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Alexander Brockmeier

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Datei:Brockmeier, Alexander-1.jpg
Alexander Brockmeier (2019)

Alexander Brockmeier (* 4. Dezember 1992 in Rheine) ist ein deutscher Politiker der FDP. Er war von 2017 bis 2022 Abgeordneter im Landtag von Nordrhein-Westfalen. Er war dessen jüngstes Mitglied in der 17. Legislaturperiode.

Leben[Bearbeiten]

Als jüngerer von zwei Brüdern wuchs Brockmeier in Rheine auf. Während seiner Schulzeit war Brockmeier Schulsprecher.<ref>Antje Burkhard: Feierliche Entlassung der Abiturientinnen und Abiturienten. In: dionysianum.de. Gymnasium Dionysianum Rheine, 22. Juni 2012, abgerufen am 12. Juli 2017: „Für ihren Einsatz für die Schülerschaft als Schülersprecher und stellvertretende Schülersprecherin wurden Alexander Brockmeier und Hannah Altevolmer geehrt.“</ref> Nach dem Abitur 2012 studierte er Jura an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster: Nach dem ersten und zweiten Staatsexamen (2017 und 2020) ist er seit 2021 als Rechtsanwalt tätig.<ref>RA Alexander Brockmeier - Brockmeier & Partner. Abgerufen am 10. November 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In seiner Freizeit engagiert er sich beim RHTC Rheine e.V. und ist dort als 1. Vorsitzender tätig.

Partei[Bearbeiten]

Seit Februar 2016 ist Brockmeier Vorsitzender des FDP-Kreisverbands Steinfurt.<ref>Marlies Grüter: FDP im Kreis Steinfurt: Der neue Chef ist erst 23 Jahre alt. In: Westfälische Nachrichten. 29. Februar 2016, abgerufen am 12. Juli 2017: „Alexander Brockmeier heißt der neue Vorsitzende der FDP im Kreis Steinfurt.“</ref> Zuvor war er bereits im Landesvorstand der Jungen Liberalen aktiv.

Ämter und Mandate[Bearbeiten]

Brockmeier kandidierte zur Landtagswahl 2017 direkt für den Landtagswahlkreis Steinfurt II und erhielt 7,3 % der Erststimmen. Seine Partei, für die er auf Platz 29 der Landesliste kandidierte, erhielt hier 10,6 % der Zweitstimmen.<ref>Endgültiges Ergebnis für: 82 Steinfurt II. Wahlbeteiligung und Zweitstimmen. In: wahlergebnisse.nrw.de. Ministerium für Inneres und Kommunales Nordrhein-Westfalen -Landeswahlleiter-, abgerufen am 12. Juli 2017.</ref> Da die FDP NRW bei der Wahl 28 Mandate erzielte, wurde Brockmeier erstgereihter Nachrücker. Da die gewählte Landtagsabgeordnete Martina Hannen zunächst einen Mandatsverzicht angekündigt hatte<ref>Jüngster Abgeordneter kommt aus Rheine. In: WDR Nachrichten. Westdeutscher Rundfunk Köln, 15. Mai 2017, abgerufen am 12. Juli 2017: „Nach dem guten Wahlergebnis stehen der FDP 28 Sitze im neuen Landtag zu. Glück für Brockmeier, der stand zwar auf Platz 29, rückte nach dem Verzicht seiner Parteikollegin aber nach.“</ref>, wurde erwartet, dass er bereits bei der Konstituierung in den Landtag einziehen werde. Da Hannen ihr Mandat entgegen ersten Absichten doch annahm<ref>Rainer Kellers: Trotz Panne: FDP-Politikerin nimmt Mandat an. In: WDR Nachrichten. Westdeutscher Rundfunk Köln, 30. Mai 2017, abgerufen am 12. Juli 2017.</ref>, rückte er erst am 30. Juni 2017 nach der Regierungsbildung für Dirk Wedel nach, der verbeamteter Staatssekretär geworden war.<ref>Alexander Brockmeier als Landtagsabgeordneter vereidigt. In: fdp.fraktion.nrw. FDP-Landtagsfraktion Nordrhein-Westfalen, 30. Juni 2017, abgerufen am 12. Juli 2017: „Alexander Brockmeier wurde heute im Düsseldorfer Landtag als Abgeordneter vereidigt. Er rückt für Dirk Wedel nach, der aufgrund seiner neuen Funktion als verbeamteter Staatssekretär sein Mandat niedergelegt hat.“</ref> Nach der Landtagswahl 2022 schied er aus dem Landtag aus.

Brockmeier war Mitglied in drei Landtagsausschüssen: Dem Ausschuss für Familie, Kinder und Jugend, dem Schulausschuss und dem Innenausschuss. Innerhalb der FDP-Landtagsfraktion war er Sprecher für Jugend und Datenschutz. Außerdem war er Sprecher der Vollzugskommission.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Alexander Brockmeier – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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