Altenmelle
Altenmelle Stadt Melle
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|---|---|---|---|---|---|---|
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(2476)&title=Altenmelle 52° 11′ N, 8° 20′ O
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| Höhe: | 104 m | |||||
| Fläche: | 2,77 km²<ref name="geo">Daten zur Gemarkung Altenmelle</ref> | |||||
| Einwohner: | 2476<ref name="geo" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 894 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Januar 1970 | |||||
| Postleitzahl: | 49324 | |||||
| Vorwahl: | 05422 | |||||
Lage von Altenmelle in Niedersachsen
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Altenmelle ist ein Ortsteil der Stadt Melle im Landkreis Osnabrück in Niedersachsen. Der Ort bildete bis 1970 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Melle. Altenmelle gehört heute zum Meller Stadtteil Melle-Mitte.
Geographie[Bearbeiten]
Der Ortsteil Altenmelle erstreckt sich südlich der Meller Kernstadt und ist großflächig mit Einfamilienhäusern bebaut. Daneben gibt es noch einige landwirtschaftliche Betriebe.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Bauerschaft Altenmelle gehörte bis zu den Napoleonischen Kriegen zum Amt Grönenberg des Hochstifts Osnabrück. Von 1807 bis 1810 gehörte Altenmelle zum Kanton Melle des napoleonischen Satellitenstaats Königreich Westphalen. Von 1811 bis 1813 gehörte der Ort unmittelbar zu Frankreich und dort zur Mairie Melle im Arrondissement Osnabrück des Departements der Oberen Ems. 1814 kam Altenmelle zum Königreich Hannover und bildete dort eine Gemeinde im Amt Grönenberg. 1867 fiel Altenmelle mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und seit 1885 gehörte die Gemeinde zum Landkreis Melle. Innerhalb des Landkreises Melle gehörte die Gemeinde zur Samtgemeinde Melle. Nachdem sich die Bebauung der Stadt Melle seit dem 19. Jahrhundert auf das Gebiet von Altenmelle ausgedehnt hatte, trat die Gemeinde Altenmelle 1929 Gebietsteile an die Stadt Melle ab.<ref>Bericht der Neuen Osnabrücker Zeitung vom 12. Januar 2017</ref>
Am 1. Januar 1970 wurde Altenmelle in der ersten Phase der Gebietsreform in Niedersachsen in die Stadt Melle eingegliedert.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1845 | 475 | <ref name="stat">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 119 (google.de).</ref> |
| 1871 | 420 | <ref>Volkszählung 1871</ref> |
| 1910 | 906 | <ref>Landkreis Melle. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. Dezember 2024.</ref> |
| 1939 | 879 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1950 | 1401 | <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
| 1961 | 1813 | <ref name="isys" /> |
Bau- und Naturdenkmale[Bearbeiten]
In Altenmelle sind der Hof Schwanemüller, Im Lienesch 60 und der Hof Möllermann am Wittekindsweg 69 denkmalgeschützt. Die sogenannte Gerichtslinde, Unter der Linde 1, ist ein Naturdenkmal.
Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]
Altenmelle besitzt eine Ortsfeuerwehr mit einem Feuerwehrhaus an der Thomasburg.<ref>Webseite der Feuerwehr Melle</ref>
Wirtschaft[Bearbeiten]
Im Zentrum des Ortsteils an der Straße nach Borgholzhausen befindet sich das Schomäcker Federnwerk.
Verkehr[Bearbeiten]
In Altenmelle befindet sich die Anschlussstelle Melle-Ost der Bundesautobahn 30.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang
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