Alina Astafei
| Alina Astafei Vorlage:SportPicto | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Voller Name | Alina Astafei-Kreißig | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nation | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 7. Juni 1969 (57 Jahre) | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Bukarest, Rumänien | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Größe | 182 cm | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Disziplin | Hochsprung | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bestleistung | 2,01 m Freiluft 2,04 m Halle | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Karriereende | 2002 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Alina Astafei-Kreißig (geb. Galina Astafei<ref>Jochen Klingovsky: Alina Astafei kämpft um ihren Namen – „Verzweifelt und erschüttert“. Stuttgarter Zeitung, 17. Mai 2025, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>; * 7. Juni 1969 in Bukarest) ist eine ehemalige Hochspringerin, die zunächst für Rumänien und dann für Deutschland startete.
Karriere[Bearbeiten]
Noch als Juniorin war Astafei 1988 in die Reihe der 2-Meter-Springerinnen aufgerückt; ihre Bestleistung im Freien von 2,01 m erzielte sie 1995 gleich zwei Mal: in Wörrstadt am 27. Mai und am 3. Juli in Paris. Astafeis Hallenbestleistung liegt bei 2,04 m. Ihr größter Erfolg bei Olympischen Spielen ist die Silbermedaille 1992 in Barcelona, wo sie 2,00 m übersprang.
Aus politischen und privaten Gründen verließ sie ihr Geburtsland. Am 9. Januar 1995 erhielt sie vom rumänischen Leichtathletik-Verband die Freigabe zum Verbandswechsel<ref name="dlv-sport.de">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Was machen Alina Astafei und Wolfgang Kreißig? ( vom 6. Januar 2013 im Webarchiv archive.today), dlv-sport-de, 5/2007.</ref>. Seit 1. März 1995 besitzt sie die deutsche Staatsbürgerschaft. Eine gute Woche später wurde sie in Barcelona Hallenweltmeisterin mit übersprungenen 2,01 m. Bei den Freiluftweltmeisterschaften, die im selben Jahr in Göteborg ausgerichtet wurden, gewann sie mit 1,99 m Silber. 1995 (1,98 m) und 1996 (1,94 m) wurde Astafei erstmals Deutsche Meisterin. Sie konnte diesen Titel 1998 (1,88 m) und 2001 (1,84 m) erneut gewinnen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Die Deutschen Leichtathletik-Meister seit 1995 ( vom 31. März 2022 im Internet Archive) (PDF; 417 kB)</ref> Alina Astafei startete in Deutschland für den USC Mainz (1995–1997) und die MTG Mannheim (ab 1998; Trainer: Dan Vlădescu). Sie ist 1,81 m groß und wog zu Wettkampfzeiten 62 kg.
Privates[Bearbeiten]
Astafei hat ein Kind aus erster Ehe mit dem rumänischen Volleyballnationalspieler Alin Stavariu und ist in zweiter Ehe mit dem Richter und ehemaligen Hochspringer Wolfgang Kreißig verheiratet, mit dem sie drei weitere Kinder hat. Sie lebt in Stuttgart.<ref name="dlv-sport.de" /> Astafeis Vater ist der ehemalige rumänische Rekordhalter im Stabhochsprung, Petre Astafei. Ihr Bruder Petre war Rugbyspieler bei Rapid Metrorex Bukarest und wurde im Alter von 22 Jahren während der rumänischen Revolution im Dezember 1989 erschossen.
Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten]
Rumänien[Bearbeiten]
Deutschland[Bearbeiten]
- Freiluft: 2,01 m, 27. Mai 1995, Wörrstadt
- Halle: 2,04 m, 3. März 1995, Berlin
Sportliche Erfolge[Bearbeiten]
- 1986, Juniorenweltmeisterschaften: Platz 2 (1,90 m)
- 1987, Junioreneuropameisterschaften: Platz 2 (1,88 m)
- 1988, Olympische Spiele: Platz 5 (1,93 m); Juniorenweltmeisterschaften: Platz 1 (2,00 m)
- 1989, Halleneuropameisterschaften: Platz 1 (1,96 m); Weltcupfinale: Platz 3 (1,94 m); Europacupfinale: Platz 1 (2,00 m); Universiade: Platz 1 (1,91 m)
- 1990, Halleneuropameisterschaften: Platz 3 (1,94 m)
- 1992, Olympische Spiele: Platz 2 (2,00 m); Weltcupfinale: Platz 2 (1,91 m)
- 1993, Weltmeisterschaften: Platz 4 (1,94 m); Europacupfinale: Platz 1 (2,00 m)
- 1995, Weltmeisterschaften: Platz 2 (1,99 m); Hallenweltmeisterschaften: Platz 1 (2,01 m); Europacupfinale: Platz 1 (2,00 m)
- 1996, Olympische Spiele: Platz 5 (1,96 m); Europacupfinale: Platz 1 (1,98 m); Halleneuropameisterschaften Platz 1 (1,98 m)
- 1997, Weltmeisterschaften: Platz 4 (1,95 m)
- 1998, Europameisterschaften: Platz 3 (1,95 m); Halleneuropameisterschaften: Platz 2 (1,94 m); Weltcupfinale: Platz 6 (1,90 m); Europacupfinale: Platz 2 (1,95 m)
- 2001, Europacupfinale: Platz 1 (1,89 m)
Literatur[Bearbeiten]
- Klaus Amrhein: Biographisches Handbuch zur Geschichte der Deutschen Leichtathletik 1898–2005. 2 Bände. Darmstadt 2005 publiziert über Deutsche Leichtathletik Promotion- und Projektgesellschaft.
Weblinks[Bearbeiten]
- Alina Astafei in der Datenbank von World Athletics (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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Vorlage:Navigationsleiste Hallenweltmeisterinnen im HochsprungVorlage:Navigationsleiste Halleneuropameisterinnen im Hochsprung
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Astafei, Alina |
| ALTERNATIVNAMEN | Astafei, Galina |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Hochspringerin rumänischer Herkunft |
| GEBURTSDATUM | 7. Juni 1969 |
| GEBURTSORT | Bukarest |
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- Hochspringer (Rumänien)
- Hochspringer (Deutschland)
- Olympiateilnehmer (Rumänien)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1988
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1992
- Olympiateilnehmer (Deutschland)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 1996
- Teilnehmer an den World University Games (Rumänien)
- Teilnehmer der Sommer-Universiade 1989
- Weltmeister (Hochsprung)
- Europameister (Hochsprung)
- Sieger bei den World University Games (Leichtathletik)
- Rumänischer Meister (Leichtathletik)
- Deutscher Meister (Leichtathletik)
- Leichtathlet (USC Mainz)
- Leichtathlet (MTG Mannheim)
- Rumäne
- Deutscher
- Geboren 1969
- Frau
