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Albizia

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Albizia
Datei:AlbizziaJulibrissin3.jpg

Seidenbaum (Albizia julibrissin)

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Mimosengewächse (Mimosoideae)
Tribus: Ingeae
Gattung: Albizia
Wissenschaftlicher Name
Albizia
Durazz.

Die Albizia sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Für manche Arten verwendet man die deutsche Trivialnamen Schirmakazie (aufgrund der Wuchsform), Seidenakazie, Albizie (eingedeutscht) oder Schlafbaum (aufgrund zusammenklappender Blätter, siehe weiter unten). Die 100 bis 150 Arten sind in den Tropen und Subtropen weltweit verbreitet.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Jungpflanze des Seidenbaums (Schlafbaum) plus 1 Jahr.jpg
Schlafbaum Tag und Nacht

Albizia-Arten sind laubabwerfende Bäume und Sträucher, die meist schnell wachsen. Einige Arten wachsen in der Wuchsform einer Schirmakazie. Sie besitzen dornige Zweige. Die Laubblätter sind doppelt gefiedert. Es sind Nebenblätter vorhanden.

Albizia-Arten weisen autonome Blattbewegungen aufgrund von Turgorbewegungen auf. Es handelt sich um circadiane, in der Umgangssprache auch als Schlafbewegung bezeichnete, Bewegungen der Fiederblätter. Diese klappen in ca. 12-stündigem, dem Tag- und Nachtrhythmus entsprechendem Abstand abends die einzelnen Fieder zusammen und öffnen diese morgens wieder.

Die Blüten stehen in gestielten köpfchen- oder bürstenförmigen Blütenständen zusammen. Es sind Blütenstiele vorhanden oder sie fehlen. Die Blüten sind zwittrig. Die Kelchblätter sind verwachsen mit höchstens kurzen Kelchlappen, die meist nur als Kelchzähne erkennbar sind. Die Kronblätter sind bis über ihre Mitte hinaus trichterförmig verwachsen. Die weißen, rosa- bis selten purpurfarbenen Staubfäden sind mindestens an ihrer Basis verwachsen; sie bilden oft eine Staminalröhre. Die Staubbeutel sind klein. Der dünne Griffel endet in einer kopfigen bis winzigen Narbe.

Die Hülsenfrüchte sind dünn, riemenförmig. Die ei- bis kreisförmigen Samen sind zusammengedrückt.

Nutzung[Bearbeiten]

Sie werden als Zier- und schattenspendende Gehölze verwendet, zunehmend auch in den wintermilden Gebieten Deutschlands. Ihre Frosttoleranz wird meist mit etwa −20 °C angegeben.

Verbreitung[Bearbeiten]

Die Gattung Albizia umfasst 100 bis 150 Arten in den Tropen und Subtropen. Die pantropische Gattung kommt in Asien, Afrika, Madagaskar, Zentralamerika, Südamerika und dem südlichen Nordamerika sowie in Australien vor. Die meisten Arten sind in den Tropen der Alten Welt beheimatet.

Systematik[Bearbeiten]

Die Gattung Albizia wurde durch Antonio Durazzini aufgestellt. Typusart ist Albizia julibrissin Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Durazz. Der botanische Gattungsname Albizia ehrt den italienischen Naturforscher Filippo degli Albizzi, einen Adligen aus Florenz, der 1749 Albizia julibrissin als erster über Konstantinopel mit nach Europa brachte.<ref>Antonio Durazzini: Memoria sull'albero detto volgarmente Julibrissin letta in di 5 agosto 1772 nella Societa dei Georgofili. In: Magazzino toscano, 1772, Bd. 1, S. 1–14.</ref> Synonyme für Albizia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Durazz. sind: Arthrosamanea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Britton & Rose, Besenna Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.A.Rich., Parasamanea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kosterm., Parenterolobium Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kosterm., Pseudalbizzia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Britton & Rose, Sassa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bruce ex J.F.Gmel., Serialbizzia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kosterm.<ref name="GRIN" />

Datei:Albizia amara(Roxb.)Bolvin..jpg
Albizia amara
Datei:Albizia carbonaria.jpg
Albizia carbonaria
Datei:Starr 080531-4752 Albizia lebbeck.jpg
Lebbekbaum (Albizia lebbeck)
Datei:Albizia odoratissima16.jpg
Albizia odoratissima
Datei:Samanea saman F.Muell. Fabaceae (7046814421).jpg
Regenbaum (Albizia saman)

Arten (Auswahl)[Bearbeiten]

Die Gattung Albizia umfasst 100 bis 150 Arten:<ref name="GRIN" />

Nicht mehr in diese Gattung gehören (Auswahl)<ref name="GRIN" />:

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Albizia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Albizia. In: Schmidt, M., Dressler, S., Faust, E.M., Gottschalk, G., Blanck, K., Veranso-Libalah, M.C., Zizka, G.: African plants – A Photo Guide. Senckenberg, Frankfurt/Main 2025.