Zum Inhalt springen

Alt Zeschdorf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Alt Zeschdorf
Gemeinde Zeschdorf
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(818)&title=Alt+Zeschdorf 52° 26′ N, 14° 27′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(818) 52° 25′ 37″ N, 14° 26′ 38″ O
 {{#coordinates:52,426944444444|14,443888888889|primary
dim=10000 globe= name=Alt Zeschdorf region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Höhe: 54 m
Fläche: 18,66 km²<ref name="Gindex">Gemarkung Alt Zeschdorf, Gemeinde Zeschdorf. In: GEOindex. Abgerufen im Juli 2026.</ref>
Einwohner: 818 (31. Dez. 2024)<ref>Gemeinde- und Ortsteilverzeichnis des Landes Brandenburg am 31. Dezember 2024 Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg (LGB), abgerufen im September 2026. (saved in Webarchiv)</ref>
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner/km²
Eingemeindung: 31. Dezember 1997
Postleitzahl: 15326
Vorwahl: 033602
Alt Zeschdorf (Brandenburg)
Alt Zeschdorf (Brandenburg)
Lage von Alt Zeschdorf in Brandenburg

Alt Zeschdorf ist ein Dorf im Landkreis Märkisch-Oderland in Brandenburg. Es gehört seit dem 31. Dezember 1997 als Ortsteil zur Gemeinde Zeschdorf im Amt Lebus. Der Ortsteil besteht aus den bewohnten Gemeindeteilen Alt Zeschdorf und Hohenjesar<ref>Zeschdorf | Service Brandenburg. Abgerufen im August 2026.</ref><ref name="HS">Hauptsatzung. (PDF; 316 kB) In: Webauftritt. Amt Lebus, abgerufen im August 2026.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Erstmals urkundlich erwähnt wird der Ort 1405 als Czechinsdorff. Conrad von Burgsdorff war unter anderem Besitzer des Gutes. Ein um 1800 errichtetes Herrenhaus wurde 1945 zerstört.

Der Zusammenschluss mit Hohenjesar fand 1927 auf Betreiben der Landesregierung statt. 1936 folgte Neu Zeschdorf mit der Eingemeindung.<ref>Aus drei Dörfern wurde 1998 eins. In: Märkische Oderzeitung. 19. Juli 2005, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 3. Juni 2020; abgerufen am 22. März 2024.</ref>

Zeschdorf entstand am 31. Dezember 1997 aus dem freiwilligen Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Alt Zeschdorf, Döbberin und Petershagen.<ref>Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands. StBA, siehe 1997</ref>

1996 wurde aus dem Schloss See in Alt Zeschdorf ein Flugzeugwrack einer Focke-Wulf Fw 190 aus dem Zweiten Weltkrieg geborgen. Dies war ein weiteres Zeugnis der schweren Kämpfe der Schlacht um Berlin. Sogar der tote Pilot konnte identifiziert werden.<ref>Auf der Spur eines Todespiloten. In: Märkische Oderzeitung. 27. September 2006, archiviert vom Vorlage:IconExternal; abgerufen am 29. August 2022.</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Anzahl Einwohner<ref>Zeschdorf im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum</ref>
Jahr 18751890191019251933194619931996
Einwohner 246261189243393684719752

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Zeschdorf stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale des Ortes. Weiterhin gibt es ein Freizeit- und Tourismuszentrum in Alt Zeschdorf.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Die Energie Baden-Württemberg AG betreibt den 2009 von der Plambeck Neue Energien am Ort errichteten Windpark Alt Zeschdorf. Die drei Windkraftanlagen haben eine Nennleistung von 6 MW. Damit lässt sich der jährliche Strombedarf von rund 4000 Privathaushalten decken.<ref>Plambeck Neue Energien nimmt Windpark Alt Zeschdorf mit 6 MW Nennleistung in Betrieb. (PDF; 16 kB) EANS-News</ref>

Ebenfalls hat die Volks- und Raiffeisenbank Fürstenwalde Seelow Wriezen eG eine Filiale im Ort.<ref>Volks- und Raiffeisenbank Fürstenw. Seelow Wriezen eG, Geschäftsstelle Alt Zeschdorf. Abgerufen am 21. Juli 2015.</ref>

Bildung[Bearbeiten]

Die Kindertagesstätte Die kleinen Strolche und die Halbtagsgrundschule Schule im Grünen, ehemals POS „Dr. Theodor Neubauer“, befinden sich im Ort.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende