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ApoRed

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vorlage:Medienbox/Kopf
Sprache Deutsch
Gründung 17. August 2011 (YALLA GANG [ursprünglich als ApokalyptoRed, später ApoRed])<ref>Erstes Webarchiv von YouTube.com/user/apokalyptored, am 30. Januar 2013</ref>

24. Oktober 2019 (ApoRed [Neugründung])
8. Oktober 2019 (RedSama)
10. November 2019 (ApoRed Music)
14. März 2020 (ApoRed [2. Neugründung])

Auflösung 16. Juli 2020 (ApoRed Vlogs)

März 2020 (ApoRed [originaler Kanal nicht mehr vorhanden])

Kanäle ApoRed Vlogs

RedSama
ApoRed Music
(ApoRed 2. Neugründung)
apored (auf Twitch)

Abonnenten Über 260.000(ApoRed)
Über 300.000 (RedSama)

Über 100.000 (ApoRed Vlogs)
Unter 50.000 (ApoRed Music)

Aufrufe Über 27 Mio. (ApoRed)
Über 65 Mio. (RedSama)

Über 30.000 (ApoRed Vlogs)
Über 800.000 (ApoRed Music)

Videos Über 60 (ApoRed)
Über 200 (RedSama)
Über 10 (ApoRedMusic)

ApoRed (bürgerlich: Ahmad Nadim Ahadi;<ref>Skandal-YouTuber ApoRed als Kellner auf Zypern entdeckt? 13. Mai 2025, abgerufen am 13. Juli 2025.</ref> * 12. März 1994) ist ein deutscher Webvideoproduzent mit afghanischen Wurzeln aus Hamburg, der zunächst vor allem mit Let’s-Play-Videos bekannt wurde und inzwischen hauptsächlich Reactions, Gaming-Videos und Rapmusik veröffentlicht. Aufgrund diverser Kontroversen steht ApoRed wiederholt in öffentlicher Kritik.

Karriere[Bearbeiten]

Seit dem 17. August 2011 betreibt ApoRed einen Kanal auf YouTube, auf dem zunächst Let’s Plays erschienen. Seit 2015 erstellt er hauptsächlich Clickbait-Videos.<ref name="ksta2016">Lukas Hansen: „ApoRed“: Youtuber erntet Shitstorm nach „Bomben Prank“. In: ksta.de. 15. Juli 2016, abgerufen am 13. März 2018.</ref> In mehreren seiner Videos treten bekannte YouTuber wie beispielsweise Leon Machère oder Simon Desue auf. ApoRed steht zudem häufig im Konflikt mit anderen YouTubern und gerät daher vor allem auf der Plattform selbst immer wieder in Kritik.

Am 9. Oktober 2015 veröffentlichte ApoRed sein erstes eigenes Musikvideo Photoshop, das bis März 2018 über 29 Millionen Aufrufe hatte.<ref>ApoRed - Photoshop feat. KsFreak & Krappi (Official Video), YouTube, 9. Oktober 2015, abgerufen am 30. März 2018.</ref> Weitere Musikvideos folgten. Das Musikvideo Everyday Saturday – Remix, das über 900.000 Dislikes erhielt, brachte ihm den Titel als „unbeliebtester YouTube-Rapper“ ein.<ref>Kings of Dislike – Die zehn unbeliebtesten YouTube-Rapper, laut.de, 14. April 2017; abgerufen am 20. März 2018.</ref>

Am 31. Januar 2016 veröffentlichte er ein Video, in dem er sich unter anderem darüber aufregte, mit „Apo“ angesprochen zu werden, und lautstark und spöttisch klarstellte: „‚Apo‘, ‚Apo‘, ‚Apo‘, das heißt ‚Red‘! ‚Apo‘ hat nichts damit zu tun!“, woraus ein Internetphänomen entstand.<ref>Reupload (Original nicht verfügbar)</ref>

Im November 2017 begann ApoRed auf seinem YouTube-Gaming-Kanal RedSama regelmäßig Videos zum Computerspiel Fortnite hochzuladen.<ref>Felix Goth, am 13. Juli 2017 ApoReds Gaming-Kanal auf YouTube.</ref>

Seine Tournee mit dem Titel Baba Tour und neun Terminen sollte im Dezember 2017 starten, wurde aber abgesagt, da er bei einem Gerichtstermin zu seinem Bombenprank-Video nicht erschien und sich infolgedessen Anfang Oktober in Untersuchungshaft befand.<ref>APORED geht im Dezember 2017 auf Baba-Tour! auf Eventim, abgerufen am 19. April 2020.</ref><ref>Theresa Gade, am 13. Oktober 2017 Nach Verhaftung: Nächster Schock für Apored-Fans! In starzip, abgerufen am 19. April 2020.</ref>

