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Altharen

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Altharen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Altharen 52° 47′ N, 7° 14′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city 52° 47′ 21″ N, 7° 13′ 35″ O
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Fläche: 45,41 km²<ref name="isys" />
Eingemeindung: 1. Oktober 1956
Postleitzahl: 49733
Vorwahl: 05932
Altharen (Niedersachsen)
Altharen (Niedersachsen)
Lage von Altharen in Niedersachsen

Altharen war bis 1956 eine Gemeinde im damaligen Landkreis Meppen. Ihr Gebiet gehört heute zur Stadt Haren (Ems) im Landkreis Emsland in Niedersachsen.

Datei:Schloss Dankern Haren.jpg
Schloss Dankern
Datei:Haren - Düneburg - Gut Düneburg + Wohn-Wirtschaftsgebäude, Hallenhaus (35916946+35918301) 01 ies.jpg
Gut Düneburg
Datei:Haren - Eichenallee - 41 01 ies.jpg
Wohnhaus Eichenallee 41
Datei:Haren - Brücke Schleuse 68 + Schleuse II 02 ies.jpg
Kanalschleuse und Klappbrücke

Geographie[Bearbeiten]

Das alte, heute vollkommen überbaute Dorf Altharen lag rund um die heutige Einmündung der Adenauerstraße in die Wesuwer Straße; auch die dortige Straße Altharener Patt weist darauf hin. Das Dorf war der Kern der ausgedehnten Landgemeinde Altharen, zu der neben der westlichen Innenstadt der heutigen Stadt Haren die folgenden Ortsteile und Wohnplätze gehörten:<ref name="vz05" />

  • Hümmelsberg
  • Husberg
  • Knuftenge
  • Krüssel
  • Langenberg
  • Meerberg
  • Mershof
  • Mersmühle
  • Osteresch
  • Pool
  • Ravensberg
  • Segberg
  • Venekamp

Die Grenze zwischen Altharen und dem östlich angrenzenden Haren verlief im Innenstadtbereich ungefähr entlang des Haren-Rütenbrock-Kanals.<ref>Karte vom Kreis Meppen mit Gemeindegrenzen aus dem Jahr 1906</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Die Bauerschaft Altharen gehörte vor den Napoleonischen Kriegen zum Kirchspiel Wesuwe im Amt Meppen des Niederstifts Münster.<ref>Anton Friedrich Büsching: Lagerbuch des Bistums Münster 1769. In: Magazin für die neue Historie und Geographie. Band 20. Johann Jacob Curts Witwe, Halle (Saale) 1786 (google.de).</ref> Von 1803 bis 1810 gehörte der Ort zum Herzogtum Arenberg-Meppen. Von 1811 bis 1813 gehörte Altharen zu Frankreich und dort zum Kanton Wesuwe im Département Lippe.<ref>gov.genealogy.net Kanton Wesuwe</ref> 1814 fiel der Ort an das Königreich Hannover und gehörte dort wieder zum Amt Meppen. 1867 fiel die Gemeinde Altharen mit dem gesamten Königreich Hannover an Preußen und gehörte dort seit 1885 zum Landkreis Meppen. Am 1. April 1912 wurde die Moorkolonie Fehndorf als eigene Gemeinde von Altharen abgetrennt.<ref>Chronik der Kirchengemeinde St. Gerhard Majella - Fehndorf</ref>

Am 1. Oktober 1956 wurde Altharen nach Haren eingemeindet.<ref>Statistisches Bundesamt: Gebietsänderungen 1956</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner Quelle
1845 1018 <ref name="harseim">Friedrich W. Harseim, C. Schlüter (Hrsg.): Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, Hannover 1848, S. 126 (google.de).</ref>
1871 1169 <ref name="vz71">Volkszählung 1871</ref>
1885 1178 <ref>Volkszählung 1885</ref>
1895 1280 <ref>Volkszählung 1895</ref>
1905 1472 <ref name="vz05">Volkszählung 1905</ref>
1925 1778 <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref>
1939 2130 <ref name="demand"/>
1950 2644 <ref name="isys">Regionales Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref>
1955 2759 <ref name="isys" />

Baudenkmale[Bearbeiten]

Die folgenden Gebäudegruppen und Einzelbauten stehen im ehemaligen Gemeindegebiet von Altharen unter Denkmalschutz:

  • Der Hof Schulte in Altharen
  • Das Gefallenendenkmal an der Georgstraße in Altharen
  • Das Wohnhaus Bockholt 2
  • Das Schloss Dankern
  • Die Kanalbrücke Zeppelinstraße bei Dankern
  • Das Gut Düneburg
  • Die Gulfscheune Eichenallee 41 in Erika
  • Die Kanalbrücke Hollandstraße in Erika
  • Die Schleusenanlage und die Klappbrücke an der Süd-Nord-Straße bei Husberg
  • Die Mersmühle mitsamt ihren Nebengebäuden
  • Die Gulfscheune Ostereschweg 38 in Osteresch

Vereine[Bearbeiten]

Der Schützenverein Altharen betreibt Schießsport und widmet sich der Pflege des lokalen Brauchtums.<ref>Homepage des Schützenvereins Altharen</ref>

Verkehr[Bearbeiten]

Der Haren-Rütenbrock-Kanal, die Bundesautobahn 31 und die von Haren Richtung Niederlande führende Bundesstraße 408 durchqueren das ehemalige Gemeindegebiet. Die A 31 und die B 408 sind durch die Anschlussstelle Haren verknüpft.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references /> Vorlage:Klappleiste/Anfang

Altenberge  ·  Emen-Raken  ·  Emmeln  ·  Erika  ·  Fehndorf  ·  Haren (Kernort) mit Altharen  ·  Landegge  ·  Lindloh-Schwartenberg  ·  Rütenbrock  ·  Tinnen  ·  Wesuwe

Vorlage:Klappleiste/Ende