Alcafache
| Alcafache | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
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| Basisdaten | ||||||
| Staat: | ||||||
| Region: | Centro | |||||
| Unterregion: | Dão-Lafões | |||||
| Distrikt: | Viseu | |||||
| Concelho: | Mangualde | |||||
| Koordinaten: | 40° 36′ N, 7° 52′ W
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| Einwohner: | 921 (Stand: 30. Juni 2011)<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 180602">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref> | |||||
| Fläche: | 12,88 km² (Stand: 1. Januar 2010)<ref name="Fläche">Übersicht über Code-Zuordnungen von Freguesias auf epp.eurostat.ec.europa.eu</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 72 Einwohner pro km² | |||||
| Postleitzahl: | 3530-021 | |||||
| Politik | ||||||
| Bürgermeister: | Justino Ferreira Marques da Costa (PPD/PSD) | |||||
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Junta de Freguesia de Alcafache Lugar do Peso - Casal Mendo 3530-021 Alcafache | |||||
| Website: | www.freguesiadealcafache.com | |||||
Alcafache ist eine Gemeinde (Freguesia) im portugiesischen Kreis (Concelho) von Mangualde mit 921 Einwohnern (Stand 30. Juni 2011).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl PT 180602">www.ine.pt – Indikator Resident population by Place of residence, Sex and Age; Decennial in der Datenbank des Instituto Nacional de Estatística</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Aus römischer Zeit sind Teile einer Römerstraße und eine Brücke über den Rio Dão geblieben. Der Ortsname stammt aus der arabischen Zeit ab dem 8. Jahrhundert n. Chr. Im Verlauf der Konsolidierung des unabhängigen Königreichs Portugal ab 1140 wurde Alcafache Sitz eines eigenen Kreises. Die Nutzung der hier sprudelnden Thermalquellen ist seit dem 15. Jh. belegt.
Alcafache erhielt 1514 Stadtrechte von König Manuel I. Etwa seit 1527 war der Kreis aufgelöst und bestand als eigenständige Gemeinde im Kreis Mangualde weiter.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Geschichtsseite der Gemeinde-Website ( vom 13. Juni 2012 im Internet Archive), abgerufen am 7. Juli 2013</ref><ref>Geschichte der Gemeinde auf der Website des Kreises, abgerufen am 7. Juli 2013</ref>
Die Gemeinde wurde überregional bekannt, als am 11. September 1985 hier der Sud-Express frontal mit einem Regionalzug kollidierte.<ref>www.waymarking.com, abgerufen am 7. Juli 2013</ref>
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Zu den Baudenkmälern der Gemeinde zählen eine Reihe Sakralbauten und Steinkreuze, historische Wohnhäuser und das Herrenhaus Quinta de Santa Eufémia, ein Steinbrunnen und zwei Grundschulgebäude. Auch die, auf ein bereits 1774 bestehendes Gotteshaus zurückgehende Gemeindekirche Igreja Matriz de Alcafache (auch Igreja de São Vicente) ist zu nennen.<ref>www.monumentos.pt, abgerufen am 7. Juli 2013</ref>
Als sehenswert gilt die ebenfalls denkmalgeschützte Römerbrücke über den Rio Dão.<ref>dito</ref>
Verwaltung[Bearbeiten]
In der Gemeinde (Freguesia) Alcafache liegen folgende Ortschaften:
- Casal Mendo
- Casal Sendinho
- Aldeia de Carvalho
- Tibaldinho
- Mosteirinho
- Banho (Thermalbad)
Wirtschaft[Bearbeiten]
Weinbau wird hier von über 400 Weinbauern betrieben, die Gemeinde gehört zum herkunftsgeschützten Weinbaugebiet des Dão. Landwirtschaft ist allgemein weiterhin ein bedeutender Faktor, insbesondere Gemüseanbau. Hiesige Schafherden geben die Milch für Käsesorten, die bereits zum Queijo Serra da Estrela gezählt werden.
Der Fremdenverkehr ist ebenfalls zu nennen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Thermalbad Termas de Alcafache, aber auch im Turismo rural.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.www.freguesiadealcafache.com ( vom 13. Juni 2012 im Internet Archive), abgerufen am 7. Juli 2013</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Thomas G. Schattner (Hrsg.): Archäologischer Wegweiser durch Portugal (= Kulturgeschichte der Antiken Welt. Bd. 74). Philipp von Zabern, Mainz 1998, ISBN 3-8053-2313-1, S. 97
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