Für längere Zeit wurden die Videos auf seinem Hauptkanal ApoRed auf privat gestellt und waren somit für die Öffentlichkeit unsichtbar. Im November 2019 gab er schließlich an, den Kanal gelöscht zu haben. Im selben Monat wurde sein Kanal RedSama mit 1,5 Millionen Abonnenten von Epic Games aus urheberrechtlichen Gründen gesperrt.<ref>Patrik Hasberg: YouTube: 1,5 Mio. Abonnenten: ApoRed könnte bald seinen Gaming-Kanal verlieren. In: playcentral.de. 6. November 2019, abgerufen am 3. November 2023.</ref><ref>Gerd Schuhmann: Fortnite: YouTuber sagt, Epic lässt seinen Kanal mit 1,5 Mio Abos löschen. In: Mein-MMO.de. 6. November 2019, abgerufen am 3. November 2023.</ref>

Er erstellte noch im selben Monat einen Musikkanal mit dem Titel ApoRed Music, auf dem er seine musikalischen Aktivitäten hochlud. Schließlich wurde im März 2020 bekannt, dass sein ursprünglicher Hauptkanal in YALLA GANG umbenannt wurde. Am 16. Juli 2020 kündigte er an, seinen Kanal ApoRed Vlogs zu löschen, weil er keine Vlogs mehr mache.

Im August 2020 sollte er als Supporting Act auf zwei von Pietro Lombardis Freiluftkonzerten auftreten.<ref>LooMee Redaktion, am 13. August 2019 Pietro Lombardi: Zusatztermine und erste Open Air-Shows 2020 In: LooMee TV, abgerufen am 19. April 2020.</ref> Die Tour wurde wegen der Einschränkungen durch die COVID-Maßnahmen verschoben.<ref>Home. In: pietro-lombardi.com. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Dezember 2020; abgerufen am 3. Dezember 2020.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pietro-lombardi.com</ref>

Im Mai 2025 wurde auf einer Social-Media-Plattform ein heimlich aufgenommenes Video veröffentlicht, das ApoRed als Kellner in einer Shishabar in Nordzypern zeigt.<ref>„Nur ausgeholfen“: ApoRed streitet Kellner-Job ab - Barkeeper widersprich auf Hessische/Niedersächsische Allgemeine, abgerufen am 5. Juli 2025.</ref> ApoRed bestätigte auf seinem Kanal die Echtheit des Videos, fügte allerdings hinzu, er hätte lediglich „ausgeholfen“.

Kontroversen[Bearbeiten]

Viele seiner Videos sind umstritten, da er sich beispielsweise in verschiedenen Nächten verbotenerweise in einem Kino, einem Restaurant und einem Möbelhaus einsperren ließ,<ref name="spiegel2017">Markus Böhm: ApoRed und sein Prank: Bewährungsstrafe für YouTube-Star. In: Spiegel Online. 18. Oktober 2017, abgerufen am 13. März 2018.</ref><ref name="welt2016">Jakob Koch: Umstrittene Youtuber kassieren Strafanzeigen. In: welt.de. 15. November 2016, abgerufen am 30. März 2018.</ref> zudem Menschen durch seine Pranks nachhaltig ängstigte und sich bezüglich der von ihm verursachten Schäden uneinsichtig zeigte.<ref name="abendblatt2017prozess">Lars Wienand: Hamburger YouTuber ApoRed muss hinter Gitter. In: abendblatt.de. 14. September 2017, abgerufen am 30. März 2018.</ref><ref name="abendblatt2017bombenprank">Lars Wienand und Alexander Josefowicz: YouTuber ApoRed behauptet: Habe Prozess nicht geschwänzt. In: abendblatt.de. 14. September 2017, abgerufen am 30. März 2018.</ref> Er erhielt wegen dieser Videos mehrere Strafanzeigen.<ref name="spiegel2017" /><ref name="welt2016" />

Im Dezember 2017 verhängte die Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein gegen ApoRed ein Bußgeld in Höhe von 1050 Euro, weil er bei seinen Angeboten auf YouTube, Instagram, Google Plus und Facebook gegen die allgemeinen Informationspflichten nach § 5 Telemediengesetz verstieß und auf entsprechende Informationsschreiben nicht oder nur unzureichend reagierte.<ref>MA HSH verhängt Bußgeld gegen YouTuber "ApoRed" - Verfahren wegen Werbeverstößen gegen YouTuber "Leon Machère" und Lifestyle-Bloggerin Lina Mallon. Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein, 14. Dezember 2017.</ref> Er hatte im Impressum nicht die Kontaktdaten der Anbieter, sondern Fantasienamen und -adressen angegeben.<ref>YouTuber ApoRed muss Bußgeld zahlen – wegen Fantasienamen. Hamburger Abendblatt, 14. Dezember 2017.</ref>

Bomben-Prank[Bearbeiten]

