Angarsk
Stadt
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Angarsk (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine 1948 gegründete Stadt in Russland mit 217.000 Einwohnern (Stand: 2025).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Benannt ist sie nach dem Fluss Angara, an dessen Ufer sie liegt.
Geographische Lage[Bearbeiten]
Die Stadt liegt im Süden der Oblast Irkutsk in Sibirien am Zusammenfluss von Angara und Kitoi, knapp 4200 km Luftlinie von Moskau entfernt; bis zur nächsten Großstadt Irkutsk sind es etwa 50 km.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Bau von Angarsk begann 1945. 1951 wurde der Status einer Stadt verliehen.<ref>Über die Stadt auf der offiziellen Webpräsenz der Stadt; abgerufen am 29. Juni 2020 (russisch)</ref>
Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1959 | 134.390 |
| 1970 | 203.310 |
| 1979 | 238.802 |
| 1989 | 265.835 |
| 2002 | 247.118 |
| 2010 | 233.567 |
| 2019 | 225.489 |
Anmerkung: 1959–2010: Volkszählungsdaten; 2019:<ref>http://pop-stat.mashke.org/russia-cities.htm</ref>
Wirtschaft und Verkehr[Bearbeiten]
Die Wirtschaft in Angarsk besteht vor allem aus Ölindustrie, Maschinenbau, Metallbearbeitung, Holzverarbeitung, Chemikalienherstellung und Petrochemie.
Angarsk ist einer der Standorte des russischen Atomprogramms. Außer in Nowouralsk, Sewersk und Selenogorsk wird auch im Angarsker Elektrolyse-Chemischen Kombinat abgereichertes Uran aus den Uran-Anreicherungsanlagen in Gronau und Almelo verarbeitet. Hierdurch wurde die Stadt Schauplatz von gewalttätigen Auseinandersetzungen um die russische Atompolitik, die im Juli 2007 ein Todesopfer unter demonstrierenden Atomkraftgegnern forderte. Die nukleare Anlage dient der Herstellung von Uranhexafluorid (Urankonversion), der Uran-Anreicherung und in geringfügigerem Umfang der Herstellung nichtnuklearer Chemieprodukte.<ref>Angarsker Elektrolyse-Chemisches Kombinat: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] Archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2021-01-25 (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Das Werk gehört zum TWEL-Konzern, der der Föderalen Agentur für Atomenergie Russlands untersteht.
Angarsk ist an die Transsibirische Eisenbahn angebunden. Außerdem liegt Angarsk an der russischen Fernstraße R255, die Teil der transkontinentalen Straßenverbindung von Moskau nach Wladiwostok ist. Der öffentliche Personennahverkehr der Stadt wird unter anderem durch die Straßenbahn Angarsk durchgeführt.
Strafkolonie 15 Angarsk[Bearbeiten]
Am südlichen Stadtrand von Angarsk befindet sich die für 1302 Gefangene ausgelegte Strafkolonie 15 (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.), auch IK-15 Angarsk (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) genannt.<ref>ИК-15 Ангарск, abgerufen am 26. März 2021 (russisch).</ref> Im April 2020 wurden dort Häftlingsproteste von den Wachmannschaften brutal niedergeschlagen. Das EU-Russia Civil Society Forum (CSF), das Forum Menschenrechte und die Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter (ACAT) machten die Vorfälle auch im Ausland bekannt.<ref>EU-Russia Civil Society Forum: The Riot in Angarsk Penal Colony, abgerufen am 26. März 2021.</ref><ref>ACAT-Aktuell, April 2021, S. 1–2.</ref>
Kultur und Sport[Bearbeiten]
Angarsk verfügt unter anderem über ein Uhrenmuseum sowie die Technologische Akademie Angarsk.
Im Jahre 2006 war der Baubeginn für eine neue Eishockeyhalle, die seit ihrer Eröffnung 2010 unter dem Namen „Jermak-Arena“ (russisch Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) bei den Heimspielen des Eishockeyvereins Jermak Angarsk 7000 Zuschauern Platz bietet.
Galerie[Bearbeiten]
-
Innenstadt von Angarsk
-
Bahnhof Angarsk
-
Eisstadt Agarsk 2014
-
Kirche der heiligen Dreieinigkeit
Städtepartnerschaften[Bearbeiten]
Angarsk listet folgende Partnerstädte auf:
Mytischtschi, Russland
Jinzhou, Volksrepublik China
Komatsu, Japan
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Anatoli Nagijew (1958–1981), Serienmörder
- Michail Popkow (* 1964), Polizeibeamter und Serienmörder
- Oleg Suchorutschenko (* 1965), Bobsportler<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/WaybackSkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden. in der Datenbank von Sports-Reference (englisch)</ref>
- Alexej Tretjakow (* 1965), Maler, Designer und Restaurator
- Michail Tatarinow (* 1966), Eishockeyspieler
- Irina Belowa (* 1968), Leichtathletin
- Wadym Kulabuchow (* 1969), ukrainischer Eishockeyspieler
- Leonid Raswosschajew (* 1973), Politaktivist
- Marija Konowalowa (* 1974), Langstreckenläuferin
- Sergei Kriwokrassow (* 1974), Eishockeyspieler
- Alexander Skugarew (* 1975), Eishockeyspieler
- Artjom Detyschew (* 1978), Eisschnellläufer
- Alexander Popow (* 1980), Eishockeyspieler
- Michail Sewostjanow (* 1980), Eishockeyspieler
- Sergei Sewostjanow (* 1980), Eishockeyspieler
- Jewgeni Lalenkow (* 1981), Eisschnellläufer
- Aljona Kartaschowa (* 1982), Ringerin
- Alexei Kopeikin (* 1983), Eishockeyspieler
- Witali Schulakow (* 1983), Eishockeyspieler
- Denis Stassjuk (* 1985), Eishockeyspieler
- Jewgeni Rybnizki (* 1989), Eishockeyspieler
- Anastassija Kotscherschowa (* 1990), Bobsportlerin<ref>Кочержова Анастасия Борисовна, infosport.ru (russisch)</ref>
- Nikolai Stoljarenko (* 1991), Eishockeyspieler
- Ignat Semtschenko (* 1992), Eishockeyspieler
- Jekaterina Tyryschkina (* 1996), Fußballspielerin
Literatur[Bearbeiten]
- Publik-Forum, Heft 15 v. 17. August 2007, Angarsk, wir verzeihen nicht!
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Website der Stadt (russisch)
- Die Stadtverwaltung von Angarsk (russisch)
- Angarsk auf mojgorod.ru (russisch)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />