Aostatal
| Aostatal | |
|---|---|
| Vorlage:Imagemap Italien1 | |
| Basisdaten | |
| Staat: | |
| Hauptstadt | Aosta |
| Amtssprachen | Italienisch, Französisch |
| Provinzen | keine |
| Fläche | 3.263,22 km² (20.) |
| Einwohner | 122.554 (31. Dez. 2025)<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ISTATSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2025).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. </ref> |
| Bevölkerungsdichte | 37,6 Einwohner/km² |
| Website | www.regione.vda.it |
| ISO-3166-2-Code | IT-23 |
| Präsident | Renzo Testolin (UV) |
| Datei:Reliefkarte Aostatal 2019.png Reliefkarte der Region Aostatal | |
| Datei:Karte Aostatal 2025.png Politische Karte der Region Aostatal | |
Die Region Aostatal (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. <templatestyles src="IPA/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.; Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. <templatestyles src="IPA/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.; walserdeutsch Augschtalann oder Ougstalland; deutsch veraltet Augsttal) ist eine autonome Region mit Sonderstatut in Italien. Die Region, amtlich Regione Autonoma Valle d’Aosta – Région Autonome Vallée d’Aoste, hat eine Fläche von 3262 km² und Vorlage:FormatNum Einwohner (Stand ). Sie ist somit die kleinste Region Italiens, sowohl flächen- als auch bevölkerungsmäßig. Die Hauptstadt ist Aosta (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden..
Geographie[Bearbeiten]
Die Region Aostatal grenzt nördlich an die Schweiz (Kanton Wallis), westlich an Frankreich (Départemente Haute-Savoie und Savoie), südlich und östlich an die Region Piemont (Metropolitanstadt Turin, Provinzen Biella und Vercelli).
Die Region besteht aus dem Tal der Dora Baltea (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., eines Nebenflusses des Po, und mehreren Nebentälern in den Alpen. Der bedeutendste Zufluss der Dora Baltea ist der Buthier. Große Seitentäler sind im Norden das Ferret-Tal, das Valpelline-Tal, das Valtournenche, das Ayas-Tal und das Lystal (auch Gressoney-Tal), und im Süden das Val Vény, das Tal von La Thuile, das Valgrisenche-Tal, das Rhêmes-Tal, das Valsavarenche-Tal und das Cogne-Tal.
An der Westgrenze des Tales liegt der Mont Blanc, der höchste Gipfel der Alpen, an der Nordgrenze der Monte Rosa (französisch Mont Rose). Das Gebiet umfasst den nördlichen Teil des Nationalparks Gran Paradiso, einen Regionalpark (italienisch Parco Naturale del Mont-Avic, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. und mehrere kleinere Naturschutzgebiete sowie Skigebiete.
Unionen Aostataler Gemeinden[Bearbeiten]
Das Aostatal ist nicht in Provinzen unterteilt. Alle provinzialen Kompetenzen sind an die Region übergegangen. Allerdings sind die 74 Gemeinden – mit der Ausnahme Aostas – in acht Unionen Aostataler Gemeinden (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. organisiert, welche die früheren Berggemeinschaften (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden. abgelöst haben.<ref>Il Consiglio permanente degli enti locali / Conseil permanent des collectivités locales = Rat der Gebietskörperschaften Aostatals: https://www.celva.it/datapagec.asp?id=818&l=1</ref>
| Union Aostataler Gemeinden | Hauptort | Einwohner<ref>Zum 31. Dezember 2013, siehe auch Beschluss des Regionalausschusses vom 28. November 2014, Nr. 1741: https://www.celva.it/download.asp?file=/elementi/www2012/2014/cpel/iterdeipareri/fase4/dgr_2014_1741.pdf</ref> | Anzahl Gemeinden |
|---|---|---|---|
| Unité des Communes valdôtaines Évançon | Verrès | 11.651 | 9 |
| Unité des Communes valdôtaines Grand-Paradis | Villeneuve | 15.819<templatestyles src="FN/styles.css" /> <sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="Skriptfehler: Ein solches Modul „URLutil“ ist nicht vorhanden.">Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. | 13<templatestyles src="FN/styles.css" /> <sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="Skriptfehler: Ein solches Modul „URLutil“ ist nicht vorhanden.">Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. |
| Unité des Communes valdôtaines Grand-Combin | Gignod | 5.774 | 11 |
| Unité des Communes valdôtaines Mont-Émilius | Quart | 22.648 | 10 |
| Unité des Communes valdôtaines Mont-Cervin | Châtillon | 16.982 | 12 |
| Unité des Communes valdôtaines Mont-Rose | Pont-Saint-Martin | 9.858 | 9 |
| Unité des Communes valdôtaines Valdigne-Mont-Blanc | La Salle | 8.939 | 5 |
| Union der Aostataler Walsergemeinden | Issime | 2.019 | 4 |
| 93.690<templatestyles src="FN/styles.css" /> <sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="Skriptfehler: Ein solches Modul „URLutil“ ist nicht vorhanden.">Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. | 73<templatestyles src="FN/styles.css" /> <sup class="fussnoten-marke" data-annotationpair-m="Skriptfehler: Ein solches Modul „URLutil“ ist nicht vorhanden.">Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden. |
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Gemeinden[Bearbeiten]
Die Gemeindenamen wurden während der Zeit des Faschismus italianisiert, nach dem Zweiten Weltkrieg aber in ihrer französischen Fassung wiederhergestellt. Die italienischen Übersetzungen sind, anders als in Südtirol, abgeschafft worden. Nur die Hauptstadt trägt neben einem französischen zusätzlich einen italienischen Ortsnamen.
Nachstehend sind die größten Gemeinden (> 2000 Einwohner) aufgelistet (Stand 31. Dezember 2007):
| Gemeinde | Einwohner |
|---|---|
| Aosta/Aoste | 34.672 |
| Saint-Vincent | 4.846 |
| Châtillon | 4.831 |
| Sarre | 4.622 |
| Pont-Saint-Martin | 3.945 |
| Quart | 3.456 |
| Saint-Christophe | 3.209 |
| Gressan | 3.135 |
| Courmayeur | 2.969 |
| Saint-Pierre | 2.835 |
| Nus | 2.755 |
| Donnas | 2.683 |
| Verrès | 2.658 |
| Charvensod | 2.368 |
| Valtournenche | 2.211 |
| La Salle | 2.018 |
-
Hôtel de ville, Aosta
-
Quart, das Schloss
-
Courmayeur
-
Saint-Pierre, Priorat Saint-Jacquême
Geschichte[Bearbeiten]
Ursprünglich von den keltischen Salassern bewohnt, wurde die Region ab dem 2. Jahrhundert vor Christus teilweise und im Jahr 25 vor Christus endgültig von den Römern erobert, die das Volk der Salasser durch Deportation und Versklavung auslöschten.
Die Römer gründeten die Kolonie Augusta Praetoria, das heutige Aosta, am Fuße der Passwege über den Kleinen und den Grossen St. Bernhard.
Burgunder, Ostgoten, Langobarden und Franken ergriffen sukzessive von dem Gebiet Besitz. Seit dem 11. Jahrhundert und bis 1946 gehörte das Aostatal zum Herrschaftsgebiet des Hauses Savoyen. Nur für kurze Zeit fiel es unter französische Herrschaft (1691; 1704–1706, während des Spanischen Erbfolgekrieges; 1796–1814 Anschluss durch Napoleon). Als Teil der Region Savoyen war es aber französisch- und frankoprovenzalischsprachig.
Im Jahr 1861 wurde das Aostatal Teil des Italienischen Königreiches und der Provinz Turin zugeschlagen. Das restliche Savoyen trat Italien an Frankreich ab.
