Anna Knauer
| Anna Knauer (2015) | |
| Anna Knauer (2015) | |
| Zur Person | |
|---|---|
| Geburtsdatum | 20. Februar 1995 |
| Nation | |
| Disziplin | Bahn, Straße |
| Karriereende | 2019 |
| Vereine / Renngemeinschaften | |
| 2006–2011 2012 2013 2018–2019 |
RC Germania Weißenburg RSC Hildesheim Rottaler RSV RC Germania Weißenburg |
| Internationale Teams | |
| 2014–2015 2016–2017 |
Rabo Liv Women Cycling Team Parkhotel Valkenburg |
| Wichtigste Erfolge | |
| |
| Letzte Aktualisierung: 17. Juli 2019 | |
Anna Knauer (* 20. Februar 1995 in Eichstätt) ist eine ehemalige deutsche Radrennfahrerin.
Sportliche Karriere[Bearbeiten]
2011 errang Anna Knauer sechs deutsche Meistertitel in der Jugendklasse: im Straßenrennen und im Einzelzeitfahren auf der Straße sowie im Punktefahren, 500-Meter-Zeitfahren, in Einer- und in der Mannschaftsverfolgung (mit Luisa Kattinger und Gudrun Stock) auf der Bahn. 2012 wurde Anna Knauer deutsche Meisterin der Juniorinnen im Straßenrennen und entschied die Gesamtwertung der Rad-Bundesliga für sich. Im selben Jahr errang sie bei den Bahn-Europameisterschaften (U23) im Veldrom im portugiesischen Anadia die Goldmedaille im Omnium sowie die Silbermedaille in der Einerverfolgung und belegte Rang zehn im Einzelzeitfahren der Junioren-Europameisterschaft im niederländischen Goes.
2013 wurde die Allrounderin Knauer erneut sechsfache deutsche Meisterin, jetzt als Juniorin: im Straßenrennen sowie in den Bahndisziplinen Punktefahren, Einerverfolgung, Zeitfahren, im Teamsprint (mit Sabina Ossyra) und in der Mannschaftsverfolgung (mit Kattinger, Stock und Tatjana Paller). Bei den Junioren-Bahnweltmeisterschaften im selben Jahr in Glasgow wurde sie Weltmeisterin im Omnium. Die Trainerin des Bayerischen Radsportverbandes, Elisabeth Lutzke, bezeichnete Anna Knauer 2013 als „echtes Ausnahmetalent, wie man es nicht alle Jahre im Leistungssport hat“.<ref>Erst Cadolzburg, dann Olympia in Rio. nordbayern.de, 25. April 2013, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 13. April 2014; abgerufen am 10. April 2014.</ref>
2014 errang Anna Knauer bei den Bahneuropameisterschaften in Guadeloupe die Bronzemedaille im Omnium und war damit die erste deutsche Radsportlerin, der es gelang, in der internationalen Eliteklasse eine Medaille in diesem Mehrkampf zu gewinnen. Bei den UEC-Bahn-Europameisterschaften der Junioren/U23 2015 in Athen holte sie mit Mieke Kröger, Lisa Klein und Gudrun Stock die Silbermedaille in der Mannschaftsverfolgung.
2016 wurde Knauer für die Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro nominiert, wo sie Rang 13 im Omnium belegte. Im selben Jahr wurde sie in die Sportfördergruppe der Bayerischen Polizei aufgenommen.<ref name="nordbaye-347009">Anna Knauer bei Olympia und der Polizei. In: nordbayern.de. 16. Juli 2016, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. Juli 2019; abgerufen am 17. Juli 2019.</ref> 2017 musste sie wegen „Übertraining“ eine mehrmonatige Pause im Radsport einlegen, bis sie ab Anfang 2018 wieder Rennen fahren konnte. 2018 wurde sie zweifache deutsche Meisterin, im Zweier-Mannschaftsfahren und in der Mannschaftsverfolgung. Im August des Jahres belegte sie bei den Bahneuropameisterschaften im schottischen Glasgow hinter der mehrfachen Olympiasiegerin Laura Kenny im Ausscheidungsfahren Rang zwei.
