Anders Widmark
Anders Widmark (* 25. November 1963 in Uppsala; † 26. November 2024<ref name="Aftonbladet">Musiken Anders Widmark död – blev 61 år. In: Aftonbladet. 27. November 2024, abgerufen am 28. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ebenda) war ein schwedischer Jazzmusiker (Piano, Komposition).
Wirken[Bearbeiten]
Widmark, der im Alter von sieben Jahren mit dem Klavierspielen und Improvisieren auf diesem Instrument begann, absolvierte seine Ausbildung an der Königlichen Musikhochschule Stockholm im Jahr 1986. Als einer der ersten in Schweden, begann er 1990 Jazz mit Hip-Hop und Acid Jazz zu fusionieren. Er spielte mit Jazzmusikern wie Bob Brookmeyer, Eddie Harris, Clark Terry, Nils Landgren und Egil Johansen und begleitete die schwedischen Sängerinnen Helen Sjöholm, Louise Hoffsten, Sara Isaksson,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Besprechung (Nordische Musik) ( vom 12. Oktober 2006 im Internet Archive)</ref> und Rebecka Törnqvist. Er arbeitete auch mit Mikael Rickfors, Claes Janson, Orphei Drängar, dem Chor Allmänna Sången aus Uppsala, dem Sinfonieorchester Sundsvall und Uppsala Kammarsolister zusammen.
Widmark wurde im Herbst 2005 Gastgeber der Fernsehsendung Alben bei SVT2.<ref>Album (Svensk Mediedatabas)</ref> Widmark hat seit 1990 elf Tonträger unter eigenem Namen veröffentlicht, unter anderem Improvisationen über Psalmen und Hymnen aus dem 16. Jahrhundert.
Der Musiker erlag einen Tag nach seinem 61. Geburtstag einer nur wenige Tage zuvor publik gemachten Krebserkrankung.<ref name="Aftonbladet" />
Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]
Widmark erhielt 2001 ein Stipendium der Schwedischen Urhebervereinigung Sveriges kompositörer och textförfattare.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.SKAP – Sveriges kompositörer och textförfattare ( vom 6. August 2017 im Internet Archive)</ref> 2003 wurde er mit Helen Sjöholm mit einem Grammis für das Album Genom varje andetag ausgezeichnet.<ref name="grammispdf">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Grammis-Gewinner 1969-2014 ( vom 24. September 2015 im Internet Archive)</ref> 2005 erhielt er das Jan Johansson-Stipendium.<ref>DIG Jazz: Svensk jazz. Priser, stipendier och andra utmärkelser.</ref> Für das Album Resonanser erhielt er 2016 gemeinsam mit Allmänna Sången einen Grammi.<ref name="grammispdf"/>
Diskographie (Auswahl)[Bearbeiten]
- 1990 – Sylvesters sista resa
- 1993 – Anders Widmark and The Soul Quartet
- 1994 – Holly Hannah
- 1995 – Freewheelin
- 1996 – Anders Widmark
- 1997 – Psalmer
- 1997 – Steve Dobrogosz, Bobo Stenson, Anders Widmark, Esbjörn Svensson Solo Flights
- 2000 – Carmen<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Besprechung (Nordische Musik) ( vom 7. August 2020 im Internet Archive)</ref>
- 2004 – Hymn
- 2006 – Waiting for a Train
- 2010 – Visor
- 2012 – Dag Hammarskjöld – Vägmärken
- 2014 – Horses on the Run
Weblinks[Bearbeiten]
- Webpräsenz
- Anders Widmark bei Discogs
- Anders Widmark bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Widmark, Anders |
| KURZBESCHREIBUNG | schwedischer Jazzmusiker (Piano, Komposition) |
| GEBURTSDATUM | 25. November 1963 |
| GEBURTSORT | Uppsala |
| STERBEDATUM | 26. November 2024 |
| STERBEORT | Uppsala |