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Angela Zumpe

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Angela Zumpe (* 7. November 1953 in Berlin)<ref name="KHG">Karl-Hofer-Gesellschaft (Hrsg.): Christian Hasucha, Joachim Peeck, Jürgen Reichert, Manuela Roigk, Manfred Schling, Angela Zumpe. 6 Meisterschüler der Hochschule der Künste Berlin in der Deutschen Bundesbank Frankfurt. Eine Ausstellung der Karl-Hofer-Gesellschaft. Ausstellung in der Deutschen Bundesbank 2. bis 30. Juni 1981, Galerie Linneborn, Bonn, 2. Juli bis 29. August 1981. Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin 1981, Angela Zumpe, S. 34.</ref> ist eine deutsche Künstlerin - Malerin und Filmemacherin.

Leben[Bearbeiten]

Angela Zumpe studierte von 1973 bis 1981 an der Hochschule der Künste Berlin bei Rudolf Kügler, Fred Thieler und Hans-Jürgen Diehl und wurde 1981 bei letzterem Meisterschülerin.<ref name="KHG" /> Im Jahre 1977 wurde sie in den Berufsverband Bildender Künstler Berlin aufgenommen und sammelte seitdem reichlich Ausstellungserfahrungen, darunter in der Großen Münchener wie der Großen Düsseldorfer Kunstausstellung.<ref>Rainer Höynck: Vorwort zur Ausstellung der Karl-Hofer-Gesellschaft Berlin in Frankfurt und Bonn. In: Karl-Hofer-Gesellschaft (Hrsg.): Christian Hasucha, Joachim Peeck, Jürgen Reichert, Manuela Roigk, Manfred Schling, Angela Zumpe. 6 Meisterschüler der Hochschule der Künste Berlin in der Deutschen Bundesbank Frankfurt. Eine Ausstellung der Karl-Hofer-Gesellschaft. Ausstellung in der Deutschen Bundesbank 2. bis 30. Juni 1981, Galerie Linneborn, Bonn, 2. Juli bis 29. August 1981. Karl-Hofer-Gesellschaft, Berlin 1981, S. 2 f.</ref> Sie hatte zeitweise ihr Atelier in einem aufgegebenen Krankenhaus eingerichtet, wo sie Werke zwischen Malerei und Objektkunst, in die alte medizinische Überbleibsel wie Mullfetzen und Spritzennadeln einflossen, schuf. Ihr erstes Staatsexamen im Fach Kunsterziehung legte sie 1981/82 ab. Nach dem Studium ging sie mit einem Jahresstipendium des DAAD nach New York City, um an der New York University, Institute of Film and Television, Film zu studieren.

1991 gründete sie Paste Up Productions, eine Firma für digitale Bildbearbeitung und experimentelle Videoarbeiten. 1991/92 arbeitete sie als Film-Designerin für die Sender SFB, rbb, RIAS TV, Deutsche Welle, MDR und Sat1. Anschließend wurde sie Artdirector für den neu gegründeten Nachrichtensender n-tv und entwickelte dort das Corporate Design.<ref>Prof. Angela Zumpe. In: hs-anhalt.de. Fachbereich Design, abgerufen am 15. Februar 2016.</ref>

Sie war Dozentin für Digitale Bildgestaltung an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Nach Professuren in Stuttgart, Mainz und Essen war sie von 1998 bis 2019 Professorin für Audiovisuelle Medien im Fachbereich Design der Hochschule Anhalt in Dessau. Dort rief sie 2012 das Kurzfilmfestival schnongs! ins Leben.<ref>Kreativ, schräg, schnongs! – Kurzfilmfestival der Hochschule Anhalt. In: leo-magazin.com. Leo – das Anhalt Magazin, 23. Mai 2014, abgerufen am 16. Februar 2016.</ref> Sie ist Mitglied der AG DOK.<ref>Mitglieder - AG DOK. In: www.agdok.de. Abgerufen am 4. März 2016.</ref>

Sie hat ihr Atelier im Kulturhaus Schöneberg<ref>Kulturhaus Schöneberg. Abgerufen am 26. Januar 2025.</ref>, wo sie jährlich zur Schöneberger Art<ref>Schöneberger Art. Abgerufen am 26. Januar 2025.</ref> ihre aktuellen Arbeiten, Malerei und digitale Collagen, zeigt.