2019 beendete Anna Knauer ihre Laufbahn: Sie habe keinen Spaß mehr am Radrennsport.<ref name="rad-net-242725">Anna Knauer beendet ihre Radsportkarriere. In: rad-net.de. 17. Juli 2019, abgerufen am 17. Juli 2019.</ref>
Am 6. Januar 2026 gab sie nach jahrelanger Rennpause ihr Comeback im Cyclocross in der Hobby-Klasse.<ref>Nürnberger Ziegelsteincross. In: Sport-Journal. 36. Jahrgang, Nr. 1. TSV Gaimersheim 1908, 2026, S. 13.</ref>
Diverses[Bearbeiten]
2019 fungierte Anna Knauer als Wiesnkönigin beim Volksfest in ihrer Heimatstadt Eichstätt.<ref name="donau">Eichstätt: Weltmeisterliche Wiesnkönigin. In: donaukurier.de. 31. August 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 31. August 2019; abgerufen am 31. August 2019.</ref>
Erfolge[Bearbeiten]
Bahn[Bearbeiten]
- 2011
- Deutsches Meistertrikot Deutsche Meisterin (Jugend) – Zeitfahren, Einerverfolgung, Punktefahren, Mannschaftsverfolgung (mit Gudrun Stock und Luisa Kattinger)
- 2012
- Europameister-Trikot Junioren-Europameisterin – Omnium
Junioren-Europameisterschaft – Einerverfolgung- Deutsches Meistertrikot Deutsche Meisterin (Juniorinnen) – Punktefahren, Mannschaftsverfolgung (mit Julie Gudlowski und Ann-Leonie Wiechmann)
- 2013
Junioren-Weltmeisterin – Omnium- Deutsches Meistertrikot Deutsche Meisterin (Juniorinnen) – Punktefahren, Einerverfolgung, Zeitfahren, Mannschaftsverfolgung (mit Luisa Kattinger, Tatjana Paller und Gudrun Stock)
- 2014
- [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Bahn-Europameisterschaften – Omnium
- Deutsches Meistertrikot Deutsche Meisterin – Omnium
- 2015
UEC-Bahn-Europameisterschaften (U23) – Mannschaftsverfolgung (mit Lisa Klein, Mieke Kröger und Gudrun Stock)- Deutsches Meistertrikot Deutsche Meisterin – Omnium, Punktefahren
- 2016
- Deutsches Meistertrikot Deutsche Meisterin – Omnium
- 2018
Europameisterschaft – Ausscheidungsfahren- Deutsches Meistertrikot Deutsche Meisterin – Zweier-Mannschaftsfahren (mit Lisa Küllmer), Mannschaftsverfolgung (mit Charlotte Becker, Gudrun Stock und Vanessa Wolfram)
Straße[Bearbeiten]
- 2011
- Deutsches Meistertrikot Deutsche Meisterin (Jugend) – Straßenrennen, Einzelzeitfahren
- 2012
- Deutsches Meistertrikot Deutsche Meisterin (Junioren) – Straßenrennen
- 2013
- Deutsches Meistertrikot Deutsche Meisterin (Junioren) – Straßenrennen
Weblinks[Bearbeiten]
- Anna Knauer in der Datenbank von Radsportseiten.comVorlage:Abrufdatum
- Anna Knauer in der Datenbank von rad-net.de
- [[[:Vorlage:ProCyclingStats/URL]]/rider.php?id=168173 Anna Knauer] in der Datenbank von ProCyclingStats.com (englisch)
- Offizielle Website von Anna Knauer. Abgerufen am 10. April 2014.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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2011 Lisa Brennauer | 2012 Charlene Delev | 2013 Mieke Kröger | 2014, 2015, 2016 Anna Knauer | 2017 Charlotte Becker | 2018 Lisa Klein | 2019, 2024 Franziska Brauße | 2022 Lea Lin Teutenberg | 2023 Seána Littbarski-Gray | 2025 Messane Bräutigam
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1988 Viola Paulitz | 1989 Jutta Niehaus | 1990–1993 Petra Rossner | 1994–1995 nicht ausgetragen | 1996 Judith Arndt | 1997 Ina-Yoko Teutenberg | 1998 Anke Wichmann | 1999, 2000 Judith Arndt | 2001 Petra Rossner | 2002, 2003 Anke Wichmann | 2004, 2007 Christina Becker | 2005, 2009 Elke Gebhardt | 2006, 2010 Madeleine Sandig | 2008 Trixi Worrack | 2011, 2012, 2014 Stephanie Pohl | 2013 Lisa Fischer | 2015 Anna Knauer | 2016, 2018 Charlotte Becker | 2017 Tatjana Paller | 2019 Gudrun Stock| 2022 Fabienne Jährig | 2023 Lea Lin Teutenberg| 2024 Pia Grünewald | 2025 Messane Bräutigam| 2026 Laura Süßemilch
Vorlage:Klappleiste/EndeVorlage:Navigationsleiste Deutsche Meisterinnen im Zweier-MannschaftsfahrenVorlage:Klappleiste/Anfang
2011 Merten/Ruschke/Sandig | 2012 Bubner/Delev/Schink | 2014 Kattinger/Ossyra/Paller/Stock | 2016 Mangertseder/Paller/Breitenfellner/Süßemilch | 2017 Küllmer/Koep/Paller/Stock | 2018 Becker/Knauer/Stock/Wolfram | 2019 Becker/Brauße/Erath/Teutenberg | 2022 Brennauer/Eberle/Süßemilch/Teutenberg | 2023 Brauße/Dopjans/Eberle/Teutenberg| 2024 Dopjans/Reißner/Grünewald/Littbarski-Gray| 2025 Brauße/Klein/Süßemilch/Eberle| 2026 Bräutigam/Kunz/Leis/Palm
2013, 2015, 2020 und 2021 wurde der Wettbewerb nicht ausgetragen.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Knauer, Anna |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Radrennfahrerin |
| GEBURTSDATUM | 20. Februar 1995 |
| GEBURTSORT | Eichstätt |
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- Radsportler (Deutschland)
- Deutscher Meister (Radsport)
- Teilnehmer der Olympischen Sommerspiele 2016
- Olympiateilnehmer (Deutschland)
- Bahnradfahrer
- Mitglied einer Sportfördergruppe der deutschen Polizei
- Deutscher
- Geboren 1995
- Frau