Zum Inhalt springen

Andrea Gysi

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Andrea Gysi, geb. Lederer (* 4. Oktober 1957 in Bad Reichenhall) ist eine deutsche Rechtsanwältin und ehemalige Politikerin.

Politische Karriere[Bearbeiten]

Bevor Andrea Lederer der PDS beitrat, war sie Mitglied im Hamburger Kommunistischen Bund, dessen Leitungsgremium sie seit 1989 angehörte.<ref>Michael Steffen: Geschichten vom Trüffelschwein. Politik und Organisation des Kommunistischen Bundes 1971 bis 1991. Assoziation A, Berlin 2002, ISBN 3-935936-07-9 (Dissertation an der Universität Marburg, Download, PDF, 20,5 MB) S. 311.</ref> 1990 zog sie für die PDS erstmals in den Deutschen Bundestag ein und wurde 1994 wiedergewählt. Sie wurde stets über die Landesliste Mecklenburg-Vorpommern in das Parlament gewählt. Während ihrer Zeit als Abgeordnete (bis 1998) war sie zeitweilig außenpolitische Sprecherin und Parlamentarische Geschäftsführerin der PDS-Gruppe im Bundestag.

2002 trat Andrea Gysi aus der PDS aus. Als Grund nannte sie einen Wandel in der Parteipolitik, explizit einen „Linksruck“ als Ergebnis des PDS-Parteitages in Gera.<ref>Andrea Gysi geht. Der Tagesspiegel, 19. Oktober 2002</ref>

Privat[Bearbeiten]

1996 heiratete sie Gregor Gysi. Die gemeinsame Tochter wurde im selben Jahr geboren. Seit Ende 2010 lebte Andrea Gysi getrennt von ihrem Ehemann, 2013 wurde die Ehe geschieden.<ref>Nach 14 Jahren: Gregor Gysi trennt sich von seiner Frau. Express, 24. November 2010</ref><ref>Matthias Meisner: Bundestagswahlkampf der Linkspartei: Gysi und Wagenknecht: Getrennter Paarlauf. Der Tagesspiegel, 3. September 2013</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein