Florian Kreier
Florian Tobias „Flo“ Kreier (* 1983 in Traunstein) ist ein deutscher Musiker, Autor und Journalist. Als Musiker wurde er vorwiegend unter dem Pseudonym Angela Aux<ref>Music and AI: Now is the Future of the Past, auf m4music.ch</ref> bekannt. Unter diesem Pseudonym veröffentlicht er auch Essays, Kurzgeschichten und Gedichte zu den Themen Feminismus<ref name="M. Schoeß">Florian Kreier – Feminismus und der kriegerische Mann I #FrauenDerBoheme, auf mon-mag.de</ref> und dem Einfluss von Zukunftstechnologien wie Künstliche Intelligenz und Biotechnologie.
Leben[Bearbeiten]
Kreier stammt aus dem Chiemgau und besuchte die Internatsschule Landschulheim Marquartstein. Er studierte Politologie, Philosophie und Literaturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München.<ref name="Purnev Literary Magazine">Heiner Hendrix, Purnev Literary Magazine.</ref> Titel seiner Abschlussarbeit war Ton Steine Scherben: Subpolitiker einer Gegenkultur?. Er war zwischen 2011 und 2017 Musikredakteur des BR-Jugendkanals PULS, zuvor bei den Radiosendern M94.5 und Radio Feierwerk.<ref>Florian Kreier, PULS, abgerufen am 4. Juni 2014.</ref> Er ist Mitglied der Schmiede Hallein.<ref name="Purnev Literary Magazine" /> Beim Fotomagazin "Der Greif" war er von 2009 bis 2011 Herausgeber und leitete die Textredaktion.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Artists–H ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Juni 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Der Greif, abgerufen am 4. Juni 2014.</ref>
Musik[Bearbeiten]
Flo Kreier trat Ende der 1990er Jahre als Rapper des Deutsch-Hop-Acts Sportsfreund auf, danach als Singer-Songwriter Angela Aux.<ref> Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.New Weird Bavaria / Angela Aux Recordrelease ( vom 6. Juni 2014 im Internet Archive), Milla-Club.</ref> Mit L'egojazz war er Teil einer Staffel der BR-Fernsehsendung Startrampe. Für Aloa Input schreibt er Songs und spielt vor allem Bass, Gitarre und Synthesizer. Von 2017 bis 2020 war er Bassist des Sepalot Quartett.<ref>Sepalot Quartet, Freiraum Übersee, abgerufen am 2. Juni 2018.</ref> Mit dem Wiener Produzenten Sam Irl betreibt er das Studio-Projekt Midnight Embassy. Seit 2024 veröffentlicht er mit Sepalot zusammen Musik unter dem Namen Tikhet. Kreier betreibt das Label Inselgruppe und die Verlags-Edition Kommune 3.
Kunst und Literatur[Bearbeiten]
Kreier veröffentlichte Kurzgeschichten und Gedichte bei Underground-Verlagen wie z. B. dem Wiener Setzkasten-Kollektiv.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Angela Aux ( des Vorlage:IconExternal vom 6. Juni 2014 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis., Musikpiraten, 30. September 2011.</ref> Unter dem Projektnamen "Type/Writer" tritt Kreier mit Schreibmaschine auf Festivals auf und schreibt "Textographien" – Haiku-artige Gedichte die wie Schnappschüsse die Zwischentöne der Festivals abbilden. 2019 veröffentlichte er auf dem Trikont Verlag eine Auswahl der Texte als Buch.<ref>Das steckt hinter dem Lyriker mit den vielen Namen und Kostümen, Augsburger Allgemeine, abgerufen am 14. März 2019.</ref> 2021 schrieb er die Science Fiction Novelle "Nach dem Ende der Zeit", welche mit den Münchner Kammerspielen zu einem transmedialen Theaterstück entwickelt wurde. Beim Verbrecher Verlag erschien sein Essay "Feminismus und der kriegerische Mann".
