Aliens vs. Predator
| Entwickler | Rebellion | |
|---|---|---|
| Publisher | Sega | |
| Veröffentlichung | ||
| Plattform | Windows, PS3, Xbox 360 | |
| Genre | Ego-Shooter | |
| Thematik | Science-Fiction, Horror | |
| Spielmodus | Einzelspieler, Mehrspieler | |
| Steuerung | Maus und Tastatur, Gamepad | |
| Medium | DVD-ROM, Blu-ray, Download | |
| Sprache | Englisch, Text: Englisch und Deutsch | |
| Altersfreigabe |
| |
| PEGI-Inhaltsbewertung | Gewalt, Schimpfwörter | |
| Information | keine USK-Kennzeichnung; indiziert (Liste B)<ref>Bundesanzeiger Nr. 79 vom 28. Mai 2010, Liste B</ref> |
Aliens vs. Predator ist ein 2010 auf PC, PS3 und Xbox 360 erschienener Ego-Shooter, der von Rebellion entwickelt wurde, die schon für das 1994 erschienene Atari Jaguar und 1999 erschienene Spiel Aliens versus Predator für PC verantwortlich zeichneten. Es stellt ein Reboot innerhalb der Spielereihe Aliens versus Predator dar.
Das Spiel kann darüber hinaus im Xbox-Digitalstore (nicht im deutschen Store) gekauft und auf Xbox-One- und Xbox-Series-Konsolen gespielt werden.<ref>Xbox Backward Compatible Games | Xbox. Abgerufen am 2. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Matt Wales: Kingdoms of Amalur, Aliens vs Predator now backward compatible on Xbox One. In: Eurogamer.net. 29. November 2018, abgerufen am 2. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Es ist in Deutschland aufgrund einer damals unwahrscheinlichen USK-Freigabe und der Ablehnung seitens der Entwickler, das Spiel zu zensieren, nicht veröffentlicht worden.<ref name=":0" /><ref name=":1" />
Handlung[Bearbeiten]
Eine Minen-Kolonie der Weyland-Yutani Corporation findet auf dem Planeten BG-386 eine mysteriöse, altertümliche Pyramide, auf der außerirdische Lebensformen eingraviert sind. Beim Öffnen der Tore kommt es zu einem Stromausfall auf dem gesamten Planeten.
Spielprinzip[Bearbeiten]
In drei Kampagnen kann der Spieler in die Rolle eines Colonial Marine, Alien oder Predator schlüpfen. Die individuelle Handlung der Kampagne ist unterschiedlich, folgt jedoch einem übergeordneten Handlungsstrang. Im Mehrspieler gibt es unterschiedliche Spielmodi:
- Survivor: vier Marines kämpfen gegen Wellen von angreifenden Aliens
- Predator Hunt: ein Spieler ist der Predator. Tötet er einen Marine, so erhält er zusätzliche Punkte und Spielzeit. Tötet ein Marine den Predator, so nimmt er dessen Rolle ein
- Infestation: ähnlich wie Predator Hunt, nur wenn ein Alien einen Marine tötet, so spawnt dieser als Alien
- Deathmatch und Variationen von Team Death Match mit gemischten Rassen oder Rasse gegen Rasse
- Domination
Zensur[Bearbeiten]
In Australien erhielt das Spiel keine Freigabe.<ref>Andre Linken: Aliens vs. Predator - Shooter zu hart für Australien. In: GameStar. 4. Dezember 2009, abgerufen am 18. Juni 2022.</ref> In Deutschland wurde das Spiel erst gar nicht veröffentlicht, da von vornherein klar war, dass das Abtrennen von Körperteilen und Ragdoll-Verhalten von Leichnamen durch die Einstufer nicht geduldet wird.<ref name=":0">AvP: Entwickler äußern sich zur Zensur in Deutschland. In: Schnittberichte.com. 15. Januar 2010, abgerufen am 18. Juni 2022.</ref><ref name=":1">Frank Maier: Aliens vs. Predator - Entwickler beklagt Zensur in Deutschland. In: GameStar. 11. Januar 2010, abgerufen am 18. Juni 2022.</ref> Eine entschärfte Version sei für die Spieler nicht zumutbar.<ref>Michael Obermeier: Aliens vs. Predator - Offizielle Stellungnahme zur Deutschland-Aktivierung. In: GameStar. 8. Februar 2010, abgerufen am 18. Juni 2022.</ref> Das Originalspiel wurde in die Liste der jugendgefährdenden Medien aufgenommen.<ref>Florian Stangel: Aliens vs. Predator landet auf dem Index. In: PC Games. 31. Mai 2010, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 18. Juni 2022; abgerufen am 16. August 2024.</ref><ref>Benjamin Jakobs: Aliens vs. Predator & MadWorld indiziert. In: Eurogamer. 31. Mai 2010, abgerufen am 16. August 2024.</ref>
Rezeption[Bearbeiten]
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Der Sound sorge an den meisten Stellen für die passende Stimmung. Grafisch sei das Spiel nicht besonders interessant. Das Leveldesign sei langweilig, Texturen sehr niedrig aufgelöst. Animationen wirken steif und eintönig. Die Trophy Kills seien äußerst roh und furchtbar gewalttätig. Im Mehrspieler gefalle lediglich der Survival Modus. An Aliens versus Predator von 1999 oder den Nachfolger Aliens versus Predator 2 komme das Spiel nicht heran.<ref name="Gamereactor" /> Das Spiel sei zwar spannend, aber die Angst und Panik, die der Vorgänger geschürt hat, komme überhaupt nicht mehr auf und verliere damit seinen Reiz.<ref name="GameStar"/>
Aliens vs. Predator zählte zu den sich am schnellsten verkaufenden Spielen im Jahr 2010.<ref>Aliens vs. Predator - Rasend schneller Verkauf. In: XBoxUser.de. 23. Februar 2010, abgerufen am 18. Juni 2022.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Aliens vs. Predator bei MobyGames (englisch)
- Vorlage:IMDb/1
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Die Seite Vorlage:Erweiterte Navigationsleiste/styles legacy.css hat keinen Inhalt.Vorlage:Klappleiste/Anfang
| Hauptreihe |
Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt (1979) • Aliens – Die Rückkehr (1986) • Alien 3 (1992) • Alien – Die Wiedergeburt (1997) • Alien: Romulus (2024) |
| Crossover |
Alien vs. Predator (2004) • Aliens vs. Predator 2 (2007) |
| Prequels |
Prometheus – Dunkle Zeichen (2012) • Alien: Covenant (2017) |
| Fernsehserie |
Alien: Earth (2025) |
| Computerspiele |
Alien Trilogy (1996) • Aliens versus Predator (1999) • Alien: Die Wiedergeburt (2000) • Aliens versus Predator 2 (2001) • Aliens vs. Predator (2010) • Aliens: Colonial Marines (2013) • Alien: Isolation (2014) • Aliens: Fireteam Elite (2021) • Aliens: Dark Descent (2023) |