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Alt Mahlisch

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Alt Mahlisch
Gemeinde Fichtenhöhe
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(184)&title=Alt+Mahlisch 52° 28′ N, 14° 25′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(184) 52° 27′ 51″ N, 14° 25′ 3″ O
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Höhe: 55 m
Fläche: 8,7 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Alt Mahlisch, Gemeinde Fichtenhöhe. In: GEOindex. Abgerufen im Juli 2026.</ref>
Einwohner: 184 (31. Dez. 2024)<ref>Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg am 31. Dezember 2024 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen im September 2026. (saved in Webarchiv)</ref>
Bevölkerungsdichte: 21 Einwohner/km²
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 15306
Vorwahl: 033602
Alt Mahlisch (Brandenburg)
Alt Mahlisch (Brandenburg)
Lage von Alt Mahlisch in Brandenburg

Alt Mahlisch ist seit 2003 ein Ortsteil der Gemeinde Fichtenhöhe im Brandenburger Landkreis Märkisch-Oderland. Zusammengeschlossen mit sechs weiteren Gemeinden werden die Amtsgeschäfte durch das Amt Seelow-Land getätigt.<ref name="SB">Fichtenhöhe. In: service.brandenburg.de. Service Brandenburg, abgerufen im September 2026.</ref><ref name="HS">Hauptsatzung Gemeinde Fichtenhöhe. (PDF; 1zz kB) § 3. In: Webauftritt. Amt Seelow-Land, abgerufen im September 2026.</ref> Der Ortsteil hat entsprechend der Brandenburgischen Kommunalverfassung und der Hauptsatzung einen Ortsbeirat und Ortsvorsteher.<ref> Hauptsatzung § 10</ref><ref name="OV">Brandenburgische Kommunalverfassung - BbgKVerf; §46 In: bravors.brandenburg.de.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahre 1287 wurde Alt Mahlisch erstmals urkundlich erwähnt. Die Markgrafen Otto IV. und Konrad I. übertrugen zwei Frankfurter Bürgern das Dorf Villam Maliz zum rechtmäßigen Lehen.

Um 1308 kam das Dorf Malthz zum Bistum Lebus. Seit der Mitte des 16. Jahrhunderts wurde Alt Mahlisch bis ins 19. Jahrhundert hinein vom Domänenamt Lebus verwaltet.

Am 26. Oktober 2003 entstand die Gemeinde Fichtenhöhe durch einen freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbstständigen Gemeinden Alt Mahlisch, Carzig und Niederjesar.<ref>StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2003</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1875 1890 1910 1925 1933 1946 1993 1997 2000 2006
Einwohnerzahl<ref>Alt Mahlisch im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref> 206 227 222 281 286 285 167 194 209 224

Vorlage:ChartDirektEW

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Dorfkirche entstand Mitte des 14. Jahrhunderts und wurde vorwiegend aus Feldsteinen errichtet. Im Altarraum befindet sich ein überlebensgroßes Christuskreuz des Bildhauers Carlernst Kürten, der auf dem Kirchhof in Alt Mahlisch bestattet wurde.<ref>Ines Rath, Hier wird Eigeninitiative groß geschrieben, in: Märkische Oderzeitung, Mittwoch, 26. Oktober 2005; darin wird – mit Fotos – berichtet: „(...) die denkmalgeschützte Alt Mahlischer Dorfkirche beherbergt ein seltenes Kunstwerk: Das metallene Christuskreuz von Carlernst Kürten.“</ref><ref>Gerd Hergen Lübben, ALT MAHLISCH · DAHEIM, in: RHEIN! Zeitschrift für Worte, Bilder, Klang, Ausgabe 6, April 2013, ISBN 978-3-9815779-0-7, S. 68–70; darin Abbildung Christus in Alt Mahlisch, S. 70</ref><ref>Arbeitsinitiative Letschin e. V. (Bahnhofstraße 30 a, 15324 Letschin), Spuren der Romantik – Kirche Alt Mahlisch (Info-Flyer / dreisprachig; illustriert). – Darüber wird in moz.de (Mittwoch, 3. Oktober 2007) berichtet, Romanik-Route frei gegeben: „(...) Im Beisein von Superintendent Roland Kühne, Pfarrer Martin Müller, Mitgliedern der Kirchengemeinde Alt Mahlisch und Mitarbeitern der Arbeitsinitiative Letschin wurde die Informationstafel für die Alt Mahlischer Kirche aufgestellt. Sie ist eine von 14 Stationen der Route auf deutscher Seite. (...) Superintendent Roland Kühne freute sich über die neue Möglichkeit, Besucher der Region, darunter Radtouristen, die auf dem neuen Oderbruchbahn-Radweg fahren, über interessante Kirchen zu informieren. Und das sogar dreisprachig.“</ref>

Wirtschaft[Bearbeiten]

Der auf der Gemarkung Alt Mahlisch gelegene Windpark Alt Mahlisch-Libbenichen-Dolgelin wurde 2003 von der PROKON Projektierungs- und Betriebsführungsgesellschaft<ref>Märkische Oderzeitung: @1@2Vorlage:Toter Link/www.moz.deWindpark-Vertrag: "Das Maximale erreicht" (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2022. Suche im Internet Archive) vom 23. Oktober 2003.</ref> gebaut und später an die edisNatur Erneuerbare Energien GmbH weiterverkauft.<ref>Märkische Oderzeitung: @1@2Vorlage:Toter Link/www.moz.dePfusch beim Bau von drei Windrädern (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im September 2022. Suche im Internet Archive) vom 27. Juni 2007.</ref>

Einzelnachweise / Anmerkungen[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Alt Mahlisch – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Vorlage:Klappleiste/Anfang Alt Mahlisch | Carzig | Niederjesar Vorlage:Klappleiste/Ende