Kreier war Initiator des multimedialen Kulturfestivals „Panama Plus“, das Ende 2007 im Feierwerk begonnen wurde. Im Zentrum stand die Verschränkung der Bereiche Musik, Film, Politik und Bildende Kunst. Für Susanne Steinmaßls Kunst-Film "The Future Is Not Unwritten", der zusammen mit einer Künstlichen Intelligenz erzählt wird, schrieb er Texte und Musik.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig The Future Is Not Unwritten.] DOK LEIPZIG, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 6. Mai 2019.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> 2020 erhielt Kreier den von Hubert von Goisern verliehenen HVG-Kulturpreis.<ref>Wir gratulieren den Preisträgern des Hubert von Goisern Kulturpreises 2020, auf hubertvongoisern.com, abgerufen am 9. Juni 2024</ref>
Publikationen[Bearbeiten]
Tonträger (Auswahl)[Bearbeiten]
- als „Angela Aux“
- 2009: Common Space Incidents (Netlabel-Release, laridae)
- 2010: Some Thoughts on Confusion (Netlabel-Release, Kinokoma)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.some thoughts on confusion EP ( vom 7. Juni 2014 im Internet Archive), Kinokoma, 3. April 2014.</ref>
- 2011: Whatever You Guess It's Not (Album, Red Can Records)
- 2013: Sleep Well Folk (Album, International Bohemia)<ref>Jochen König: Angela Aux: Sleep Well Folk (Review), Musikreviews, 6. Januar 2014.</ref>
- 2016: Wrap Your Troubles in Dreams (Album, Millaphon Records)
- 2019: In Love With the Demons (Album, Trikont Musikverlag)
- 2020: Unten am Fluss, wo ich den Morgen aufgelesen hab (EP, Trikont Musikverlag)
- 2023: Instinctive Travels On The Paths Of Space And Time (Album, Inselgruppe)<ref>Instinctive Travels On The Paths Of Space And Time – er-em-online. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 24. Mai 2023; abgerufen am 24. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.</ref>
- 2024: Spacelarking in the Age of Spiritual Machines (Album, Inselgruppe)
- als Bandmitglied
- 2006: L'egojazz/Jim's Couch/Angela Aux: Legoleisit (I-III; drei CDs in Eigenproduktion)
- 2008: Futurehausen: Alles kann viel sein (EP, Krautnoise)
- 2013: Aloa Input: Anysome (Album, Morr Music)
- 2015: Aloa Input: Mars etc. (Album, Morr Music)
- 2017: Grain in Vain mit LeRoy (Album, Schamoni Musik und Medien)<ref>Im Pferdeparadies, Sueddeutsche Zeitung, abgerufen am 2. Juni 2018.</ref>
- 2018: Sepalot Quartet: A New Cycle (Album, Eskapaden Musik)<ref>Jürgen Moises: Lieber mischen als mauern. In: sueddeutsche.de. 1. November 2018, ISSN 0174-4917 (sueddeutsche.de [abgerufen am 15. Februar 2019]).</ref>
- 2019: Midnight Embassy: Midnight Embassy (EP, International Major Label)
- 2020: Sepalot Quartet: NowNext (Album, Eskapaden Musik)
- 2021: Aloa Input: Devil's Diamond Memory Collection (Album, Siluh Records)
- 2022: Es gibt Dinge mit LeRoy (Album, Trikont Musikverlag)
- 2025: Tikhet: "Mixtape Suite" (Album, Eskapaden Records)
Filmmusikbeiträge (Auswahl)[Bearbeiten]
- 2013: „Happy Serious Sad“ (BR-Produktion. Regie: Franziska von Malsen)<ref>Vater Vater Kind, Dokfest München, abgerufen am 8. September 2014.</ref>
- 2013: „Leaving Greece“ (zusammen mit Cico Beck; BR-Produktion. Regie: Anna Brass)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Music For Movies ( vom 6. Juni 2014 im Internet Archive), Cico Beck, abgerufen am 5. Juni 2014.</ref>
