Aleidis Raiscop
Aleidis Raiscop (Raeskop und weitere Namensformen; * 1449 in Goch; † 15. Dezember 1507 im Kloster Rolandswerth) war eine Benediktinerin und Schriftstellerin.
Aleidis Raiscop trat mit 16 Jahren in das Kloster Hagenbusch bei Xanten ein. 1467 wechselte sie als gelehrte Schulmeisterin ins Kloster Rolandswerth (heute Nonnenwerth). Die Benediktinerin verfasste sieben lateinische Homilien (Predigten) über den heiligen Paulus und übertrug ein deutsches Werk über die heilige Messe ins Lateinische und erlangte im Kloster Rolandswerth (heute Nonnenwerth) als humanistische Schriftstellerin Berühmtheit. Ihre besondere Begabung waren Übersetzungen in höchster Perfektion aus dem Deutschen ins Lateinische. Sie starb am 15. Dezember 1507 im Kloster Nonnenwerth.<ref>Aleidis Raiscop. Stadt Goch, abgerufen am 14. August 2026.</ref>
Johannes Butzbach widmete der gelehrten Nonne sein Werk De illustribus mulieribus (Über berühmte Frauen) von 1505.
Goch benannte 1932 zur Erinnerung an Aleidis Raiscop eine Straße.
Literatur[Bearbeiten]
- Heinrich Joseph Floß: Das Kloster Rolandswerth. In: Annalen des Historischen Vereins für den Niederrhein 19 (1868), S. 76–219.
- Clara van der Vleugel: Wer war Raiscop? In: An Niers und Kendel Historische Zeitschrift für Stadt Goch und Umgebung, Heft Nr. 5, Mai 1981, S. 20
Weblinks[Bearbeiten]
- Aleidis Raiscop. In: goch.de. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 30. Oktober 2013.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Raiscop, Aleidis |
| KURZBESCHREIBUNG | Benediktinerin und Schriftstellerin |
| GEBURTSDATUM | 1449 |
| GEBURTSORT | Goch |
| STERBEDATUM | 15. Dezember 1507 |
| STERBEORT | Kloster Rolandswerth |