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Alice Baber

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Alice Baber (* 22. August 1928 in Charleston, Illinois; † 2. Oktober 1982 in New York) war eine US-amerikanische Malerin. Alice Babers Arbeiten werden dem abstrakten Expressionismus zugerechnet.

Leben[Bearbeiten]

Alice Baber hatte eine fragile Gesundheit und wurde deshalb nach Florida geschickt, wo sie als einsames und frühreifes Kind aufwuchs. Sie las viel und besuchte schon mit acht Jahren einen Kurs für perspektivisches Zeichnen bei Paul Sargent in Illinois.<ref name=":0">Claire Lebossé, Sophie Lévy, Maud Marron-Wojewódzki (für die Biografien): United States of Abstraction : Artistes américains en France 1946–1964. Musée d’arts de Nantes / Musée Fabre Montpellier / Éditions Snoeck, Gand (Gent) 2021, ISBN 978-94-6161-667-8, S. 221.</ref>

Sie interessierte sich schon früh für die Malerei, vor allem für die Darstellung des Lichtes sowie das Erforschen von Farbwirkungen. Nach der Mädchenschule Lindenwood College (Missouri) machte ein Kunststudium an der Indiana University in Bloomington bei Alton Pickens, bei Henry Hope studierte sie dort auch Kunstgeschichte. 1951 besuchte sie den Sommerkurs für plastische Kunst der École des Beaux-Arts in Fontainebleau.<ref name=":0" />

Im Herbst 1951 zog sie in New York. Auf der Schiffsüberfahrt von Frankreich lernte sie Colette Roberts kennen, die sie mit der Welt der kommerziellen Galerien bekannt machte. Baber bezog ein vorläufiges Domizil im Chelsea Hotel und mietete später ein Atelier im West Village. Sie trat der Art Students League und dem Artists’ Club bei. 1958 hatte sie eine Ausstellung in der einem Verein gehörenden March Gallery an der 10th Street in New York.<ref name=":0" />

Darauf folgte sie Paul Jenkins, den sie in New York kennengelernt hatte, nach Frankreich nach. Zwischen 1959 und 1962 war sie in Paris ansässig, mit mehreren ausgedehnten Reisen durch Europa. In der französischen Hauptstadt nahm sie an den Ausstellungen des Mai-Salons und 1963 der Librairie anglaise teil. Die Kritiker John Ashbery und James Jones wurden auf sie aufmerksam und kommentierten ihre Arbeit.<ref name=":0" />

1964 heiratete sie Paul Jenkins. Anschließend reiste sie mit ihm nach Japan, zur Teilnahme an einer Ausstellung der Gruppe Gutai, und von dort weiter nach Indien. Darauf folgten mehrere Jahre des Pendelns zwischen Paris und New York und einer intensiven gemeinsamen Teilnahme am Leben der US-amerikanischen Expat-Gemeinschaft in Paris. Die Ehe wurde 1970 geschieden. Baber kehrte Anfang der 1970er Jahre in die USA zurück, wobei sie jedoch immer wieder Reisen, vor allem nach Europa, unternahm und weiterhin mit Sonia Delaunay den Briefkontakt pflegte.<ref name=":0" />

Ihr Hauptwerk ist von abstrakten, ovalen Farbflächen dominiert, die aufgrund ihrer Zartheit und Transparenz schwerelos durch den Raum zu schweben scheinen und gleichzeitig die Wirkung einer dynamischen Bewegung erzeugen. Laut ihrer Schöpferin stellen die Farbflächen das Ergebnis einer Metamorphose ihrer früheren figurativen Darstellungen (Stillleben, Paradiesgärten etc.) in abstrakte „Lichtflächen“ dar.

Werk[Bearbeiten]

Weitere Werke befinden sich u. a. im:

Literatur[Bearbeiten]

  • James Jones: Alice Baber and the tragedy of light, Studio international 170:1965
  • Colin Naylor: Contemporary artists, St James Press, 1977

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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