Angstloch
Als Angstloch bezeichnet man in mittelalterlichen Burgen und Festungen einen engen Zugang zu einem darunter liegenden Raum. Das Angstloch befindet sich im Fußboden über dem Untergeschoss eines Bergfrieds.
Die Decke kann ein gemauertes Gewölbe sein oder eine hölzerne Balkendecke. Beim Deckengewölbe liegt das Angstloch in der Mitte, damit eine Last beim Hieven nicht an der Wand anschlägt, da viele Verliese tief und eng wie ein Brunnenschacht sind. Bei Holzbalkendecken ist das Loch oft seitlich angeordnet, wegen der Balkenunterzüge und Holztreppen, auch weil die Seilwinde frei stehen musste.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Laut Otto Piper wurden Gefangene durch das Angstloch mit einem Seil in das Verlies herabgelassen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
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Angstloch auf Burg Wildenburg
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Schnitt durch den Hexenturm von Idstein, unteres Geschoss durch Angstloch zugänglich
Literatur[Bearbeiten]
- Günther Binding: Architektonische Formenlehre. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1987, ISBN 3534078616, S. 191, 223 (Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <&q=Angstloch#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.).
- Alois Brandstetter: Die Burg. Residenz Verlag, 1986, ISBN 3701704309, S. 293 (Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <&q=Angstloch#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.).
- Otto Piper: Abriss der Burgenkunde. Sammlung Göschen Band 119. G. J. Göschen, 1900, S. 47f. (Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <&q=Angstloch#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.).
- Otto Piper: Burgenkunde. Weidlich, 1967, S. 664 (Fehler im Ausdruck: Unerwarteter Operator <&q=Angstloch#v=onepage eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
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