Seit dem zweitgeborenen Sohn des ersten italienischen Königs Viktor Emanuel II., Amedeo, 1870–1873 König von Spanien, der Titel eines Duca di Aosta (Herzog von Aosta) verliehen wurde, führte diese Linie des Königshauses (bis 1946) den Titel fort.
Während des Faschismus wurde die Italianisierung massiv vorangetrieben. Französisch wurde verboten und eine massive Immigration von Italienern gefördert. 1927 wurde das Aostatal von Turin getrennt und zur Provinz erklärt.
Nach der Besetzung Italiens durch die Deutschen im September 1943 (Fall Achse), entwickelte sich das Aostatal zu einem der wichtigsten Zentren des italienischen Widerstandes (Resistenza) gegen die deutschen Besatzer und die mit diesen verbündete Italienische Sozialrepublik. Am 25. Februar 1973 verlieh der italienische Präsident Giovanni Leone hierfür der „Provincia di Aosta per la Valle d'Aosta“ die Goldene Tapferkeitsmedaille<ref>Redazione AostaSera: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die kleine Region mit einem Sonderstatut versehen, um den annexionistischen Bestrebungen Frankreichs entgegenzusteuern und dem Wunsch der Valdostaner nach Autonomie zu entsprechen. Erster Präsident wurde der Historiker Federico Chabod.
Bevölkerung und Sprachen[Bearbeiten]
Das Aostatal ist offiziell eine mehrsprachige Region.
Amtssprachen sind Italienisch und Französisch, die offiziell gleichgestellt sind. Auch in der italienischen Verfassung ist die doppelsprachige Version Valle d’Aosta/Vallée d’Aoste verankert. Die öffentlichen Ämter richten sich nach der Zweisprachigkeit. In der Schule haben Italienisch und Französisch denselben Stellenwert. So müssen Abiturienten aus dem Aostatal sowohl eine Italienisch- als auch eine Französischprüfung ablegen.
Aus einer Umfrage der Stiftung Émile Chanoux<ref>Émile Chanoux (* 9. Januar 1906, Rovenaud bei Valsavarenche; † 18. Mai 1944, Aosta), Notar und antifaschistischer Politiker, Mitglied der Resistenza, verstarb in nazifaschistischer Kerkerhaft.</ref> ergab sich jedoch, dass Italienisch für die weitaus meisten Valdostaner Muttersprache ist und nur noch ein Teil der Bevölkerung die traditionelle Volkssprache, einen frankoprovenzalischen Dialekt (Patois), als erste Sprache betrachtet.<ref>Fondation Emile Chanoux, Sondage Linguistique, Résultats Vallée d'Aoste: Die Zahlen basieren auf der Auswertung von 7500 Fragebögen. Die Erhebung fand im September 2001 statt.</ref> Frankoprovenzalisch hat in den ländlichen Seitentälern aber nach wie vor eine starke Position und wird dort, anders als in Frankreich und in der Schweiz, noch von Vertretern aller Generationen gesprochen. Standardfranzösisch hingegen hat seine Domänen in den Bereichen Politik, Verwaltung und Kultur.
| Muttersprache | Bevölkerungsanteil |
|---|---|
| Italienisch | 71,5 % |
| Frankoprovenzalisch | 16,2 % |
| Französisch | 0,99 % |
| andere Sprachen und italienische Dialekte |
11,31 % |
Aufgrund der Schulbildung haben beinahe 80 % der Einwohner des Aostatals Kenntnisse im Französischen, Frankoprovenzalisch beherrschen annähernd 70 % der Bürger.
