Allylescalin
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| Datei:Allylescaline Formula V1.svg | |||||||||||||
| Allgemeines | |||||||||||||
| Name | Allylescalin | ||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C13H19NO3 | ||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | |||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | |||||||||||||
| Wirkstoffklasse | |||||||||||||
| Eigenschaften | |||||||||||||
| Molare Masse | 237,29 g·mol−1 | ||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest (Hydrochlorid)<ref>Allylescaline (hydrochloride) (CAS 39201-76-8). In: caymanchem.com. Abgerufen am 19. Januar 2022 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> | ||||||||||||
| Sicherheitshinweise | |||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | |||||||||||||
Allylescalin ist ein weniger bekanntes psychedelisches Rauschmittel.
Chemie[Bearbeiten]
| Strukturelle Ähnlichkeit von Allylescalin und Mescalin |
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| Allylescalin
Allylescalin |
| Mescalin
Mescalin |
| Die analogen Strukturelemente sind blau markiert. |
Die chemische Struktur ist mit der von Mescalin eng verwandt. Allylescalin gehört zur Stoffgruppe der Phenylethylamine, zu der auch der Neurotransmitter Dopamin, das Hormon Adrenalin sowie das synthetische Amphetamin gehören. Allylescalin wurde zum ersten Mal 1972 von dem tschechischen Chemiker Otakar Leminger synthetisiert.<ref>Otakar Leminger: The Chemistry of Alkoxylated Phenethylamines – Part 2. In: Chemický průmysl. 22, 1972, S. 553.</ref><ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Leminger, Otakar, 1875–1929. ( vom 12. Januar 2016 im Internet Archive) In: Bibliografie dějin Českých zemí. (Bibliographie der tschechischen Chemie)</ref> Die Verbindung wurde später auch von Alexander Shulgin synthetisiert und in seinem Buch Pihkal: A Chemical Love Story<ref>PIHKAL – Phenethylamine, die ich gekannt und geliebt habe. In: Erowid. (englisch)</ref> ausführlich beschrieben.
Wirkungen[Bearbeiten]
Nach Alexander Shulgins Beschreibung soll Allylescalin zu einer gehobenen Stimmung mit psychedelischen Anteilen und vertiefter Wahrnehmung führen. Die Wirkung dürfte demnach zumindest tendenziell vergleichbar mit anderen Halluzinogenen wie Mescalin oder LSD sein. Der Dosierungsbereich wird von Shulgin mit etwa 20–35 mg und die Dauer der Wirkung mit etwa 8–12 Stunden angegeben.<ref>#2 AL. In: Erowid. (englisch)</ref> Darüber hinaus existieren nur sehr wenige Daten über die pharmakologischen Eigenschaften von Allylescalin.
Rechtsstatus[Bearbeiten]
In Deutschland wird Allylescalin als 4-Allyloxy-3,5-dimethoxy-phenethylazan in der Anlage I zum Betäubungsmittelgesetz aufgeführt. Trotz der Endung -azan handelt es sich nicht um einen Vertreter der Stoffgruppe der Azane, sondern um ein Amin.
Literatur[Bearbeiten]
- S. J. Chapman, A. A. Avanes: PeakAL: Protons I Have Known and Loved — Fifty Shades of Grey-Market Spectra. In: Blotter. 1. Aug 2015. doi:10.16889/isomerdesign-1
Weblinks[Bearbeiten]
- isomerdesign.com: Allylescaline (englisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
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- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ChemSpider abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Wikipedia:Keine GHS-Gefahrstoffkennzeichnung verfügbar
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Synthetische psychotrope Substanz
- Betäubungsmittel (BtMG Anlage I)
- Psychotroper Wirkstoff
- Psychedelikum
- Psychotropes Phenylethylamin
- Phenylethylamin
- Dimethoxybenzol
- Allylverbindung