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Ankerkind

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Ankerkind ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine (von manchen als abwertend empfundene) Bezeichnung für minderjährige Asylbewerber, die von ihren Familien in das Zielland entsandt werden, um die Familie über legale Einreisemöglichkeiten nachzuholen.<ref name="Burkart2009">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: Zukunft der Familie: Prognosen und Szenarien. Hrsg.: Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name. Barbara Budrich, Vorlage:Cite book/Date, ISBN 978-3-86649-237-0, [ ], S. 101–102 (Vorlage:Cite book/URL [abgerufen am -11-]).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> In den Vereinigten Staaten umfasst der Begriff auch im Land geborene Kinder, deren Mütter illegal eingereist waren. Diese Kinder erhalten dort aufgrund des Geburtsortsprinzips (jus soli) mit ihrer Geburt die amerikanische Staatsbürgerschaft.<ref>Traiskirchen: Immer mehr „Ankerkinder“, ORF NÖ, 6. Januar 2012</ref> Im Fall einer Abschiebung der Eltern müssen diese entscheiden, ob sie ihre Kinder mit in ihr Heimatland nehmen oder in den USA – etwa bei Verwandten – zurücklassen.<ref>Lyle Therese A. Hilotin-Lee: Can Children Stay in the U.S. If Their Parents Are Deported? In: findlaw.com. 5. März 2026, abgerufen am 18. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

In Österreich wurde 2011 in 17 Fällen den Angehörigen von minderjährigen Asylberechtigten der Familiennachzug gestattet. Als Hindernisse gelten dabei die Kosten für DNA-Tests und sonstige Bestätigungen.<ref>"Ankerkinder": Nur 17 Fälle im Vorjahr, Der Standard, 13. Jänner 2012</ref>

Kritiker äußerten, der Begriff delegitimiere (analog dem Begriff „Scheinasylant“) Fluchtgründe.<ref>Grant Barrett: Buzzwords: Glossary, New York Times 24. Dezember 2006: „…a derogatory term for a child born in the United States to an immigrant.“</ref><ref>A. Siebenhofer, G. Valchars: „Ankerkinder“ sind die neuen „Scheinasylanten“. Die Presse, 16. Januar 2012</ref>

2015 kamen im Zuge der Flüchtlingskrise in Europa und in Deutschland deutlich mehr unbegleitete Flüchtlingskinder nach Deutschland als in den Jahren zuvor.<ref>FAZ.net 14. Dezember 2015 / Eckart Lohse: Ankerkinder allein auf der Flucht</ref> Im Januar 2016 beschlossen die Spitzen der Regierungskoalition (Kabinett Merkel III), bei subsidiär Schutzberechtigten eine Familienzusammenführung für zwei Jahre auszusetzen.<ref>FAZ.net 28. Januar 2016: Asylpaket II, Koalition einigt sich auf Kompromiss bei Familiennachzug</ref>

Im Februar 2024 wurde in Deutschland mehrfach über Schein-Vaterschaften für Ankerkinder berichtet. In Kooperation zwischen rbb24 und dem Fernsehmagazin Kontraste wurde aufgedeckt, wie sich ein „florierendes“ Geschäftsmodell entwickelt hat, das durch eine begünstigende Gesetzeslücke die rechtlichen Bestimmungen des Einwanderungsrechts aushebelt.<ref>Chris Humbs, Olaf Sundermeyer: Bleiberecht durch "Ankerkinder". Das kriminelle Geschäft mit Schein-Vaterschaften. In: rbb24.de. 22. Februar 2024, abgerufen am 29. Februar 2024.</ref> Auch Obdachlose würden als Scheinväter angeworben, wie das Nachrichtenmagazin Focus ergänzte. Die eine Vaterschaft anerkennenden Behörden hätten keine Möglichkeit, „einen möglichen Missbrauch effektiv zu kontrollieren“.<ref>Sogar Obdachlose werden angeworben. Scheinväter holen Kinder nach Deutschland und ermöglichen so Familiennachzug. In: focus.de. 23. Februar 2024, abgerufen am 29. Februar 2024.</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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