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Andreas Thöny

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Andreas Thöny (* 20. Februar 1968 in Grüsch) ist ein Schweizer Lehrer, Politiker und war vom 1. Januar 2013 bis 30. Juni 2020<ref name=":0">Evangelisch-reformierte Landeskirche Graubünden: Amtsbericht des Kirchenrats 2020. April 2021, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 24. Mai 2021; abgerufen am 26. März 2024.</ref> Kirchenratspräsident der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden. Seit Januar 2025 ist er Gemeindepräsident von Landquart.<ref>Andreas Thöny als Gemeindepräsident angekommen. Abgerufen am 11. Dezember 2025.</ref>

Leben[Bearbeiten]

Andreas Thöny besuchte von 1983 bis 1988 das Lehrerseminar Schiers und erwarb das Bündner Lehrerpatent. Er unterrichtete ab 1992 an der Primarschule Landquart. Seit 2003 wirkt er auch als Praxislehrperson an der Pädagogischen Hochschule Graubünden.

Thöny ist verheiratet und hat drei Kinder. Er lebt in Landquart.

Politik[Bearbeiten]

Seine politische Karriere startete Thöny 2001 mit der erfolgreichen Wahl in die Gemeinderegierung von Igis. Er leitete in dieser Funktion bis 2012 die Industriellen Betriebe Landquart. 2006 wurde Thöny als in das Parlament des Kantons Graubünden (Grosser Rat) gewählt und übernahm zeitweise die Leitung der Sozialdemokratischen Fraktion. Während seiner Zeit als Grossrat wurde er in den Verwaltungsrat der Rhätischen Bahn (RhB) gewählt. 2013 übernahm er das Präsidium des Kirchenrates der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden und führte damit eine der beiden grossen Landeskirchen im Kanton. In seiner Amtszeit wurde eine neue Kirchenverfassung erarbeitet und die Neustrukturierung angestossen. Er leitete das Gremium bis zu seinem Rücktritt am 30. Juni 2020.<ref name=":0" /><ref name=":1">Andreas Thöny kündigt Rücktritt als Kirchenratspräsident in Graubünden an. Abgerufen am 20. Mai 2026.</ref> Ende 2020 trat er auch aus dem Grossen Rat und dem RhB-Verwaltungsrat zurück und übernahm eine Führungsposition in der Churer Stadtverwaltung.<ref name=":1" /><ref>Andreas Thöny. Abgerufen am 20. Mai 2026.</ref>

2025 kehrte Thöny auf die politische Bühne zurück und kandidierte für das Amt des Gemeindepräsidenten von Landquart. Dank seinem grossen Erfahrungsschatz wurde er von einer breiten Koalition unterstützt und konnte sich deutlich gegenüber seinem Kontrahenten von der SVP durchsetzen.<ref>Andreas Thöny neuer Gemeindepräsident von Landquart. Abgerufen am 20. Mai 2026.</ref> Bereits nach wenigen Monaten im Amt musste Thöny erhebliche Kapazitätsengpässe an den Schulen zur Kenntnis nehmen. Er hat deshalb neben Sofortmassnahmen ein umfassendes Investitionspaket aufgegleist.<ref>Gemeindepräsident Andreas Thöny zieht 100-Tage-Bilanz. Abgerufen am 20. Mai 2026.</ref><ref>Keystone-SDA Regional: Landquart GR will 106 Millionen in Schulraum investieren | Nau.ch. 18. Mai 2026, abgerufen am 20. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Selbstvorstellung in: dialog intern.Infomagazin der Evangelisch-reformierten Landeskirche Graubünden, 5 / April 2013, S. 5f.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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