Alexander Ott
Erscheinungsbild
Alexander Ott, eigentlich Georg Julius Schmidt (* 25. April 1908 in Lichterfelde bei Berlin<ref>Geburtsort nach der Ortschronik von Potsdam-Wildpark, nicht veröffentlicht</ref>; † 14. Januar 1978 in Wildpark-West bei Geltow, Brandenburg<ref>Literaturlexikon literaturport.de, nach Kürschners Deutscher Literatur-Kalender</ref>), war ein deutscher Schriftsteller, der in der DDR vor allem als Textdichter politischer Lieder bekannt war. Er war auch Nachdichter zahlreicher fremdsprachiger Lieder, insbesondere aus der Sowjetunion. Außerdem komponierte er Lieder.
Leben und Wirken[Bearbeiten]
Vorlage:Hinweisbaustein Hauptberuflich war der unter seinem Pseudonym Alexander Ott bekannte Schriftsteller als kaufmännischer Angestellter beschäftigt.
Werke (Auswahl)[Bearbeiten]
Schriften[Bearbeiten]
- Der Henker. Laienspiel, Potsdamer Verl.-Ges., 1948.<ref>Eintrag in der Deutschen Nationalbiografie</ref>
- Parole: Freies Deutschland. Erzählung, Verlag des Ministeriums für nationale Verteidigung, 1956.
- Nachdruck in: Kniga dlja čtenija na nemeckom jazyke; Vypusk 13 (Lesebuch für die deutsche Sprache, Heft 13), Moskau, 1970, Voennoe Izd. Ministerstva oborony SSSR (Militärverlag des Verteidigungsministeriums der UdSSR)<ref>Eintrag in der Deutschen Nationalbibliografie</ref>
- Unter gleichem Titel Fernsehspiel im DDR-Fernsehen, Erstausstrahlung am 2. Februar 1960; Regie: Rudi Kurz, u. a. mit den Darstellern Jochen Thomas, Gerry Wolff, Herbert Köfer<ref>Eintrag auf fernsehenderddr.de</ref>
- Die Stärkeren. Mit Freimut Kessner, Zeichnungen: Herbert Böhnke; VEB Stahl- u. Walzwerk Brandenburg (Havel), 1957.
Übersetzungen[Bearbeiten]
- Frohe Lieder und Tänze aus der Sowjetunion. 1953.
- Singende, siegende Jugend. Lieder des Komsomol. 1954.
Herausgebertätigkeit[Bearbeiten]
- Leben, Singen, Kämpfen. Liederbuch der deutschen Jugend (mit anderen). 1949. (zahlreiche veränderte Neuausgaben in den Folgejahren)
- Neue Volkslieder aus der UdSSR (Blindendruck; mit M. Y. Yona). 1955.
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 1960, Kunstpreis der Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft<ref>Lothar Fröhlich: Literaturpreise der Deutschen Demokratischen Republik. Verlag für Buch- und Bibliothekswesen, 1962, S. 51 (google.de [abgerufen am 11. August 2026]).</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Deutsches Literatur-Lexikon – Das 20. Jahrhundert. Band 45. De Gruyter, Berlin 2026, ISBN 978-3-11-163830-0, S. 328.
Weblinks[Bearbeiten]
- Literatur von und über Alexander Ott im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Alexander Ott bei Discogs
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Ott, Alexander |
| ALTERNATIVNAMEN | Schmidt, Georg Julius (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 25. April 1908 |
| GEBURTSORT | Berlin-Lichterfelde |
| STERBEDATUM | 14. Januar 1978 |
| STERBEORT | Wildpark West, Brandenburg |