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Anja Kampmann

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Anja Kampmann (* 30. Oktober 1983 in Hamburg<ref>Anja Kampmann. In: lyrikline.org, abgerufen am 17. Dezember 2019 (mit Gedichten).</ref>) ist eine deutsche Schriftstellerin.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Datei:Anja Kampmann 2026.jpg
Anja Kampmann (2026)

Anja Kampmann wuchs in Lüneburg auf und studierte an der Universität Hamburg und am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Sie hatte ihren ersten Erfolg bei Literaturwettbewerben 2006, wo sie als Finalistin zum Open Mike in Berlin geladen wurde. Seither wurden ihre Lyrik und Prosa mehrfach ausgezeichnet<ref>Frank Milautzcki: Literarischer März 2015. fixpoetry, 22. März 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Dezember 2019; abgerufen am 26. März 2015.</ref><ref>Martina Weber: ES GIBT / MIR EINEN ORT – Leonce-und-Lena-Wettbewerb 2015. In: poetenladen.de. poetenladen, 2015, abgerufen am 26. März 2015.</ref> und durch Stipendien gefördert. Sie veröffentlichte in Zeitschriften (z. B. Akzente, Neue Rundschau, Poetenladen) und Anthologien (z. B. Jahrbuch der Lyrik, Lyrik von Jetzt 3). 2010 wurde ihr Langgedicht Stechlicht vom Washington Dance Ensemble aufgeführt. Seit 2011 arbeitete sie u. a. für den Deutschlandfunk, die NZZ und andere Medien. Mehrfach wurde sie zur Teilnahme an internationalen Literaturfestivals eingeladen. So trat sie 2011 in Karatschi und 2013 in Minsk auf, ebenso bei den Babelsprech Veranstaltungen 2013 und 2015 in Lana und Bern. Sie arbeitet auch mit bildenden Künstlern zusammen; Texte von ihr erschienen so im Katalog zur Ausstellung Stehende Strömung von Frank Berendt (2015).<ref>Frank Berendt (Hrsg.): Stehende Strömung. Kerber Verlag, Bielefeld 2015, ISBN 978-3-86678-706-3.</ref> Im Frühjahr 2016 erschien ihr Lyrikdebüt Proben von Stein und Licht in der Edition Lyrik Kabinett im Carl Hanser Verlag.

