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Altrose

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Struktur von Altrose
Fischer-Projektion, offenkettige Darstellung
Allgemeines
Name D-(+)-Altrose, L-(–)-Altrose
Andere Namen
Summenformel C6H12O6
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref>Y. Watanabe, H. Yoshida, K. Takeda, T. Ishi, S. Kamitori: β-d-Altrose. In: Acta Crystallographica Section E: Structure Reports Online. Band 65, Nr. 2. International Union of Crystallography, 2009, S. o280–o280, doi:10.1107/S1600536809000397, PMID 21581893.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer
EG-Nummer 217-870-4
ECHA-InfoCard 100.016.247
PubChem 94780
ChemSpider 85516
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 180,16 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Schmelzpunkt
  • 103,5 °C (D-Form)<ref name="CRC85D">David R. Lide (Hrsg.): CRC Handbook of Chemistry and Physics. 85. Auflage. (Internet-Version: 2005), CRC Press / Taylor and Francis, Boca Raton FL, Physical Constants of Organic Compounds, S. 3-14.</ref>
  • 107–109 °C (L-Form)<ref>Melville L. Wolfrom, W.W. Pigman: Advances in Carbohydrate Chemistry. Band 1, Auflage 1, 1945, ISBN 978-0-080-56260-5, S. 72.</ref>
Löslichkeit

gut löslich in Wasser<ref name="CRC85D"/>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref><ref name="SigmaL">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze<ref name="Sigma" /><ref name="SigmaL" />
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Altrose (kurz: Alt) ist ein Monosaccharid mit sechs Kohlenstoff-Atomen. Dieser Zucker gehört zur Gruppe der nicht natürlich vorkommenden Aldohexosen mit der Summenformel C6H12O6.

Wie bei jedem Zucker (außer Dihydroxyaceton) gibt es zwei enantiomere Formen, die sich wie Bild und Spiegelbild verhalten. Wenn in diesem Text oder in der wissenschaftlichen Literatur „Altrose“ ohne weiteren Namenszusatz (Präfix) erwähnt wird, ist D-Altrose gemeint.

Eigenschaften[Bearbeiten]

In wässriger Lösung kommt es teilweise zu einem intramolekularen Ringschluss, sodass sich ein Gleichgewicht zwischen der Aldehydform und den beiden Ringformen (Furanose und Pyranose) einstellt:<ref name="UNI-Bern">Jürg Hunziker: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kohlenhydratchemie (Memento vom 10. Mai 2008 im Internet Archive), 1. April 2007.</ref>

D-Altrose – Schreibweisen
Keilstrichformel Haworth-Schreibweise
Datei:D-Altrose Keilstrich.svg Datei:Alpha-D-Altrofuranose.svg
α-D-Altrofuranose
20 %
Datei:Beta-D-Altrofuranose.svg
β-D-Altrofuranose
13 %
Datei:Alpha-D-Altropyranose.svg
α-D-Altropyranose
27 %
Datei:Beta-D-Altropyranose.svg
β-D-Altropyranose
40 %
Sesselkonformation
Datei:Altrose chair.png

Nachweis[Bearbeiten]

Fehling-Reaktion[Bearbeiten]

Der Nachweis der Aldehydgruppe in wässriger Lösung eines Gemisches aus Kupfer(II)-sulfat- (Fehling I) und basischer Kalium-Natrium-Tartrat-Lösung (Fehling II) fällt positiv aus, es bildet sich festes Kupfer(I)-oxid (ziegelroter Niederschlag) (siehe Fehling-Probe).

Tollens-Reaktion (Silberspiegelprobe)[Bearbeiten]

Das Ag+-Ion in Silbernitrat-Lösung wird durch die Altrose zu elementarem Silber reduziert, das im Idealfall das Testgefäß mit einem Metallspiegel überzieht (siehe Tollensprobe).

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Altrose – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />