Zum Inhalt springen

Alexander Liegl

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Alexander Liegl (* 21. Februar 1964 in Kirchseeon) ist ein deutscher Kabarettist, Schauspieler und Autor.

Werdegang[Bearbeiten]

Seine Karriere als Kabarettist begann Liegl 1989 im Landkreis Ebersberg<ref>Ratschereien und andere Inspirationsquellen. 19. Mai 2010, abgerufen am 18. Oktober 2024.</ref> als Mitglied der Gruppo di Valtorta. Unter seiner künstlerischen Leitung gewann das Ensemble mehrere bedeutende Auszeichnungen, darunter das Passauer Scharfrichterbeil (1990), den Salzburger Stier (1993) und den Deutschen Kleinkunstpreis (1995). Liegl wirkte auch als Autor des Ensembles. Seit der Auflösung der Gruppo di Valtorta entwickelte und realisierte Liegl weitere Bühnenprogramme.

2008 präsentierte Liegl zusammen mit Michael Altinger das Programm Platzende Hirsche.<ref>Platzende Hirsche. 27. November 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 27. November 2018; abgerufen am 18. Oktober 2024.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/platzende-hirsche.de</ref><ref>Unsere Lieblinge - Altinger und Liegl, Süddeutsche Zeitung, Regionalausgabe Ebersberg, 16. Oktober 2008</ref> Im gleichen Jahr tourte Liegl mit Altinger und dem Programm Tote zählen keine Schafe.<ref>Michael Altinger & Alexander Liegl (Bayern): "Tote zählen... (3109). Abgerufen am 18. Oktober 2024.</ref>

Ab Ende 2009 betreute Liegl den Aufbau eines Schauspielensembles des aus dem Umfeld der Gruppo di Valtorta entstandenen Alten Kino Ebersberg. Unter der Regie von Matthias Kiefersauer brachte die Schauspielergruppe (Sebastian Winkler, Stefan Murr, Katharina Schwägerl und Ferdinand Schmidt-Modrow) zwischen 2010 und 2014 eine Neuinszenierung des Valtorta-Stückes MÖRD! – Keine Gnade für Hans Gummerer auf die Bühne.<ref>Start mit Valtorta Stück - Theater nach Art des Hauses, Süddeutsche Zeitung</ref><ref>vgl. z. B. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.MÖRD! - Keine Gnade für Hans Gummerer (Memento vom 25. April 2010 im Internet Archive)</ref> Die Premiere fand am 20. Februar 2010 statt.<ref>Die Wiederauferstehung von „Mörd“. 19. Februar 2010, abgerufen am 18. Oktober 2024.</ref><ref name="oblomow">Barbara Wopperer: Gummerer tot, Valtorta lebt. In: Süddeutsche Zeitung. 16. April 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 25. Oktober 2010; abgerufen am 11. März 2015.</ref>

Seit Juli 2023 hat er zusammen mit Michael Altinger den Podcast Rampensäue, frisch geschlachtet!<ref>Rampensäue, frisch geschlachtet! Abgerufen am 18. Oktober 2024.</ref>

Gruppo di Valtorta[Bearbeiten]

  • Schnörz mich um, Du Schlippenglunz (1989)
  • Niamatzo Blaamsepp! (1991)
  • Hirnmitte – Szenen, schöner als der Tod (1992)
  • Mörd! (1994)
  • Dichtheit und Wartung (1996)
  • Oberwasser – Der Tod kennt keine Verwandten. (1997)
  • Parole 73 (2000)

Nach 2000[Bearbeiten]

  • Die Tür mit den sieben Schlössern Ein Kultkrimi mit Schlagern aus den 60er Jahren. Frei bearbeitet von Alexander Liegl und Gabi Rothmüller. (2007)
  • Platzende Hirsche (2009)
  • Tote zählen keine Schafe (2006)

Film und Fernsehen (Auszüge)[Bearbeiten]

Nach seiner Zeit bei Valtorta entwickelte Liegl unter anderem das Drehbuch für Das große Hobeditzn.<ref name=":0">Jörg Hube, Thomas Unger, Monika Baumgartner: Das große Hobeditzn. Bayerischer Rundfunk (BR), 29. Juni 2007, abgerufen am 18. Oktober 2024.</ref><ref name=":1">vgl. z. B. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.dpa: «Das große Hobeditzn»: Komödienspaß aus Bayern (Memento vom 7. Dezember 2015 im Internet Archive), z. B. unter Saarbrücker Zeitung, 5. Oktober 2007</ref> Als Darsteller wirkte er seit 1994 in mehreren Filmproduktionen mit.<ref>Alexander Liegl | Besetzung, Drehbuch. Abgerufen am 18. Oktober 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Unter ihnen Wer früher stirbt ist länger tot (2006/2007), Wunderbare Tage (2002/2003), Anatomie (2000), Weihnachtsfieber (1997), Sieben Monde (1996–1998) und Looosers! (1994/1995).

Sonstiges[Bearbeiten]

Liegl ist Vorsitzender des Alten Kino Ebersberg.

Kritiken[Bearbeiten]

„[...] Zwei Charaktere [gemeint sind Liegl und Altinger] wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten treffen sich hier auf der Bühne und entfachen mit ihrer Improvisationslust und Spielfreude ein Feuerwerk sprachlicher und schauspielerischer Humor-Höhepunkte. Ein Abend, der das Können beider Künstler nicht einfach nur verdoppelt, sondern glatt vervielfacht.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jury Deutsche Kabarettpreis 2007<ref>vgl. z. B. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt."Altinger & Liegl" (Memento vom 20. April 2010 im Internet Archive)</ref>

„[...] Liegls absurd-dadaistisches Kabarett-Stück wurde in seiner ersten Auflage durch die Valtortas ein Dauerbrenner. Die München-Premiere der Neuinszenierung im Oblomow lässt vermuten, dass dies ein weiteres Mal geschehen könnte. [...]„ Das ist kein Theater mehr, das ist Boulevard!“, schreit Murrs Hans an einer Stelle von „Mörd!“ gleich mehrmals. Wenn Boulevard so aussieht wie Liegls Kabarett-Variante, dann kann man ihn gar nicht oft genug wiederholen.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Süddeutsche Zeitung<ref name="oblomow" />

„[...] Für das kongeniale Drehbuch ist aber nicht nur Matthias Kiefersauer, sondern auch Alexander Liegl (Gruppo die Valtorta, Occams, ...) verantwortlich. Die zwei phantastischen Kindsköpfe hatten offensichtlich einen riesigen Spaß beim Verfassen dieser Lausbubengeschichte, bei der die Lausbuben allerdings größtenteils über 60 sind. [...] Besonders bemerkenswert ist, wie die Vielschichtigkeit der einzelnen Dorfbewohner den ganzen Film bereichert, ohne ihn zu zerstückeln.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Ron Raven<ref>Ron Raven: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt."Das große Hobeditzn - Made in Bavaria" (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive), 2. Oktober 2007 unter hotcritics.de</ref>

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Valtorta[Bearbeiten]

Nach 2000[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references responsive />

Vorlage:Hinweisbaustein