Am 14. Juli 2016, dem gleichen Tag, an dem ein Terroranschlag in Nizza verübt worden war, veröffentlichte ApoRed ein Prank-Video, in dem er Menschen eine Tasche zuwarf und anschließend behauptete, die Tasche beinhalte eine Bombe. Mehrere Zeugen litten danach unter Angststörungen.<ref name="welt2018">„Bomben-Prank“: Strafprozess um YouTuber „ApoRed“ geht weiter. In: welt.de. 16. März 2018, abgerufen am 16. März 2018.</ref> Das Video wurde am Tag nach der Veröffentlichung auf „Privat“ gestellt.<ref>„ApoRed hat soeben das "Bomben Prank"-Video auf Privat gestellt“, HerrNewstime, 15. Juli 2016, 17:43</ref> Bis dahin erhielt es über 400.000 Aufrufe.<ref>Archiv der Wiedergabeseite (2016-07-15 11:28:25)</ref> Kurz darauf folgte ein Entschuldigungsvideo.<ref name="ApoRed-apology">Archiv der Wiedergabeseite von „Es tut mir Leid...“, veröffentlicht von ApoRed am 15. Juli 2016</ref><ref>ApoRed Bomben Prank SKANDAL! - Entschuldigung angenommen? - WuzzUp Feedback</ref>

Im Oktober 2017 wurde Ahadi für das Video nach rund zweiwöchiger Untersuchungshaft zu einer Freiheitsstrafe von sieben Monaten auf Bewährung zuzüglich 200 Arbeitsstunden verurteilt.<ref name="spiegel2017" /><ref name="welt2017">Jakob Koch: ApoRed: „Richterin hat mich gehasst“ – YouTuber geht in Berufung. In: welt.de. 23. Oktober 2017, abgerufen am 13. März 2018.</ref><ref name="funke2016">Ermittlungen: YouTuber versetzt Menschen mit Bomben-Streich in Todesangst, Berliner Morgenpost, 15. Juli 2016, abgerufen am 20. März 2018; republiziert in Der Westen, 15. Juli 2016, abgerufen am 20. März 2018.</ref><ref name="welt2018" /> Ein seitens seiner Anwältin eingelegter Berufungsantrag wurde im März 2018 zurückgenommen.<ref name="spiegel2018">Wegen Bomben-Scherz: Bewährungsstrafe für YouTuber ApoRed. In: Spiegel Online. 23. März 2018, abgerufen am 27. März 2018.</ref> Neben Körperverletzung, Nötigung und Störung des öffentlichen Friedens wurde ApoRed vorgeworfen, bei diesem Prank das Kunsturhebergesetz zu verletzen, da er das Video ohne Einverständnis der Beteiligten veröffentlichte.<ref>MDR Jump, am 29. März 2018 um 14 Uhr Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Keine Witze auf Kosten anderer (Memento des Vorlage:IconExternal vom 2. April 2018 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.jumpradio.de In MDR Jump (deutsch), abgerufen am 1. April 2018</ref><ref name="spiegel2018" /><ref name="welt2017" />

Diskographie[Bearbeiten]

Singles
Jahr Titel Anmerkungen
2017 Photoshop
mit KsFreak und Krappi
Erstveröffentlichung: 31. Juli 2017
Format: digitale Single
Everyday Saturday 1.0 Erstveröffentlichung: 27. Juli 2017
Format: digitale Single
Everyday Saturday 2.0 Erstveröffentlichung: 27. Juli 2017
Format: digitale Single
Numero Uno Erstveröffentlichung: 26. Juli 2017
Format: digitale Single
Yalla Habibi Erstveröffentlichung: 25. Juni 2017
Format: digitale Single
Babawagen Erstveröffentlichung: 9. April 2017
Format: digitale Single
Range Rover Mansory Erstveröffentlichung: 8. April 2017
Format: digitale Single
2018 Billo Erstveröffentlichung: 28. Januar 2018
Format: digitale Single
2019 Submariner Erstveröffentlichung: 31. Mai 2019
Format: digitale Single
Lambo Gallardo Erstveröffentlichung: 14. Juni 2019
Format: digitale Single
Bruder muss los
(Kollaboration mit Leon Machère)
Erstveröffentlichung: 25. Oktober 2019
Format: digitale Single
2020 Emblem Erstveröffentlichung: 7. August 2020
Format: digitale Single
2024 Multimillionär Erstveröffentlichung: 5. April 2024
Format: digitale Single
Push Erstveröffentlichung: 5. September 2024
Format: digitale Single
2025 Schweinefresse
(Trymacs Disstrack)
Erstveröffentlichung: 14. Januar 2025
Format: digitale Single
Roter Lambo Erstveröffentlichung: 15. Mai 2025
Format: digitale Single
Jede Nacht Erstveröffentlichung: 29. Mai 2025
Format: digitale Single

Hinweis: Die Reihenfolge der Singles bezieht sich auf die ursprünglichen Veröffentlichungsdaten der dazugehörigen Musikvideos, die auf YouTube veröffentlicht wurden, und nicht auf die Veröffentlichungsdaten der digitalen Singles.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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