Ammoniumsulfit
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| Strukturformel von Ammoniumsulfit | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Ammoniumsulfit | |||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | (NH4)2SO3 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
weißer geruchloser Feststoff<ref name="GESTIS">Eintrag zu Ammoniumsulfit in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 116,14 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Dichte |
1,41 g·cm−3 (Monohydrat)<ref name="GESTIS" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
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| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Ammoniumsulfit ist eine anorganische chemische Verbindung aus der Gruppe der Sulfite.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Ammoniumsulfit entsteht bei der Rauchgasentschwefelung, bei der Schwefeldioxid nach Zugabe von Ammoniak aus den abgekühlten Rauchgasen ausgewaschen wird.<ref name="Arnold F. Holleman">A. F. Holleman, E. Wiberg, N. Wiberg: Lehrbuch der Anorganischen Chemie. 101. Auflage. Walter de Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-012641-9, S. 656.</ref>
Dabei reagieren Schwefeldioxid und Ammoniakdampf in Gegenwart von überschüssigem Wasserdampf oder von Wassertröpfchen nach den Gleichungen:<ref name="00022470.1986.10466045">Simon J. Rothenberg, Alan R. Dahl, Edward B. Barr, Ronald K. Wolff: Generation, Behavior, and Toxicity of Ammonium Sulfite Aerosols. 1986, doi:10.1080/00022470.1986.10466045.</ref>
- <chem>NH3 + H2O + SO2 -> NH4-HSO3</chem> (1)
- <chem>2NH3 + H2O + SO2 -> (NH4)2SO3</chem> (2)
Wenn nicht genügend Wasser vorhanden ist, bildet sich eine orange-gelbe Verbindung, wahrscheinlich ein Amidosulfit. Ist ein Überschuss an Schwefeldioxid vorhanden, so bildet sich reines Ammoniumsulfit.<ref name="00022470.1986.10466045" /> Ammoniumsulfit entsteht auch bei der Zersetzung von Ammoniumthiosulfat.
Eigenschaften[Bearbeiten]
Ammoniumsulfit ist ein brennbarer, weißer, geruchloser Feststoff, der leicht in Wasser löslich ist. Er zersetzt sich bei Erhitzung über 60–70 °C.<ref name="GESTIS" /> Das Monohydrat hat eine Kristallstruktur mit der Raumgruppe P21/c (Raumgruppen-Nr. 14).<ref>L. F. Battelle, K. N. Trueblood: The crystal structure of ammonium sulfite monohydrate. In: Acta Crystallographica. Band 19, Nr. 4, 1965, S. 531–535, doi:10.1107/S0365110X65003845.</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Ammoniumsulfit wird zur Herstellung des dunklen Lebensmittelfarbstoffs Ammoniumsulfit-Zuckerkulör (E150d) verwendet.<ref name="Werner Baltes, Reinhard Matissek">Werner Baltes, Reinhard Matissek: Lebensmittelchemie. Springer-Verlag, 2011, S. 258 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Zu den Produkten, die damit gefärbt werden, zählen Instantsuppen, Fertigsaucen, Süßwaren und Limonaden.<ref> Lexikon der Zusatzstoffe. Farbstoffe. E 150 d Ammonsulfit-Zuckerkulör Deutsches Zusatzstoffmuseum, abgerufen am 15. März 2024</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
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- Wikipedia:Wikidata-Wartung:ECHA-InfoCard-ID abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:PubChem abweichend
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:DrugBank fehlt lokal
- Hautreizender Stoff
- Augenreizender Stoff
- Atemwegsreizender Stoff
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Ammoniumverbindung
- Sulfit