Werke[Bearbeiten]

Videoessays, Videoinstallationen, Kinofilm und Fernsehen
  • 1991: Steinwelt (Videoessay Stoneworld Video, 7,5 min., unter Verwendung von Zitaten aus Die Besiegten von Peter Weiss, Paste Up Productions)
  • 1992: Accidents Will Hapen (Videoessay, 8 min., Produktion des Neuen Berliner Kunstvereins/Video-Forum)
  • 1993: Der Sturm (Prolog)
  • 1996: Vortex – 24 Hours Berlin (Video zum Klangkunst-Festival Sonambiente)
  • 2001: Lyrikclips (Visualisierte Gedichte, Projekt mit Studenten, Bauhaus Dessau)
  • 2002: Westausgang (Videoprojekt, gefördert vom Filmfond Sachsen-Anhalt)
  • 2002: Dissolving Views (Videoinstallation auf der Mülheimer Medienmeile)
  • 2003: Westausgang – Transformationen einer Region (5-Screen-Videoinstallation), in Kooperation mit der Transmediale Berlin, Play_gallery for still and motion pictures
  • 2004: Das andere Amerika, dokumentarische Videoinstallation, Premiere Akzente Duisburg, Filmfestival Łagów, Play_gallery for still and motion pictures
  • 2005: Farben des Alterns – Colors of Ageing, in Kooperation mit der Stiftung Bauhaus Dessau
  • 2007: Flüsterspiel, Videoassay, 30 min.
  • 2010: Transit (Dokumentarfilm, 80 min., Produzent: Cine Impuls Leipzig, Co-Produzent: Paste Up Production, gefördert von MDM, SLM, in Kooperation mit dem MDR; bundesweiter Kinostart durch Basis-Film Verleih)<ref>Transit. Deutschland 2010 Dokumentarfilm 80 Min digital. In: transitderfilm.de. Paste-Up Production, abgerufen am 15. Februar 2016.; Online bei www.alleskino.de</ref><ref>Transit. In: www.alleskino.de. Abgerufen am 4. März 2016.</ref>
  • 2017: Pfarrers Kinder – Punks, Politiker und Philosophen (Dokumentarfilm, 84 Min., Ko-Produktion paste up production/MiriquidiFilm, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM Luther 2017))
  • 2019: THINGS TO COME 12 Screen-Filminstallation zu Moholy-Nagy und seinen Partnerinnen Lucia und Sibyl
  • 2023/24: ZEITGEISTER, Film, 45 Min.<ref>ZEITGEISTER - Films - home. Abgerufen am 27. September 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • 2025/11: THINGS TO COME, Split-Screen-Screen-Film anlässlich des Jubiläums Umzug Bauhaus Weimar-Dessau "Filmende der BauhäuslerInnen", Stiftung Bauhaus Dessau
Ausstellungen und Festivalteilnahmen
  • 1980: Wandbild Berufsschule Prinzenallee 8/9 (1. Preis beim Wettbewerb „Kunst am Bau“, ausgeschrieben vom Senat Berlin)<ref name="KHG" /><ref>Prinzenallee 8–9 in Wedding. In: wandbilder-berlin.de. Abgerufen am 15. Februar 2016.</ref>
Publikationen
Aufsätze in Buchpublikationen
  • Me myself and Eye – Erinnerungstechniken im (auto-)biografischen Film. In: Reiner Matzker (Hrsg.), Bremer Forschungsbericht Medienwissenschaft. Teil 8: Verständigung über die Verständigung. Aspekte der Medienkompetenz, Uni Bremen 2008.
  • Transitions – Veränderung des filmischen Raums durch die Technik? im Rahmen der Bauhaus Lectures Architecture of the Medial Space, Hochschule Anhalt (Hrsg.), 2008.
  • Vom Kurzfilm zum Videoformat. In: Kurz und klein. 50 Jahre Internationale Kurzfilmtage Oberhausen. Hatje/Cantz, Stuttgart 2004, ISBN 3-7757-1323-9, S. 181 ff.
  • Lyrikclip – visuelle Poesie. In: Bildersprechen. Jahrbuch der HBK Braunschweig. Salon Verlag, Köln 2003.
  • Neu? Medien, Länder Konzepte – Kolloquium zu neuen Medien in Ostdeutschland im Bauhaus Dessau. In: Hochschule Ost. Texte zur Wissenschaft: Chancen verpasst – Perspektiven offen? Zur Bilanz der deutschen Transformationsforschung. Leipzig 2000. ISBN 3-9806319-2-3.
Aufsätze in Zeitschriften
  • Wie in einer kompakten Handtasche? – Medienkünstlerinnen in NRW
  • Die Preisträgerinnen des Künstlerinnenpreises des Landes NRW von 1996–1998. In: KulturTrip 08/2000, Ministerium für Arbeit, Soziales und Stadtentwicklung, Kultur und Sport des Landes NRW (Hrsg.).
  • Vorspiel – Gestaltung von Filmvorspännen. In: PAGE – digitale Gestaltung & Medienproduktion, Ausgabe 11/1997.
  • Experimente: TV und neue Medien. In: Horizont – Interactive, IFA 1997.
  • Quotenkriegsbemalung – Strategien im TV-Design. In: PAGE – digitale Gestaltung & Medienproduktion, Ausgabe 3/1997.
  • TV-Bilder inszenieren: kunstvoll vertont und aufwendig animiert. Linotype, Frankfurt 1997.
  • Erzählraum im Cyberspace – Das Verhältnis von alten und neuen Medien im digitalen Zeitalter, AMR-Dokument-Nr. A12165.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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