- 2014: „About a Girl“, Kinofilm von Mark Monheim, 2015 (3 Songs aus dem Soundtrack)
- 2015: „Mars Closer“ (zusammen mit Cico Beck, Dokumentarfilm; Regie: Annelie Boros, Vera Brückner)<ref>Mars Closer, abgerufen am 2. Juni 2018.</ref>
- 2016: „The Show Show“, Experimenteller Kurzfilm von Susanne Steinmaßl und Julia Fuhr Mann<ref>The Show Show, HFF München, abgerufen am 25. Juli 2018.</ref>
- 2017: „Death Is So Permanent“ (zusammen mit Cico Beck; Regie: Moritz Binder)<ref>Death is so permanent. crew-united.com, abgerufen am 9. Juni 2025.</ref>
- 2017: „Holy Moms“ (zusammen mit Cico Beck; Regie: Johanna Thalmann)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt."Holy Moms" ( vom 25. Juli 2018 im Internet Archive), First Steps Award abgerufen am 25. Juli 2018.</ref>
- 2018: „System Error“ (zusammen mit Cico Beck, Dokumentarfilm; Regie: Florian Opitz)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Team ( vom 21. Juni 2018 im Internet Archive), System Error, abgerufen am 2. Juni 2018.</ref>
- 2019: "Attitude is Everything" (zusammen mit Cico Beck, Kino-Dokumentarfilm; Regie: Susan Gluth)
- 2020: "Gott, du kannst ein Arsch sein!" (Songs zusammen mit Michael Regner, Kino-Dokumentarfilm; Regie: Andre Erkau)
- 2021: "Mein Sohn" (zusammen mit Nico Sierig, Cico Beck; Kinofilm; Regie: Lena Stahl)
- 2023: Tatort: Was ihr nicht seht
- 2026: Tatort: Sashimi Spezial
Schriften[Bearbeiten]
- "Nach dem Ende der Zeit", München 2021, Inselgruppe Verlag
- "Utopien sind meine Heimatae", München 2019, Trikont-Verlag in Kooperation mit dem Friedensfest Augsburg und MaroVerlag
- Alleingang zu zweit: Der Deutsch-Französische Freundschaftsvertrag vor dem Hintergrund der Persönlichkeiten Konrad Adenauer und Charles de Gaulle. GRIN Verlag, München 2010.
- Maschinengesang: Der Zusammenhang zwischen Menschen, Maschinen und der Entstehung von Krautrock an ausgewählten Beispielen. (Studienarbeit von 2010), GRIN Verlag, München 2011, ISBN 978-3-640-91811-9.
- Ernst Jüngers Widerstandstypen im Vergleich: Waldgänger und Anarch. GRIN Verlag, München 2011, ISBN 978-3-640-91810-2.
- Die Band Ton Steine Scherben: Subpolitiker einer Gegenkultur? GRIN Verlag, München 2012, ISBN 978-3-8428-8091-7.
- Futuristische Elemente in Kurd Laßwitzs "Auf zwei Planeten", GRIN Verlag, München 2013, ISBN 978-3-640-79239-9.
Weblinks[Bearbeiten]
- Persönliche Website
- angela aux bei Discogs
- Jim's Couch bei Discogs
- Florian Kreier bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
- Kunstprojekt der Münchner Kammerspiele und der Monacensia mit Angela Aux zu Annette Kolb
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kreier, Florian |
| ALTERNATIVNAMEN | Kreier, Florian Tobias (vollständiger Name); Kreier, Flo (Spitzname); Aux, Angela (Pseudonym); Hendrix, Heiner (Pseudonym) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Musiker, Autor und Journalist |
| GEBURTSDATUM | 1983 |
| GEBURTSORT | Traunstein |
- Seiten mit TemplateStyles-Fehlern
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
- Wikipedia:Defekter Dateilink
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2025-02
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Parameter:Datum
- Wikipedia:Defekte Weblinks/Ungeprüfte Archivlinks 2026-09
- Autor
- Musiker (Deutschland)
- Singer-Songwriter
- Deutscher
- Geboren 1983
- Mann