Zum Inhalt springen

Alternativet

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Vorlage:Infobox Politische Partei

Parteilogo von 2015 bis 2025

Alternativet (deutsch Die Alternative; Parteibuchstabe: Å) ist eine politische Partei in Dänemark. Sie setzt sich für einen gesellschaftlichen Umbau auf Basis einer links-grünen Politik ein.

Geschichte[Bearbeiten]

Alternativet wurde im November 2013 durch den früheren Kulturminister Uffe Elbæk (vormals Radikale Venstre) initiiert<ref>http://www.b.dk/nationalt/uffe-elbaek-stifter-nyt-parti</ref> und im März 2015 offiziell für die kommende Wahl zugelassen.<ref>http://politiken.dk/indland/politik/ECE2585615/alternativet-er-godkendt-faar-liste-aa-paa-valgsedlen/</ref> Ihre Mitgliederschaft setzte sich zunächst vornehmlich aus Anhängern der politischen Linken und der Mitte zusammen; so ergab eine Erhebung im Jahr 2014, dass die Mitglieder der Partei bei der Folketingswahl 2011 mehrheitlich für die Endhedslisten (28,8 %), Radikale Venstre (27,4 %) und Socialistisk Folkeparti (20,8 %) gestimmt hatten.<ref>http://www.information.dk/507239</ref>

Erstmals trat Alternativet bei der Folketingswahl 2015 an, war im Folketing jedoch bereits zuvor mit einem Sitz (durch Elbæks Fraktionsaustritt) vertreten. Im Wahlkampf machte die Partei sich u. a. für einen Veggie-Day und die Einführung der 30-Stunden-Woche stark und konnte mit 4,8 % der Stimmen (9 Mandate) ins Parlament einziehen.<ref>Wahl in Dänemark: Rechtspopulisten mit Rekordergebnis. In: taz.de. 19. Juni 2015, abgerufen am 30. Januar 2024.</ref> Bei der Folketingswahl 2019 erreichte sie 3,0 % der Stimmen und kam damit auf fünf Mandate.

Für die Europawahl 2019 arbeitete Alternativet mit der paneuropäischen Bewegung DiEM25 zusammen. Am 9. März 2020 traten vier der fünf Parlamentsabgeordneten der Alternative aus Partei und Fraktion aus, darunter Parteigründer Elbæk. Sie begründeten dies mit ihrer Unzufriedenheit am Führungsstil neuen Parteiführerin Josephine Fock, die seit dem 1. Februar 2020 amtierte.<ref>Oliver Batchelor, Andreas Nygaard, Rasmus Lindegård Hansen: Alternativet i opløsning: Uffe Elbæk går fra sit eget parti, in: dr.dk vom 9. März 2020.</ref>

Am 7. Februar 2021 wurde Franciska Rosenkilde zur neuen Parteiführerin gewählt. Bei der Folketingswahl 2022 konnte sich die Partei leicht verbessern und errang sechs Mandate.

Ziele[Bearbeiten]

Alternativet präsentierte mit einem „Manifest“ 2014 erste Grundsätze, 2015 wurde ein Parteiprogramm verabschiedet. Darin wird für eine neue politische Kultur geworben, ökologische, soziale und ökonomische Nachhaltigkeit eingefordert, werden die Bedeutung von Bildung und lebenslanger Neugierde, Kunst und Kultur, Unternehmergeist, sozialem Einfallsreichtum und Ganzheitlichkeit unterstrichen.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Parteiprogramm (Memento des Vorlage:IconExternal vom 6. Februar 2017 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/alternativet.dk Webseite der Partei, abgerufen am 4. Juni 2015.</ref>

Alternativet gibt sich betont proeuropäisch und ging bei der Europawahl 2019 einen Wahlverbund mit Radikale Venstre ein, die ebenfalls als proeuropäisch gilt.<ref>https://www.dr.dk/nyheder/politik/de-radikale-gar-i-valgforbund-med-alternativet-ved-eu-parlamentsvalget</ref>

Wahlergebnisse[Bearbeiten]

Jahr Wahl Stimmen Prozent Mandate
2015 DanemarkDänemark Folketingswahl 2015 168.788 4,8 %
9/179
2019 DanemarkDänemark Folketingswahl 2019 104.278 3,0 %
5/179
2019 Europa Europawahl 2019 092.964 3,4 %
0/13
2022 DanemarkDänemark Folketingswahl 2022 117.629 3,3 %
6/179
2024 Europa Europawahl 2024 065.276 2,7 %
0/15
2026 DanemarkDänemark Folketingswahl 2026 091.770 2,6 %
5/179

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Die Seite Vorlage:BoxenVerschmelzen/styles.css hat keinen Inhalt.

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Aktuell im Folketing vertreten: Socialdemokratiet (A) • Radikale Venstre (B) • Det Konservative Folkeparti (C) • Socialistisk Folkeparti (F) • Borgernes Parti (H) • Liberal Alliance (I) • Moderaterne (M) • Dansk Folkeparti (O) • Venstre (V) • Danmarksdemokraterne (Æ) • Enhedslisten (Ø) • Alternativet (Å)
Historisch im Folketing vertreten: Nye Borgerlige (D) • Centrum-Demokraterne (D) • Retsforbundet (E) • Bondepartiet (F) • Kristendemokraterne (K) • Danmarks Kommunistiske Parti (K) • Liberalt Centrum (L) • Danmarks Nationalsocialistiske Arbejderparti (N) • Fælles Kurs (P) • Frie Grønne (Q) • Dansk Samling (R) • Schleswigsche Partei (S) • De Uafhængige (U) • Venstresocialisterne (Y) • Fremskridtspartiet (Z) • Erhvervspartiet • Bondevennernes Selskab • Højre • De Nationalliberale • Fremad
Sonstige Parteien und Listen: Veganerpartiet (G) • JuniBevægelsen (J) • Folkebevægelsen mod EU (N) • Stram Kurs (P)
Parteien auf den Färöern: Fólkaflokkurin (A) • Sambandsflokkurin (B) • Javnaðarflokkurin (C) • Sjálvstýri (D) • Tjóðveldi (E) • Framsókn (F) • Miðflokkurin (H)
Aktuelle Parteien in Grönland: Atassut (A) • Demokraatit (D) • Inuit Ataqatigiit (IA) • Naleraq (N) • Qulleq (Q) • Siumut (S)
Ehemalige Parteien in Grönland: Akulliit Partiiat (AP) • Arnat Partiiat (AP) • Issittup Partiia (IP) • Kattusseqatigiit Partiiat (KP) • Nunatta Qitornai (NQ) • Partii Inuit (PI) • Sorlaat Partiiat (SP) • Suleqatigiissitsisut (SA) • Sulisartut Partiiat (SP)

Vorlage:Klappleiste/Ende

Vorlage:Hinweisbaustein