Antonius Kettrup
Antonius A. F. Kettrup (* 26. März 1938 in Arnsberg; † 24. Januar 2026<ref>Traueranzeige Antonius Kettrup. In: Sauerlandkurier. 31. Januar 2026, abgerufen am 8. Februar 2026.</ref>) war ein deutscher Chemiker und Hochschullehrer. Kettrup legte zahlreiche Veröffentlichungen auf verschiedenen Gebieten der analytischen Chemie und der Umweltchemie vor.
Leben[Bearbeiten]
Kettrup studierte Chemie an der Universität Göttingen, wo er 1963 sein Diplom erlangte. Im Jahr 1966 promovierte er an der Universität München mit der Arbeit „Untersuchungen zur Systematik anorganischer Extraktionsverfahren“. 1971 habilitierte er sich für anorganische und analytische Chemie und wurde zum Privatdozenten ernannt. 1971 folgte er einem Ruf der Universität Paderborn, wo er bis 1990 als Professor für angewandte Chemie wirkte. Danach ging er an das Institut für Chemische Ökologie des damaligen „GSF Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit“ (heute Helmholtz-Zentrum München) in Neuherberg bei München. Parallel wurde er als Nachfolger von Friedhelm Korte als Professor für Ökologische Chemie an die TU München berufen. In den Jahren 2004 und 2006 wurde er in diesen Positionen emeritiert.
Kettrup hatte zahlreiche akademische Ämter inne und erhielt diverse Ehrungen auch von chinesischen Universitäten.
Kettrup ist in der Kategorie „Ökologie und Umweltforschung“ in der Datenbank Thomson Reuters Highly Cited Research als „hochzitiert“ eingestuft.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Seite mit allen Wissenschaftlern der Datenbank, deren Nachname mit K anfängt ( vom 8. Juni 2014 im Internet Archive)</ref>
Er engagierte sich ehrenamtlich im Arnsberger Heimatbund. Dort war er Vorsitzender und zuletzt Ehrenvorsitzender.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Der Westen 4. Dezember 2013 ( vom 24. September 2015 im Internet Archive)</ref>
Akademische Ehrungen[Bearbeiten]
Kettrup erhielt zahlreiche Ehrungen von chinesischen Universitäten, so wurde er etwa 1994 „Honorary Research Professor“ am Institut für Hydrobiologie der Chinesischen Akademie der Wissenschaften in Wuhan und 1995 Honorary Professor des Institut für angewandte Ökologie in der chinesischen Akademie der Wissenschaften.
Festschrift[Bearbeiten]
- 1999 Special Issue J. Thermal Analysis
Mitgliedschaften in Akademien und Auszeichnungen[Bearbeiten]
- 2000 Mitglied der Nordrhein-Westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste
- Ehrendoktorat der Universität Iași / Rumänien
- Ehrensenator der Technischen Universität Budapest / Ungarn
- Nikolaus Kopernikus Medaille der Universität Toruń
- Medal for Dalian Xinghai Science Award, Dalian / VR China
- 2011 Ehrenlorbeer der Societas Humboldtiana Polonorum, Gdańsk / Polen
Weblinks[Bearbeiten]
- Homepage von Antonius Kettrup
- Literatur von und über Antonius Kettrup im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Kettrup, Antonius |
| ALTERNATIVNAMEN | Kettrup, Antonius A. F. |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Chemiker und Hochschullehrer |
| GEBURTSDATUM | 26. März 1938 |
| GEBURTSORT | Arnsberg |
| STERBEDATUM | 24. Januar 2026 |
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