Altferchau
Altferchau Stadt Klötze
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(34)&title=Altferchau 52° 36′ N, 11° 2′ O
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dim=10000 | globe= | name=Altferchau | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 61 m | |||||
| Fläche: | 64,5 ha<ref name="HOB-12" /> | |||||
| Einwohner: | 34 (31. Dez. 2023)<ref name="EW-2023" /> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 53 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. April 1938 | |||||
| Eingemeindet nach: | Dönitz | |||||
| Postleitzahl: | 38486 | |||||
| Vorwahl: | 039008 | |||||
Lage von Altferchau in Sachsen-Anhalt
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Altferchau ist ein Ortsteil der Ortschaft Dönitz und der Stadt Klötze im Altmarkkreis Salzwedel in Sachsen-Anhalt.
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf Altferchau liegt 9½ Kilometer südwestlich von Klötze, sechs Kilometer östlich von Brome und etwa vier Kilometer östlich der Landesgrenze zu Niedersachsen in der Altmark. Etwa ½ Kilometer südlich des Dorfes entspringt die Jeetze.<ref name="DE-ST_SAV">Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Mittelalter bis Neuzeit[Bearbeiten]
Die erste Erwähnung von Altferchau aus dem Jahre 1506 als Olden Ferchou ist in einer Urkunde über die Verpfändung des halben Schlosses Gardelegen zu finden.<ref name="Riedel-6" /> Weitere Nennungen sind im Jahre 1646 das wüste dorff Alten verchaw, 1745 heißt es Verchau alten und 1804 Alt=Ferchau.<ref name="Bratring-1" />
Wilhelm Zahn zitiert aus dem Kirchenbuch von Neuferchau: „Nachdem die Feldmarken Alt- und Neu-Ferchau seit undenklichen Zeiten wüst gelegen und von der Obrigkeit (d. h. von Alvenslebensche Gutsobrigkeit) verpachtet gewesen, so sind solche nach und nach angebauet worden. Alt-Ferchau ist 1698 von der damaligen Obrigkeit angebauet und Anfangs zu einer Schäferei, nachmals aber zu einer Meierei bestimmt worden, bis auf die Zeit von Friedrich August von Alvensleben auf Isenschnibbe, welcher die Meierei eingehen lassen und Grundsitzer angenommen, welche teils die alten Gebäude gekauft, teils neue aufgeführet.“<ref name="Zahn-Wüstungen" />
Gelegentlich wird der Ort mit dem älteren Ferchau bei Kuhfelde verwechselt.
Eingemeindungen[Bearbeiten]
Bis 1807 gehörte das Dorf zum Salzwedelischen Kreis der Mark Brandenburg in der Altmark. Danach lag es 1807 bis 1808 im Kanton Brome und von 1808 bis 1813 im Kanton Jübar auf dem Territorium des napoleonischen Königreichs Westphalen. Ab 1816 gehörte die Gemeinde zum Kreis Salzwedel, dem späteren Landkreis Salzwedel.<ref name="HOB-12" />
Am 1. April 1938 schlossen sich die Gemeinden Altferchau, Dönitz und Schwarzendamm im Landkreis Salzwedel zu einer neuen Gemeinde mit dem Namen Dönitz zusammen.<ref name="AB-RB-Magdeburg" />
Mit der Eingemeindung von Dönitz nach Klötze am 1. Januar 2010 kam der Ortsteil Altferchau zur Stadt Klötze und zur neu errichteten Ortschaft Dönitz.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
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Quelle, wenn nicht angegeben, bis 1925:<ref name="HOB-12" />
Religion[Bearbeiten]
Die evangelischen Christen in Altferchau waren in die Kirchengemeinde Neuferchau eingekircht, die zur Pfarrei Immekath gehörte.<ref name="Almanach1903" /> Sie werden heute betreut vom Pfarrbereich Steimke-Kusey im Kirchenkreis Salzwedel im Bischofssprengel Magdeburg der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.<ref name="Pfarrbereich" />
Kultur[Bearbeiten]
Der Ortsfriedhof mit Kapelle liegt am westlichen Ende des Dorfes.
Literatur[Bearbeiten]
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.
- Vorlage:BibOCLC
- Vorlage:BibOCLC
Weblinks[Bearbeiten]
- Altferchau im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="AB-RB-Magdeburg">Regierungsbezirk Magdeburg (Hrsg.): Amtsblatt der Regierung zu Magdeburg. 1938, ZDB-ID 3766-7, S. 127.</ref>
<ref name="Almanach1903">Vorlage:PfarrAlmanachProvinzSachsen1903</ref>
<ref name="Bratring-1">Friedrich Wilhelm August Bratring: Statistisch-topographische Beschreibung der gesammten Mark Brandenburg. Für Statistiker, Geschäftsmänner, besonders für Kameralisten. Berlin 1804, S. 373 ([Digitalisat Online]).</ref>
<ref name="EW-2018">Stadt Klötze, Einwohnermeldeamt: Einwohnerbestand am 31.12.2018. 9. Januar 2019.</ref>
<ref name="EW-2021">Markus Schulze: Weiterhin mehr Frauen als Männer. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau. 21. Januar 2022, DNB 1047268213, S. 18.</ref>
<ref name="EW-2023">Henning Lehrmann: 21 Einwohner weniger. In: Klötzer Volksstimme, Klötzer Rundschau (E-Paper). 22. Januar 2024, DNB 1047268213, S. 7.</ref>
<ref name="HOB-12">Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783830522355 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>
<ref name="Pfarrbereich">Pfarrbereich Steimke-Kusey. In: ekmd.de. Abgerufen am 10. Februar 2024.</ref>
<ref name="Riedel-6">Vorlage:CodexDiplBrandenbgTeilA</ref>
<ref name="Zahn-1928">Vorlage:BibOCLC</ref>
<ref name="Zahn-Wüstungen">Wilhelm Zahn: Die Wüstungen der Altmark. In: Geschichtsquellen der Provinz Sachsen und angrenzender Gebiete. Band 43. Hendel, Halle a.S. 1909, S. 67, 183, 450 (uni-jena.de).</ref> </references>
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