Mit dem Roman Wie hoch die Wasser steigen wurde Anja Kampmann als Finalistin zum Alfred-Döblin-Preis 2017 eingeladen. Der Roman erschien 2018 im Carl Hanser Verlag und erhielt im selben Jahr eine Nominierung für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Belletristik“.<ref>Anja Kampmann: Wie hoch die Wasser steigen – Belletristik. Leipziger Messe, 8. Februar 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 22. Februar 2018; abgerufen am 21. Februar 2018.</ref> Im März 2018 belegte der Roman Platz 3 der SWR-Bestenliste,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.SWR Bestenliste März. (Memento vom 13. Juni 2018 im Internet Archive) In: swr.de, 6. März 2018.</ref> wurde in den Feuilletons besprochen,<ref>Helmut Böttiger: Die Lupe der Sehnsucht. Überscharfe Wahrnehmung, somnambule Trance und geballte Gegenwart: Anja Kampmann erzählt in ihrem grandiosen Debütroman „Wie hoch die Wasser steigen“ von der Odyssee eines modernen Wanderarbeiters. In: Süddeutsche Zeitung. 29. Januar 2018, abgerufen am 21. September 2018. –
Paul Jandl: Nur die Tauben finden den Weg zurück in Anja Kampmanns Debütroman. Wie wir ausziehen und nie mehr zurückfinden: Davon erzählt die junge Schriftstellerin Anja Kampmann in einem herzergreifend unsentimentalen Roman. In: NZZ. 31. Januar 2018, abgerufen am 6. März 2019. –
Tobias Lehmkuhl: Eine sehr präzise Klinge. Anja Kampmanns bemerkenswerter Debütroman „Wie hoch die Wasser steigen“. In: Die Zeit. Nr. 9/2018, 27. Februar 2018. –
Ulrich Rüdenauer: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Buch der Woche vom 26.02.2018. Anja Kampmann: Wie hoch die Wasser steigen. (Memento vom 12. Juni 2018 im Internet Archive) In: SWR2. 23. Februar 2018, abgerufen am 15. September 2019. –
Miriam Zeh: Tiefenbohrungen in der eigenen Sehnsucht. Anja Kampmann: „Wie hoch die Wasser steigen“. In: Deutschlandfunk. Reihe Büchermarkt, 6. Februar 2018, abgerufen am 16. September 2019. –
Tino Dallmann: Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse. Ein Buch, das nach Meerwasser und Männerschweiß riecht. Rezension. In: mdr.de. MDR, 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 12. Juni 2018; abgerufen am 17. Dezember 2019. –
Löfflers Lektüre: Was bleibt einem Bohrarbeiter? In: Salzburger Nachrichten. 27. Februar 2018, abgerufen am 6. Oktober 2020 (Artikelanfang frei abrufbar).</ref> gelangte auch auf die Longlist des Deutschen Buchpreises und erhielt den Mara-Cassens-Preis 2018 für Debütromane sowie 2019 den Lessing-Preis des Freistaates Sachsen (Förderpreis).<ref>Marcel Beyer erhält Lessing-Preis. Der Lyriker, Erzähler, Essayist und Herausgeber Marcel Beyer erhält den mit 13.000 Euro dotierten Lessing-Preis des Freistaates Sachsen 2019. Die beiden Förderpreise (je 5.500 Euro) gehen an Anja Kampmann und Bettina Wilpert. In: Börsenblatt. 1. Oktober 2018, abgerufen am 6. März 2019.</ref> Für das Jahr 2019/20 erhielt sie den Stadtschreiberpreis von Bergen-Enkheim; in der Begründung der Jury heißt es über Wie hoch die Wasser steigen: „es ist nicht einfach ein Roman, sondern auch ein großes Gedicht. Einerseits spielt es in einer gleißenden Gegenwart, andererseits in einer schwierig zu umreißenden, fernen Zeitlosigkeit.“<ref name="Bergen-Enkheim_46" /> 2020 gelangte die englische Übersetzung von Wie hoch die Wasser steigen auf die Shortlist des National Book Awards,<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Anja Kampmann im Rennen um National Book Award. (Memento vom 29. Juli 2021 im Internet Archive) In: deutschlandfunkkultur.de, 6. Oktober 2020, abgerufen am 7. Oktober 2020.</ref> des neben dem Pulitzer-Preis renommiertesten Literaturpreises der USA.<ref>evh: Anja Kampmann ist für den National Book Award nominiert. In: spiegel.de, 6. Oktober 2020, abgerufen am 6. Oktober 2020.</ref> Ihr zweiter Gedichtband der hund ist immer hungrig erschien 2021 und erhielt 2022 den Günter Kunert Literaturpreis für Lyrik.<ref>Günter Kunert Literaturpreis für Lyrik ausgelobt. In: Kulturstiftung Itzehoe. Abgerufen am 12. Januar 2026.</ref> Mit der Komponistin Elnaz Seyedi schrieb sie das Stück Dunst, als kehrte alles zurück, das bei den Donaueschinger Musiktagen uraufgeführt wurde. Für den SWR schrieb sie das Hörstück Kein Haus aus Sand,<ref>Anja Kampmann: Kein Haus aus Sand. Mit eigenen Gedichten sowie Gedichten von Ilya Kaminsky in der Übersetzung aus dem Englischen von Anja Kampmann. In: swr.de, 3. April 2022, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref> das für den Preis der Deutschen Schallplattenkritik nominiert war,<ref>Bestenlisten. Longlist 3/2022. Wortkunst | Preis der Deutschen Schallplattenkritik. In: schallplattenkritik.de, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref> und Stimmen aus dem Oral History Archiv „Europäisches Archiv der Stimmen“ miteinander verwebt – was bedeutet Frieden in Europa? Was bedeutet Europa?

Im Jahr 2023 hielt sie die Poetikvorlesung an der Universität Duisburg-Essen<ref>Cathrin Becker: Poet in Residence. Anja Kampmann zu Gast. In: uni-due.de, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref> und 2024 die Liliencron-Dozentur für Lyrik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel<ref>Liliencron Dozentur für Lyrik 2024 mit Anja Kampmann. In: uni-kiel.de, 15. Januar 2024, abgerufen am 20. Februar 2026.</ref>. Im Lyrik Kabinett München hielt sie 2024 die Rede Die schmutzige Wäsche des schmelzenden Schnees über die Poesie Adam Zagajewskis.<ref>Anja Kampmann. Die schmutzige Wäsche des schmelzenden Schnees. Adam Zagajewski – Poet der Zärtlichkeit und des Staunens. In: wunderhorn.de, abgerufen am 20. Februar 2026 (Über dieses Buch, mit Leseprobe).</ref>

