Anne Titze
| Anne Titze | |||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Nation | |||||||||||||||||||||
| Geburtstag | 1. Juni 1972 | ||||||||||||||||||||
| Geburtsort | Darmstadt, Deutschland | ||||||||||||||||||||
| Beruf | Diplom-Sportwissenschaftlerin | ||||||||||||||||||||
| Karriere | |||||||||||||||||||||
| Verein | RSV Seeheim, Blau-Gelb Groß-Gerau | ||||||||||||||||||||
| Status | Karriere beendet | ||||||||||||||||||||
| Medaillenspiegel | |||||||||||||||||||||
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| letzte Änderung: 17. Mai 2018 | |||||||||||||||||||||
Anne Titze-Göhl (* 1. Juni 1972 in Darmstadt als Anne Titze) war bis zu ihrem Rückzug aus dem Leistungssport 2002 die erfolgreichste deutsche Speedskaterin.<ref>Steffen Gerth: Richtig Skaten mit der Weltmeisterin. In: FAZ. 4. April 2002, abgerufen am 16. Mai 2018.</ref> Sie siegte bei Welt- und Europameisterschaften sowie den World Games.<ref name="EO">Siebenfache Kriteriums-Siegerin Anne Titze-Göhl über emotionale Momente, Motivation und Rollenwechsel. In: Echo Online. 26. April 2018, abgerufen am 16. Mai 2018.</ref>
Werdegang[Bearbeiten]
Anne Titze wurde am 1. Juni 1972 in Darmstadt als zweites Kind geboren. Sie lebte zunächst in Seeheim an der Bergstraße. Sie ging bis zu ihrem Abitur 1991 in Seeheim-Jugenheim zur Schule. Den anschließenden Diplomstudiengang Sportwissenschaften an der Universität Frankfurt schloss sie 1996 in der Hauptdiplomprüfung als Diplom-Sportwissenschaftlerin (Univ.) mit Auszeichnung ab.
Nach dem Studium arbeitete sie unter anderem beim Sportartikel-Vertrieb Powerslide und als sportliche Ausbildungsleiterin für das K2 Skate College. Sie arbeitet u. a. als Gesundheitsförderer in verschiedenen Bereichen.
Sie ist seit 2001 mit Andreas Göhl verheiratet, wohnt in Lauf an der Pegnitz und hat zwei Kinder.
Sport[Bearbeiten]
Karriere[Bearbeiten]
Anne Titze betrieb von 1979 bis 2002 Speedskating (Rollschuh und Inline), zunächst im Verein RSV Seeheim, ab 1982 bei Blau-Gelb Groß-Gerau.<ref name="EO" /> Mit 15 Jahren wurde sie auf Grund ihrer Leistung, entgegen den damals geltenden Regeln des Deutschen Rollsportbundes, noch als Juniorin für die EM der Aktiven nominiert, was sonst nur den Läufern der Aktivenklasse (ab 18) vorbehalten war. Bei dieser EM erzielte sie einen A-Kader Platz, den sie bis zum Ende ihrer Laufbahn behielt. Sie war seit 1986 jährlich in der deutschen Nationalmannschaft und erfolgreichste deutsche Speedskaterin mit 3 Weltmeister-, 5 Europameister- und 2 World Games-Titeln. Sie holte insgesamt 53 Medaillen bei EM, WM und World Games.
