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Aldous Harding

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Datei:Aldous Harding - Fairgrounds Festival 2017 (05) - cropped.jpg
Aldous Harding im Dezember 2017

Aldous Harding ist der Künstlername von Hannah Sian Topp (* 1990)<ref name="TheGuardian2019">Jude Rogers: The strange world of Aldous Harding: ‘I’ve always been driven by fear’. In: The Guardian. 17. November 2019, abgerufen am 15. Dezember 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>, einer neuseeländischen Singer-Songwriterin. Bekannt wurde sie auch durch künstlerisch eigenwillige Auftritte und Musikvideos, die häufig exzentrisch, rätselhaft oder verstörend wirken.<ref>Siehe etwa das Tiny Desk-Konzert bei NPR am 28. Juli 2017 oder den Auftritt von Oktober 2019 im Studio des Radiosenders KEXP; dann beispielhaft die Musikvideos zu Blend von 2017 oder Zoo Eyes und The Barrel von 2019.</ref><ref name="taz-2026">Stephanie Grimm: Neues Album von Aldous Harding: Gestaltwandlerin im Wassertank. In: taz. 7. Mai 2026, abgerufen am 8. Mai 2026.</ref> Ihr frühes Werk wurde dem Gothic Folk zugerechnet.<ref name="taz-2026" />

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Harding stammt aus der Hafenstadt Lyttelton. Ihre Mutter ist die Folksängerin Lorina Harding, mit der sie auch öffentlich auftrat.<ref>Aldous Harding ist bei einem Auftritt ihrer Mutter in Wellington 2009 aufgenommen worden, bei der sie ein Stück singen, das ihre Mutter-Tochter-Beziehung behandelt. Video des Auftritts auf YouTube [mit Werbung].</ref> Lorina Harding ist zudem in Hardings Musikvideo zu Horizon zu sehen.<ref>Musikvideo zu Horizon auf YouTube [mit Werbung].</ref> Entdeckt wurde Aldous Harding von der Folksängerin Anika Moa, als sie Straßenmusik machte und Moa sie einlud, an ihrem Konzert am Abend teilzunehmen.<ref>The Mixtape: Aldous Harding &#124. Radio New Zealand (RNZ Music), 10. März 2016, abgerufen am 15. Dezember 2025.</ref>

Im Jahr 2014 erschien ihr selbstbetiteltes Debütalbum auf dem lokalen Label Lyttelton. Anfang 2017 unterzeichnete sie einen Vertrag bei der Plattenfirma 4AD<ref>The official website for independent record label 4AD</ref>, wo im Mai 2017 ihr zweites Album Party erschien. Ihr drittes, von John Parish produziertes Album Designer machte sie im Jahr 2019 auch international bekannt. Mit Designer und Warm Chris entwickelte sich Hardings Musik in eine zugänglichere Richtung und entfernte sich vom kargeren Klang ihres Frühwerks.<ref name="taz-2026" /> Ein wiederkehrendes Merkmal ihres Gesangs ist der Wechsel zwischen verschiedenen Stimmen, Dialekten und Tonlagen.<ref name="taz-2026" />

Auch ihr fünftes Album Train on the Island entstand zusammen mit John Parish und erschien 2026 bei 4AD/Beggars/Indigo.<ref name="taz-2026" /> An den minimalistischen Arrangements wirkten unter anderem die Harfenistin Mali Llywelyn, der Pedal-Steel-Gitarrist Joe Harvey-Whyte, der Synthesizer-Musiker Thomas Poli, der Schlagzeuger Sebastian Rochford und Huw Evans alias H. Hawkline mit, der auf dem Album auch als Duettpartner auftritt.<ref name="taz-2026" /> Das Musikvideo zur Vorabsingle One Stop zeigt Harding in einem leeren Betontank bei einem körperlich intensiven Tanz und führte damit die performative Eigenwilligkeit ihrer visuellen Arbeiten fort.<ref name="taz-2026" />

Diskografie[Bearbeiten]

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Studioalben[Bearbeiten]

  • 2014: Aldous Harding
  • 2017: Party
  • 2019: Designer
  • 2022: Warm Chris
  • 2026: Train on the Island<ref name="taz-2026" />

Lieder[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Aldous Harding – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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