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Amar Kanwar

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Datei:Amar Kanwar 2012.jpg
Amar Kanwar im Jahr 2012

Amar Kanwar (Hindi: अमर कंवर; * 1964 in Neu-Delhi) ist ein indischer Dokumentarfilmer und Künstler. Mit Mitteln des Dokumentarfilms und der Videoinstallation greift er Themen der Gegenwart und Geschichte des indischen Subkontinents auf. Besonders widmet er sich den Indisch-Pakistanischen Kriegen infolge der Teilung Indiens nach Erlangung der Unabhängigkeit. Arbeiten von Kanwar wurden auf vier documenta-Ausstellungen gezeigt.

Leben[Bearbeiten]

Amar Kanwar begann Mitte der 1980er Jahre Dokumentarfilme zu machen. Den Anstoß dafür gaben die Massaker an Sikhs infolge des Attentats auf Indira Gandhi am 31. Oktober 1984 und die Katastrophe von Bhopal vom Dezember desselben Jahres.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.In conversation: Amar Kanwar with Phong Bui (Memento vom 17. Februar 2005 im Internet Archive). In: Brooklyn Rail vom Februar 2004</ref> Kanwars Film A Season Outside (1998) nimmt diese beiden Ereignisse auf.

Bis heute hat Amar Kanwar mehr als 40 Filme und Videoinstallationen realisiert. Seine Filme wurden unter anderem auf den Filmfestivals von San Francisco (Golden Gate Award), Mumbai (Golden Conch) und Turin (1. Preis) ausgezeichnet. Kanwar wurde 2005 mit dem neu gestifteten Edvard Munch Award for Contemporary Art ausgezeichnet, der durch eine Stiftung des norwegischen Kulturministeriums vergeben wird.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Amar Kanwar wins Edward Munch Award for Contemporary Art (Memento vom 4. Juli 2008 im Internet Archive)</ref> Kanwar lebt und arbeitet in Neu-Delhi.

Im Jahr 2022 saß Amar Kanwar im Beirat der documenta fifteen in Kassel.<ref>Andreas Fanizadeh: Waterloo der Postkolonialen. In: Die Tageszeitung. 21. Juni 2022, abgerufen am 26. Juni 2022.</ref>

Ausstellungen[Bearbeiten]

Einzelausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Teilnahme an Gruppenausstellungen (Auswahl)[Bearbeiten]

Vier der neun ausgestellten Künstler (Andrea Geyer, Sharon Hayes, Ashley Hunt, und Amar Kanwar) nahmen zwei Jahre später auch an der d12 teil.</ref>

  • 2003: body.city – Neue Perspektiven aus Indien, Haus der Kulturen der Welt, Berlin.<ref>body.city, Haus der Kulturen der Welt, Berlin, 20. September – 16. November 2003. Katalog erschienen bei Tulika Books, New Delhi 2003. ISBN 3-9808851-9-4. Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Archiviertes Programm (Memento vom 5. Mai 2009 im Internet Archive) (Abgerufen am 3. November 2008.)</ref>
  • 2003: Territories, Kunst-Werke Berlin.<ref>Territories, Kunst-Werke Berlin, 2. Juni – 7. September 2003. Kuratiert von Anselm Franke, Eyal Weizman, Rafi Segal und Stefano Boeri. Katalog erschienen bei König, Köln 2003. ISBN 3-88375-734-9.</ref>
  • 2002: Documenta11, Kassel. Gezeigt wurde die Videoinstallation A Season Outside (1998).<ref>Documenta11, Kassel, 8. Juni – 15. September 2002. Kuratiert von Okwui Enwezor. Katalog erschienen bei Hatje Cantz Verlag, Ostfildern 2002. ISBN 3-7757-9085-3. Retrospektive Dokumenta11. Abgerufen am 12. August 2025.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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