Ihr Gesamtwerk wurde mit einer Tagung zum Marie Luise Kaschnitz Preis 2024 geehrt.<ref name="Kaschnitz-Preis" /> Im Herbst 2025 erschien ihr zweiter Roman Die Wut ist ein heller Stern, der im November auf Platz 1 der SWR-Bestenliste stand<ref>Anja Kampmann: Die Wut ist ein heller Stern. In: SWR. 31. Oktober 2025, abgerufen am 12. Januar 2026.</ref> und mit dem Hans-Fallada-Preis<ref>Hans-Fallada-Preis 2026 geht an Anja Kampmann. In: Börsenblatt. 31. Oktober 2025, abgerufen am 12. Januar 2026.</ref> und dem Stipendium zum Lessing-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg<ref>Schriftstellerin Judith Schalansky erhält den Lessing-Preis 2025. In: hamburg.de. 21. November 2025, abgerufen am 12. Januar 2026.</ref> ausgezeichnet wurde.

Der Roman ist auf St. Pauli angesiedelt und erzählt davon, wie sich in dem Milieu gesellschaftliche Freiräume unter dem Nationalsozialismus Stück für Stück verengen.<ref name="tazStPauli">Dirk Knipphals: St.-Pauli-Spaziergang mit Anja Kampmann: Viel Licht und dunkle Schatten. In: taz. 4. März 2026, abgerufen am 4. März 2026.</ref> Eine wichtige Rolle nimmt dabei das Varieté „Alkazar“ an der Reeperbahn ein, dessen früherer Standort im heutigen Stadtbild kaum mehr erkennbar ist.<ref name="tazStPauli" /> Kampmann stellt das historische Nachtleben mit Prostitution, Abhängigkeiten, Armut und den Machtverschiebungen nach 1933 ohne Verklärung des Kiezes dar.<ref name="tazStPauli" /> Zugleich beschreibt sie solche Bühnen als Orte, die für einige Menschen zeitweise Schutz und ein Auskommen bieten konnten, bevor die Nationalsozialisten die Häuser übernahmen und unter Kontrolle brachten.<ref name="tazStPauli" /> Für die Arbeit am Roman recherchierte sie zur Topografie Hamburgs und arbeitete mit Bildmaterial sowie mit Berichten aus Projekten zur gesprochenen Geschichte, darunter Erzählungen von im Nationalsozialismus zwangssterilisierten Frauen.<ref name="tazStPauli" /> Ihren Blick auf Hafen und Elbe verstand sie dabei auch als von Familienerinnerungen geprägt, etwa von der Stimme ihrer Großmutter und von Erzählungen ihres als Kapitän tätigen Urgroßvaters über die großen Dampfschiffe.<ref name="tazStPauli" /> Die Vielzahl der Fundstücke hielt sie weniger in Notizbüchern fest als in einem „emotionalen Speicher“, zu dem sie im Schreiben wiederholt zurückkehrte.<ref name="tazStPauli" /> Kampmann kritisiert romantisierende Kiez-Erzählungen, welche die nationalsozialistische Gewalt lange überdeckt hätten.<ref name="tazStPauli" />

Anja Kampmann ist ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste<ref>Mitglieder. Abteilung Literatur. In: badsk.de. Bayerische Akademie der Schönen Künste, abgerufen am 19. Juli 2022.</ref> und der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.<ref>Anja Kampmann. In: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung. Abgerufen am 12. Januar 2026.</ref>

Kampmann lebt in Leipzig.

Publikationen[Bearbeiten]

Einzeltitel[Bearbeiten]

