Amt Datteln
| Wappen | Deutschlandkarte | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Datei:DEU Amt Datteln COA.svg |
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| Basisdaten (Stand 1964) | ||||||
| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:adm2nd(55581) 51° 39′ N, 7° 21′ O
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| Bestandszeitraum: | 1844–1964 | |||||
| Bundesland: | Nordrhein-Westfalen | |||||
| Regierungsbezirk: | Münster | |||||
| Kreis: | Recklinghausen | |||||
| Fläche: | 116,5 km² | |||||
| Einwohner: | 55.581 (1961) | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 477 Einwohner je km² | |||||
| Amtsgliederung: | 4 Gemeinden | |||||
Das Amt Datteln war bis 1964 ein Amt im Kreis Recklinghausen in Nordrhein-Westfalen.
Geschichte[Bearbeiten]
Im Rahmen der Einführung der Landgemeindeordnung für die Provinz Westfalen wurde 1844 im Kreis Recklinghausen das Amt Datteln, bestehend aus den drei Gemeinden Ahsen, Datteln und Flaesheim, gegründet.<ref>Amtsblatt der Regierung Münster 1844: Bildung des Amtes Datteln</ref> Das Amt wurde zunächst mit dem benachbarten Amt Waltrop in Personalunion von einem gemeinsamen Amtmann verwaltet, bevor die beiden Ämter 1857 endgültig getrennt wurden.<ref>Amtsblatt der Regierung Münster 1857: Trennung der Verwaltung der Ämter Datteln und Waltrop</ref> Nach der Auflösung des benachbarten Amtes Recklinghausen wurde 1926 auch die Gemeinde Oer-Erkenschwick in das Amt Datteln eingegliedert. Datteln erhielt 1936 und Oer-Erkenschwick 1953 das Stadtrecht.
Mit Wirkung zum 1. Januar 1965 wurde das Amt Datteln aufgelöst.<ref>Chronik der Feuerwehr Oer-Erkenschwick</ref> Die Städte Datteln und Oer-Erkenschwick sowie die Gemeinden Ahsen und Flaesheim wurden dadurch amtsfrei. Durch das Ruhrgebiet-Gesetz wurden zum 1. Januar 1975 Ahsen in die Stadt Datteln und Flaesheim in die Stadt Haltern eingemeindet.
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner | Quelle |
|---|---|---|
| 1858 | 4.679 | <ref name="stat58">Statistische Nachrichten über den Regierungs-Bezirk Münster, 1860</ref> |
| 1871 | 4.350 | <ref>Die Gemeinden und Gutsbezirke der Provinz Westfalen 1871</ref> |
| 1885 | 4.414 | <ref>Gemeindelexikon für die Provinz Westfalen 1885</ref> |
| 1910 | 13.880 | <ref>Regierungsbezirk Münster. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. September 2022.</ref> |
| 1939 | 37.271 | <ref name="demand">Vorlage:Verwaltungsgeschichte.de</ref> |
| 1950 | 46.261 | <ref>Volkszählung 1950</ref> |
| 1961 | 55.581 | <ref name="isys">Gemeindeverzeichnis-Informationssystem GV-ISys (mit historischen Bevölkerungszahlen)</ref> |
Wappen[Bearbeiten]
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen von Amt Datteln]] | Blasonierung: „In Schwarz schräglinks geteilt durch zwei silberne (weiße) Wellenfäden, oben ein silberner (weißer) Ring und unten ein silbernes (weißes) linksschräges Eichenblatt.“ |
| Wappenbegründung: Das 1957 vom nordrhein-westfälischen Innenminister genehmigte Wappen zeigt in den Farben Kurkölns, als Erinnerung der früheren Zugehörigkeit zum Vest Recklinghausen, welches bis zum Reichsdeputationshauptschluss zum Erzstift Köln gehörte. Der Ring steht für Datteln und stammt von der einflussreichen Familie Vrydach von Datteln. Die beiden Wellenfäden symbolisieren die Lage des Amtes an Lippe, Wesel-Datteln-Kanal und Dortmund-Ems-Kanal. Das Eichenblatt steht für Oer-Erkenschwick und ist gleichzeitig als Sinnbild für die Land- und Forstwirtschaft gedacht. |
Literatur[Bearbeiten]
- Walter Odenbreit, Erwin Stein (Hg.): Das Amt Datteln i. Westf. (= (Monographien deutscher Landgemeinden, Bd. 4). Deutscher Kommunal-Verlag, Berlin-Friedenau 1928.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>