| Sprachkenntnisse | Bevölkerungsanteil |
|---|---|
| Italienisch | 96,02 % |
| Französisch | 78,35 % |
| Frankoprovenzalisch | 68,46 % |
In den Ortschaften Gressoney-la-Trinité, Gressoney-Saint-Jean und Issime wird von den älteren Leuten eine deutsche (höchstalemannische) Mundart gesprochen. Das regionale Statut sieht in dem 1993 eingeführten Artikel 40bis den Schutz der kulturellen und sprachlichen Minderheit vor und gewährleistet den Walserdeutsch-Unterricht an den Schulen entsprechend den «lokalen Erfordernissen». Das Walserdeutsche wird in Italien überdies in der Provinz Verbano-Cusio-Ossola und in der Provinz Vercelli gesprochen, ist jedoch überall vom Aussterben bedroht, da es von den Jungen nicht mehr gesprochen wird.<ref>Siehe etwa Angela Bacher: Contributo agli studi sul dialetto walser della Val Formazza. Diss. Katholische Universität Mailand 1975; Silvia Dal Negro: The Decay of a Language. The Case of a German Dialect in the Italian Alps. Peter Lang, Bern 2004; Maria Concetta Di Paolo: Le isole linguistiche alemanne in Italia: Situazione attuale. Magisterarbeit Universität Pescara 1993–1994; Elisabetta Fazzini Giovannucci: Die alemannischen Dialekte im westlichen Norditalien. Ein Forschungsbericht. Franz Steiner Verlag, Wiesbaden 1978 (ZDL Beihefte 28); Max Waibel: Die volkstümliche Überlieferung in der Walserkolonie Macugnaga (Provinz Novara). SGV, Basel 1985 (SSGV 70); Peter Zürrer: Wörterbuch der Mundart von Gressoney. Mit einer Einführung in die Sprachsituation und einem grammatischen Abriss. Frauenfeld 1982 (Beiträge zur schweizerdeutschen Mundartforschung 24).</ref>
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Autonomie und Politik[Bearbeiten]
Aufgrund des Sonderstatuts von 1948 ist das Aostatal eine autonome Region. Der Regionalrat übt die autonomen Gesetzgebungsbefugnisse aus. Er besteht aus 35 Regionalräten. Darüber hinaus gibt es einen Regionalausschuss, dem der Präsident der Region vorsteht.
In Sachen Finanzen stehen dem Aostatal 90 % der eingetriebenen Steuern zu. Das heißt, die Region hat pro Jahr und Einwohner etwa 12.000 Euro zur Verfügung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/TodaySkriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplUtl“ ist nicht vorhanden., La Repubblica, 12. März 2007</ref>
Im italienischen Parlament ist das Aostatal durch einen Senator und einen Abgeordneten vertreten, die gemäß dem Mehrheitswahlrecht gewählt werden. Während alle anderen Regionen bei der Versammlung zur Wahl des Staatspräsidenten drei Vertreter entsenden, ist das Aostatal wegen seiner geringen Größe aber nur durch einen Deputierten vertreten.
Die politische Bühne wurde lange Zeit von den autonomistischen Bewegungen Union Valdôtaine und Stella Alpina sowie deren diversen Abspaltungen dominiert. Seit der Regionalwahl 2020 war jedoch die rechtspopulistische Lega stärkste Kraft im Regionalrat, seit 2022 stellte sie auch die Vertreterin des Aostatals im italienischen Senat. Mit der Regionalwahl im September 2025 wurde die Union Valdôtaine erneut stärkste Kraft und stellt seither auch den amtierenden Präsidenten, Renzo Testolin.
Durch das Regionalgesetz 6/2006 vom 16. März 2006 wurde das Lied Montagnes Valdôtaines zur Hymne des Aostatals erkoren. Die Melodie stammt von Alfred Roland und hatte ursprünglich den Titel Tyrolienne des Pyrénées.
von Aostatal 2024–2029
EV ist in einem „Wahlbündnis“ mit anderen Parteien und verfügt nur über einen Sitz. Da EV die bekannteste Partei in dem Bündnis ist, wurde dort gleich „2“ geschrieben, da das Bündnis 2 Sitze hat.
