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Alexander Licht

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Datei:2014-02-19 - Alexander Licht - Landtag Rheinland-Pfalz - 2445.jpg
Alexander Licht (2014)

Alexander Licht (* 13. September 1952 in Brauneberg; † 9. Juni 2026) war ein deutscher selbständiger Winzermeister und Politiker (CDU). Er war 29 Jahre Mitglied des Landtages von Rheinland-Pfalz.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Nach dem Besuch der Handelsschule und der Weinbaufachschule legte Licht 1975 die Prüfung zum Winzermeister ab. Mit 23 Jahren übernahm er den Winzerbetrieb seines Vaters.<ref name=":0" /> Neben dem politischen Engagement war er auch als Vorsitzender der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte e. V. tätig.

Licht war seit 1975 Mitglied der CDU und dort seit 1992 Kreisvorsitzender der CDU Bernkastel-Wittlich. Im Jahr 1979 gründete er einen Ortsverband der Jungen Union in Brauneberg.<ref name=":0" /> Zwischen 1981 und 1985 war er weiterhin Kreisvorsitzender der Jungen Union. Kommunalpolitisch engagiert war er seit 1979 als Mitglied des Kreistags, ab 1989 Mitglied des Gemeinderats und des Verbandsgemeinderats und ab 1998 als Erster Kreisbeigeordneter.

Licht war lange Vorsitzender der Kueser Akademie für Europäische Geistesgeschichte, aus deren Kreisen die damalige Cusanus Hochschule hervorging. Im Zuge einer durch den damaligen Präsidenten Reinhard Loske (Bündnis 90/Die Grünen) 2020 initiierten Neuausrichtung der dann umbenannten Hochschule für Gesellschaftsgestaltung kam es zum Streit. Licht warf der Hochschulleitung vor, sie habe den Abschied von den Lehren von Nikolaus von Kues vollzogen und habe die „Philosophie der Gründung und ihre mögliche Entwicklung komplett verlassen“.<ref>Clemens Beckmann: Bildung: Streit um Namen, Leitbild und Prüfungen. In: Trierischer Volksfreund. 6. Februar 2020, abgerufen am 20. August 2024.</ref>

Ab dem 18. Mai 1991 war er Mitglied des Landtags. Er war von 1993 bis 2006 umweltpolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion Rheinland-Pfalz. Seit 2006 war Alexander Licht stellvertretender Fraktionsvorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Weiterhin war er Mitglied im Ältestenrat, dem Ausschuss für Inneres, Sport und Landesplanung (Innenausschuss), der Enquete-Kommission „Tourismus RLP“, dem Zwischenausschuss, dem Ausschuss für Landwirtschaft und Weinbau sowie dem Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr. Zum 1. September 2020 legte er sein Mandat nieder, und die Ersatzbewerberin des Landtagswahlkreis 23 Karina Wächter rückte für ihn in den Landtag nach.<ref>Zusammensetzung des Landtags. In: Parlamentarische Informationen. 21. August 2020, abgerufen am 1. September 2020.</ref>

Licht war verheiratet und hatte drei Kinder. Er starb in der Nacht vom 9. auf den 10. Juni 2026 nach kurzer, schwerer Krankheit.<ref name=":0">Hans-Peter Linz: Mosel-Politiker gestorben: CDU-Politiker Alexander Licht ist tot. In: Trierischer Volksfreund. 10. Juni 2026, abgerufen am 10. Juni 2026.</ref><ref>Trauer um Alexander Licht. CDU Rheinland-Pfalz, 10. Juni 2026, abgerufen am 10. Juni 2026.</ref> Am 19. Juni 2026, nach dem Trauergottesdienst in der St. Remigius in Brauneberg wurde die Urnenbeisetzung auf dem Friedhof von Brauneberg durchgeführt.<ref>Traueranzeige für Alexander Licht. Trierischer Volksfreund, 16. Juni 2026, abgerufen am 22. Juni 2026.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Alexander Licht – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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