

Albert Beckmann

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Albert Beckmann (* 23. Januar 1833 in Wesel; † 5. Juli 1922 in Bocholt) war Textilfabrikant und Mitglied des Deutschen Reichstags.

Leben[Bearbeiten]

Beckmann besuchte das Gymnasium in Wesel und darauf verschiedene Fachschulen. Er übernahm von seinem Vater die J. Beckmann Textilwerke (heute: Ibena) in Bocholt. Weiter war er Stadtrat, Mitglied des Kreistags und 1884 sowie 1887 bis 1909 des Westfälischen Provinzial-Landtags, der Handelskammer und anderer Korporationen.

Von 1884 bis 1893 war er Mitglied des Deutschen Reichstags für den Wahlkreis Regierungsbezirk Münster 3 Borken, Recklinghausen und die Deutsche Zentrumspartei.<ref>Fritz Specht, Paul Schwabe: Die Reichstagswahlen von 1867 bis 1903. Eine Statistik der Reichstagswahlen nebst den Programmen der Parteien und einem Verzeichnis der gewählten Abgeordneten. 2. Auflage. Verlag Carl Heymann, Berlin 1904, S. 134.</ref> 1893 wurde Beckmann, obwohl offizieller Kandidat der Zentrumspartei, nicht wiedergewählt, weil eine innerparteiliche Opposition als weiteren Zentrumskandidaten den Schreinermeister Jakob Euler ins Rennen schickte.<ref>Carl-Wilhelm Reibel: Handbuch der Reichstagswahlen 1890–1918. Bündnisse, Ergebnisse, Kandidaten (= Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien. Band 15). Halbband 1, Droste, Düsseldorf 2007, ISBN 978-3-7700-5284-4, S. 685–688.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Alfred Bruns (Hrsg.), Josef Häming (Zusammenstellung): Die Abgeordneten des Westfalenparlaments 1826–1978 (= Westfälische Quellen- und Archivverzeichnisse, Band 2). Landschaftsverband Westfalen-Lippe, Münster 1978, S. 174.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Vorlage:Hinweisbaustein