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Alhagi

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Alhagi
Datei:Alhagi maurorum.JPG

Alhagi maurorum

Systematik
Eurosiden I
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Schmetterlingsblütler (Faboideae)
Tribus: Hedysareae
Gattung: Alhagi
Wissenschaftlicher Name
Alhagi
Gagnebin

Alhagi ist eine Pflanzengattung innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Die fünf bis sechs Arten sind von Zentralasien bis in den Mittelmeerraum und nach Nordafrika verbreitet. Sie können zur Stabilisierung von Sand und als Futterpflanzen verwendet werden.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Alhagi Baikonur 01.jpg
Alhagi maurorum

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Alhagi-Arten sind Halbsträucher, selten auch ausdauernde krautige Pflanzen.

Die wechselständigen Laubblätter sind kurz gestiel bis fast sitzend. Die Blattspreite besteht aus nur einem Blättchen (unifoliolate) oder sie ist, nach anderer Auffassung, einfach. Das Blättchen oder die Blattspreite ist ganzrandig. Die Nebenblätter sind pfriemlich.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die seitenständigen traubigen Blütenstände besitzen Tragblätter und Vorblätter.

Die zwittrigen Schmetterlingsblüten sind zygomorph und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Der Kelch ist glockenförmig und weist fünf ungleich lange Zähne auf. Die Blütenkrone ist rot bis purpurfarben. Neun Staubblätter sind in einer Gruppe zusammengefasst, eines ist frei (diadelpisch). Der Fruchtknoten besitzt zahlreiche Samenanlagen. Die Narbe ist kopfig.

Die Hülsenfrüchte sind gegliedert, perlschnurförmig und öffnen sich nicht.<ref name="FoC" />

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Datei:Alhagi maurorum Taub123b.png
Illustration von Alhagi maurorum
Datei:Camel Thorn flower.JPG
Blüten von Alhagi maurorum

Die Gattung Alhagi wurde 1755 von Abraham Gagnebin in Helvetica, Physico-Mathematico-Anatomico-Botanico-Medica, Band 2, S. 59 aufgestellt.<ref name="FoC" /><ref name="GRIN" />

Die Gattung Alhagi gehört zur Tribus Hedysareae in der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae).<ref name="GRIN" />

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Gattung Alhagi umfasst Zentralasien, China, die Mongolei, Nepal und den Mittelmeerraum einschließlich Nordafrika.<ref name="FoC" />

Es gibt fünf<ref name="FoC" /> oder sechs Alhagi-Arten:<ref name="ILDIS" />

Nutzung[Bearbeiten]

Die Zuckerausscheidungen der Blätter können zur Behandlung von Kopfschmerzen genutzt werden. Manche Arten sind gute Blattpflanzen/Grünpflanzen oder können gut Sand fixieren.<ref name="FoC" />

Belege[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Langran Xu, Kai Larsen: Alhagi, In:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple. </ref> <ref name="FoC"> Langran Xu, Kai Larsen: Alhagi Gagnebin, In: </ref> <ref name="ILDIS"> Eintrag bei LegumeWeb bei ILDIS – World Database of Legumes, Version 10.01, 2005 </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Alhagi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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