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Antonio Tagliani

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Antonio Tagliani (* 12. April 1941 in Campagnola di Bedizzole, Italien) ist ein ehemaliger italienischer Radrennfahrer.

Sportliche Laufbahn[Bearbeiten]

Als 19-Jähriger bekam Tagliani seine erste internationale Chance, als er 1960 bei der West-Berliner 4-Etappenfahrt startete. 1961 siegte er im Paarzeitfahren Trofeo Argo mit Ugo Aldovini als Partner.

Die kurze Karriere von Antonio Tagliani hatte 1962 ihren Höhepunkt, als er mit dem italienischen Vierer das Mannschaftszeitfahren der Amateure bei den Straßen-Radweltmeisterschaften 1962 auf heimischem Boden in Brescia gewann. 1963 nominierte ihn der italienische Radsportverband für das Drei-Länder-Etappenrennen Internationale Friedensfahrt, das von Prag über Warschau nach Ost-Berlin führte. Dort gewann er im Spurt die zweite Etappe von Prag nach Brno über 220 Kilometer. Diesen Erfolg konnte er auf der 188 Kilometer langen Schlussetappe von Magdeburg nach Ost-Berlin wiederholen. Bei der Massenankunft war er erneut der schnellste Spurter. Im Gesamtklassement kam Tagliani unter 88 gewerteten Fahrern auf den 53. Platz und wurde damit nur Fünftbester von sechs beteiligten Italienern.<ref>Maik Märtin: 50 Jahre Course de la Paix. Agentur Construct, Leipzig 1998, S. 259.</ref> Bei der Weltmeisterschaft im 100-km-Mannschaftsfahren wurde er mit der „Squadra Azzurra“ im selben Jahr Silbermedaillen-Gewinner.

Danach erhielt er für 1964/65 einen Zweijahresvertrag beim italienischen Radsportteam Bianchi-Mobylette als Berufsfahrer, konnte sich jedoch lediglich einmal als Etappendritter bei der Vuelta a España 1965 vorne platzieren. Im Folgejahr fuhr er noch als Einzelteilnehmer ohne Mannschaft bei den Profis und beendete nach der Radsaison 1966 erst 25-jährig, ohne einen Sieg erreicht zu haben, seine Laufbahn.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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1962 Vorlage:ITA-1946 Maino / Zandegù / Grassi / Tagliani | 1963 FrankreichFrankreich Motte / Bidault / Béchet / Chappe | 1964 Vorlage:ITA-1946 Andreoli / Dalla Bona / Guerra / Manza | 1965 Vorlage:ITA-1946 Guerra / Dalla Bona / Denti / Soldi | 1966 DanemarkDänemark Blaudzun / Hansen / Wisborg / Højlund | 1967–1969 SchwedenSchweden G. Pettersson / S. Pettersson / T. Pettersson / E. Pettersson („Fåglum-Brüder“) | 1970 Sowjetunion 1955 Jardy / Sokolow / Schuchow / Lichatschow | 1971 Belgien Van Der Linden / Hermans / Verreydt / Van Cauter | 1973 Polen 1944 Mytnik / Lis / Szozda / Szurkowski | 1974 SchwedenSchweden Filipsson / Johansson / Fagerlund / Nilsson | 1975 Polen 1944 Szozda / Nowicki / Szurkowski / Mytnik | 1977 Sowjetunion 1955 Pikkuus / Tschaplygin / Kaminski / Tschukanow | 1978 NiederlandeNiederlande Oosterbosch / Houwelingen / Bierings / Est | 1979 Deutschland Demokratische Republik 1949 Drogan / Hartnick / Boden / Petermann | 1981 Deutschland Demokratische Republik 1949 Drogan / Boden / Kummer / Ludwig | 1982 NiederlandeNiederlande Van Bindsbergen / Ducrot / Solleveld / Schipper | 1983 Sowjetunion Kaschirin / Nawolokin / Tschuschda / Sinowjew | 1985 Sowjetunion Sinowjew / Sumnikau / Klimow / Schdanow | 1986 NiederlandeNiederlande Harmeling / Talen / Cordes / de Vries | 1987 Vorlage:ITA-1946 Fortunato / Poli / Scirea / Vanzella | 1989 Deutschland Demokratische Republik 1949 Boden / Landsmann / Kummer / Schur | 1990 Sowjetunion Halkin / Patenka / Sotow / Markownitschenko | 1991 Vorlage:ITA-1946 Anastasia / Colombo / Contri / Peron | 1993 Vorlage:ITA-1946 Contri / Salvato / Fina / Brasi | 1994 Vorlage:ITA-1946 Contri / Colombo / Salvato / Andriotto

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