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Alexander Schmoll

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Datei:Alexander Schmoll self portrait.jpg
Selbstporträt von Alexander Schmoll (um 1925)

Karl Alexander Schmoll (* 6. März 1880 in Saarbrücken; † 5. Januar 1950 in Doberlug) war ein deutscher Fotograf und Standfotograf beim deutschen Film.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Schmoll stammte aus der weitverzweigten Familie Schmoll genannt Eisenwerth. Seine Eltern waren der Mechaniker und Gastwirt Alexander Schmoll und dessen Frau Caroline, geborene Deppe.<ref>Landesarchiv Saarbrücken, Geburtsregister Standesamt Saarbrücken, Nr. 61/1880 (online bei Ancestry, kostenpflichtig).</ref> Alexander Schmoll junior absolvierte nach dem Besuch einer Oberrealschule ab 1894 eine Ausbildung zum Fotografen bei Leibrock in Saarbrücken. Von 1898 bis 1899 arbeitete er bei Jakob Schröck in Speyer.<ref>Stadtarchiv Speyer, Gesinderegister 1875–1914, Nr. 4538 (online bei Ancestry, kostenpflichtig).</ref> Am 1. April 1905 eröffnete er gemeinsam mit dem Kaufmann Paul Sielaff das Atelier Photo-Kunst Schmoll & Sielaff OHG in Berlin SW 61, Belle-Alliance-Straße 91.<ref>Handelsregister Berlin HRA Nr. 29116.</ref> 1914 erwarb er den Meistertitel.

In seinem Studio porträtierte Schmoll unter anderem Stars wie Heinz Rühmann, Rudolf Platte, Gustav Knuth, Heinrich George, Grethe Weiser und Brigitte Horney. Ein weiteres Tätigkeitsfeld eröffnete sich ihm beim Film, wo er vor allem für Henny Porten und Carl Froelich sowie die Cine-Allianz Tonfilm und die Minerva-Tonfilm die Standfotografien besorgte.

Bei den Luftangriffen während des Zweiten Weltkriegs wurde sein Berliner Atelier ausgebombt, woraufhin er seinen Wohnsitz nach Lugau in der Niederlausitz verlegte.<ref>Vgl. Annonce. In: Photographische Chronik, Jahrgang 1944, Nr. 7/8, S. 47 (online bei ANNO).</ref> Seit 1945 im benachbarten Doberlug ansässig, starb Alexander Schmoll zu Jahresbeginn 1950 an den Folgen einer Krebserkrankung.<ref>Stadtverwaltung Doberlug-Kirchhain, Sterbebuch Standesamt Doberlug, Nr. 1/1950.</ref>

Schmoll war von 1904 bis zu deren Tod 1932 mit Antonie Karkutsch verheiratet<ref>Landesarchiv Berlin, Heiratsregister Standesamt Berlin IV b, Nr. 930/1904 (online bei Ancestry, kostenpflichtig).</ref> und hatte mit ihr zwei Söhne.<ref>Bundesarchiv, Akten der Reichsfilmkammer, Personalakte Alexander Schmoll, R 9361-V/112839 (vgl. Eintrag im Archivportal-D).</ref> 1935 ging er mit seiner Berufskollegin Ursula Andres seine zweite Ehe ein.<ref>Landesarchiv Berlin, Heiratsregister Standesamt Berlin IV a, Nr. 94/1935 (online bei Ancestry, kostenpflichtig).</ref> Die Hamburger Fotografin Martina Schmoll ist Alexander Schmolls Enkelin.

Filmografie[Bearbeiten]

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Bildergalerie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Alexander Schmoll – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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