Sonstige = Valdotain Rallye (5), PIA (2)
Die Mehrheit besteht aus UV, PD, PIA und SA, die zusammen auf 19 von 35 Sitzen – und somit auf eine knappe Mehrheit kommen.
Wirtschaft[Bearbeiten]
Die Landwirtschaft spielt in der Region Aostatal noch immer eine wichtige Rolle. Aus den Bergtälern der Region stammt der Fontina, ein Käse mit geschützter Herkunftsbezeichnung. Das gleichnamige Aostatal (Tal der Dora Baltea) ist auch ein bekanntes Weinbaugebiet (siehe Valle d’Aosta (Wein)): Für seine Weine existiert seit 1985 die DOC „Valle d’Aosta“ oder „Vallée d’Aoste“. Die Weine dürfen unter Verwendung dieser DOC in den Verkehr gebracht werden, sofern sie die Anforderungen erfüllen.
Der bedeutendste Wirtschaftszweig ist der Tourismus. Bekannt sind die Wintersportorte Courmayeur und Breuil-Cervinia, das eine Skischaukel mit dem schweizerischen Zermatt verbindet.
Das Aostatal gehört zu den wohlhabendsten Regionen Italiens. Die Gemeinde Ayas war 2007 die reichste im gesamten Staat, das Durchschnittseinkommen pro Steuerzahler lag bei 66.408 Euro.<ref>Il Sole 24 Ore, 18. August 2008</ref>
Im Vergleich mit dem Bruttoinlandsprodukt der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreicht die Region einen Index von 122 (EU-28:100) (2015).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Im Jahr 2017 lag die Arbeitslosenquote bei 7,8 %.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Infrastruktur[Bearbeiten]
Die von Turin kommende italienische Autobahn A5 durchläuft das gesamte Aostatal und ist über den Mont-Blanc-Tunnel an das französische Autobahnnetz (A40) angebunden.
Über den Alpenpass Kleiner Sankt Bernhard besteht eine Verbindung zum französischen Ort Bourg-Saint-Maurice. Der Alpenpass Grosser St. Bernhard mit dem 1964 eröffneten Grossen-St.-Bernhard-Tunnel verbindet den Ort Martigny in der Schweiz mit der Stadt Aosta.
Das Aostatal wird durch eine Eisenbahnstrecke von Chivasso über Aosta nach Pré-Saint-Didier erschlossen. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.
Der Flughafen Aosta ist der Regionalflughafen des Tales.
Kultur und Bildung[Bearbeiten]
Die 2000 gegründete Universität Aostatal hat ihren Sitz in Aosta und Saint-Christophe.
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Das Aostatal ist mit den Orten Bard und Étroubles in der Liste der Vereinigung I borghi più belli d’Italia<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> (die schönsten Orte Italiens) vertreten.
In Aosta und anderen Gemeinden sind Monumente aus der römischen Zeit erhalten geblieben. Aus dem Mittelalter stammen mehrere große Burgen, und am Unterlauf der Dora Baltea steht auf einem mächtigen Felsmassiv die neuzeitliche Festung von Bard.
Der Nationalpark Gran Paradiso wurde 1922 als erster Nationalpark in Italien eingerichtet.
Siehe auch[Bearbeiten]
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
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- Literatur zum Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Alexis Bétemps: Vorlage:Str replace. In: Historisches Lexikon der Schweiz.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Abruzzen | Aostatal | Apulien | Basilikata | Emilia-Romagna | Friaul-Julisch Venetien | Kalabrien | Kampanien | Latium | Ligurien | Lombardei | Marken | Molise | Piemont | Autonome Region Sardinien | Autonome Region Sizilien | Toskana | Trentino-Südtirol | Umbrien | Venetien
Koordinaten: 45° 43′ N, 7° 22′ O
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- Träger der Tapferkeitsmedaille in Gold (Italien)
- Verwaltungseinheitsgründung 1927