Erfolge[Bearbeiten]
Weltmeisterschaften[Bearbeiten]
Strecken: Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.S Straße; Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.B Bahn
| Jahr | Ort | Gold | Silber | Bronze | Platzierung |
|---|---|---|---|---|---|
| 1987 | 6. (Staffel) | ||||
| 1988 | 6. (Staffel) | ||||
| 1991 | 1500Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B |
500Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B | 300Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B | ||
| 1992 | 500Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S | 3000Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S | 2 × 4.,5.,9. | ||
| 1993 | 2 × 7.,10. | ||||
| 1994 | StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B | 4.,9.,2 × 11. | |||
| 1995 | 2 × 8.,11.,12. | ||||
| 1996 | 6.,2 × 7.,2 × 10. | ||||
| 1997 | Halbmarathon | 2 × 11. | |||
| 2001 | 8. | ||||
| Gesamt | 3 | 1 | 4 | ||
World Games[Bearbeiten]
| Jahr | Ort | Gold | Silber | Bronze | Platzierung |
|---|---|---|---|---|---|
| 1989 | 300 | 6., 7. | |||
| 1993 | 1000 3000 |
300 | 7. | ||
| 1997 | 2 × 10. | ||||
| Gesamt | 2 | 2 | — | ||
Europameisterschaften[Bearbeiten]
Strecken: Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.S Straße; Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt.B Bahn
| Jahr | Ort | Gold | Silber | Bronze | Platzierung |
|---|---|---|---|---|---|
| 1987 | 4., 6. | ||||
| 1988 | Staffel | ||||
| 1989 | StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S | 500Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B |
4., 2 × 5., 4 × 6. | ||
| 1990 | StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B 500Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S 3000Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S |
StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S | 1000 mDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S 5000Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S |
4., 4 × 6. | |
| 1991 | 300Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B 10000AusDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S |
1000Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. BDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S 5000Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. BDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S 10000AusDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S |
2 × 5., 2 × 6. | ||
| 1992 | 300Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S | StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. BDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S | 3 × 4.,4 × 5.,6. | ||
| 1993 | 300Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S | StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B 10000AusDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S |
1000Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. BDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S 3000Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S |
3 × 4. | |
| 1994 | 500Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S 1000AusDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S |
1000Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. BDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S 3000Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. BDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S |
2 × 6. | ||
| 1995 | 500Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B 5000AusDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B |
StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B 300Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S |
3 × 4., 2 × 5. | ||
| 1996 | 1500Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S | 7.,3 × 8.,9.,10. | |||
| 1997 | StaffelDie Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. B | 7.,9.,10. | |||
| 1999 | 500Die Seite Vorlage:FN/styles.css hat keinen Inhalt. S | ||||
| 2001 | 2 × 6. | ||||
| Gesamt | 5 | 11 | 25 | ||
Deutsche Meisterschaften und andere nationale Erfolge[Bearbeiten]
Titze ist 49-fache Deutsche Meisterin und errang 28 Vizemeisterschaften. Titze hat 1999 in Deutschland alle Halb- und Marathons gewonnen, bei denen sie gestartet ist, darunter
- Shell-Marathon Hamburg (Deutsche Marathonmeisterin + Streckenbestzeit)
- Hannover-Marathon
- German Inline Cup, Darmstadt
- German Inline Cup, Konstanz (Deutsche Halbmarathonmeisterin)
- Alberto-Marathon, Berlin (Streckenbestzeit mit 1:09:32 h und Marathon-Weltrekord Frauen flache Straße)<ref>Helen Ruwald: Inline-Skating: Sportler auf der Rolle. In: Der Tagesspiegel. 3. August 2000, abgerufen am 16. Mai 2018.</ref>
- Hamburg-Mannheimer Cup (Streckenbestzeit)
- Köln-Ford-Marathon
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2003: Silbernes Lorbeerblatt, 31.3. Berlin<ref>Ehrungen von Sportlern und Funktionären der Speedskating-Abteilung von Blau-Gelb Groß-Gerau. (PDF; 35 kB) Abgerufen am 16. Mai 2018.</ref>
- 2000: Ehrennadel des Deutschen Rollsport und Inline Verbandes (DRIV) in Gold
- 1997: Sportlerin des Jahres des Kreises Groß-Gerau
- 1992: Sportplakette des Landes Hessen, 26.11. Bad Nauheim
- 1991: Sportehrenpreis des Landkreises Darmstadt-Dieburg
- 1989: Auszeichnung mit dem Sportpreis der Arbeitsgemeinschaft der Postsportvereine
Auftritte im Fernsehen[Bearbeiten]
Durch die Erfolge und den beginnenden Aufschwung des Inline-Skatings wuchs das Medieninteresse was für die Weiterentwicklung der Sportart hilfreich war,
- 1993 Flutlicht SWF3
- 1994 Xtreme Fun City
- 1994 HR3 Sportkalender
- 1996 Menschen in Hessen HR
- 1996 HR Pop und Weck
- 2000 Kika Tigerenten Club 24.6.
- 2001 ZDF Frühstücksfernsehen
- 2001 VOX Fit for Fun TV
- 2002 ZDF Volle Kanne
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Titze, Anne |
| ALTERNATIVNAMEN | Titze-Göhl, Anne (vollständiger Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Speedskaterin |
| GEBURTSDATUM | 1. Juni 1972 |
| GEBURTSORT | Darmstadt |
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- MediaWiki:Gadget/annotationPair
- Inline-Speedskater (Deutschland)
- Deutscher
- Geboren 1972
- Frau
- Weltmeister (Inline-Speedskating)
- Träger des Silbernen Lorbeerblattes
- Europameister (Inline-Speedskating)
- Deutscher Meister (Inline-Speedskating)
- Sieger bei den World Games (Inline-Speedskating)
- Teilnehmer an den World Games (Deutschland)