  • Proben von Stein und Licht. Gedichte. Edition Lyrik Kabinett im Hanser Verlag, München 2016, ISBN 978-3-446-25053-6 (lesejury.de [PDF; 98 kB] Leseprobe).
  • Fischdiebe. Mit fünf Radierungen von Frank Berendt. Leipziger Bibliophilen-Abend e. V., Leipzig 2017, DNB 1212120558 (99 signierte und nummerierte Exemplare).<ref>Fischdiebe. Projektdetails. In: kplusw.de, Kraft plus Wiechmann PartG, abgerufen am 12. Juni 2018.</ref>
  • Wie hoch die Wasser steigen. Roman Carl Hanser Verlag, München 2018, ISBN 978-3-446-25941-6.
    • Übersetzung: High as the Waters Rise. Übersetzt von Anne Posten. Catapult, New York 2020, ISBN 978-1-948226-52-3.
  • Der Hund ist immer hungrig. Carl Hanser Verlag, München 2021, ISBN 978-3-446-26753-4.
  • Die schmutzige Wäsche des schmelzenden Schnees. Adam Zagajewski – Poet der Zärtlichkeit und des Staunens (= Stiftung Lyrik Kabinett: Zwiesprachen). Verlag Das Wunderhorn, Heidelberg 2024, ISBN 978-3-88423-708-3.
  • Die Wut ist ein heller Stern. Carl Hanser Verlag, München 2025, ISBN 978-3-446-28120-2.<ref>Holger Heimann: „Die Wut ist ein heller Stern“: Roman über starke Hamburger Außenseiterin in der Naziherrschaft. In: NDR Kultur. 9. September 2025, abgerufen am 13. Dezember 2025.</ref>

Beiträge in Anthologien und Literaturzeitschriften (Auswahl)[Bearbeiten]

  • Sinn und Form. 2/2020, 4/2020.
  • Jahrbuch der Lyrik. 2015, 2018, 2020.
  • Weltbetrachter. Neue Lyrik. Eine Anthologie aus Sachsen. Hrsg. von Róža Domašcyna und Axel Helbig. Poetenladen, Dresden 2020, ISBN 978-3-948305-07-9, S. 25 f.: GreatPacific garbage patch.
  • Die Halde. In: Doppelte Lebensführung. Neue Prosa. Eine Anthologie aus Sachsen. Dresden 2020, ISBN 978-3-948305-03-1, S. 171–176.
  • Wie Falter über dem Moor so still. in: Bunte Steine. Thomas Pavel (Hrsg.), William Tucker (Illustr.), Kai Schiemenz (Illustr.), Stefan Guggiusberg (Illustr.). Georg Kolbe Museum, Berlin 2019, ISBN 978-3-00-061910-6, S. 5–16.
  • Akzente. 2/2018.
  • A Blossom shroud (= Modern Poetry in translation. No. 2). Übers. von Anne Posten. Modern Poetry in Translation Limited, London 2017, OCLC 1013519544.
  • Poesia. Magazin. April 2017, Anne Carson. Mailand.<ref>Poesia n°4 – Aprile 2017. In: crocettieditore.it, abgerufen am 13. Juni 2021 (Inhaltsverzeichnis: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
  • Peter Braun, Martin Straub (Hrsg.): Ins Innere. Annäherungen an Franz Fühmann. Göttingen 2016, ISBN 978-3-8353-1971-4.
  • Anja Bayer, Daniela Seel (Hrsg.): all dies hier, Majestät, ist deins – Lyrik im Anthropozän. kookbooks, Berlin 2016, ISBN 978-3-937445-80-9.
  • Michael Braun, Kathrin Dittmer und Martin Rector (Hrsg.): Gegenstrophe, Blätter zur Lyrik 7. Wehrhahn Verlag, Hannover 2016, ISBN 978-3-86525-532-7.
  • Nowa Sol. Gedichte. In: Wespennest. Nr. 169, Wien 2015.
  • Babelsprech (= Lyrik von Jetzt. 3). Wallstein Verlag, Göttingen 2015, ISBN 978-3-8353-1739-0.
  • Verbreitung des Lichts. In: Akzente. 5/2014.
  • Fritz Deppert, Christian Döring, Hanne F. Juritz (Hrsg.): Leuchtendes Legato in Moll. Literarischer März 19. Brandes & Apsel, Frankfurt am Main 2015.
  • Lyrik der Gegenwart. 46. Edition Art Science, St. Wolfgang 2014, ZDB-ID 2563184-6 (zugl. Feldkircher Lyrikpreis. 2014, ZDB-ID 2632733-8).
  • Jsem ' Ich werde ihr erzählen. In: Risikoanalyse. Die besten Geschichten aus dem MDR-Literaturwettbewerb 2013. Poetenladen, Leipzig 2013, ISBN 978-3-940691-45-3.
  • A pulse beyond the horizon. In: Words without Borders. New York 2012.<ref>Pulse beyond the horizon. In: wordswithoutborders.org. Oktober 2012, abgerufen am 5. Juni 2018.</ref>

Vertonungen[Bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Anja Kampmann – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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