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Appenfelden

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Appenfelden
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(183)&title=Appenfelden 49° 44′ N, 10° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(183) 49° 44′ 22″ N, 10° 29′ 10″ O
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Höhe: 381 m ü. NHN
Einwohner: 183 (31. Dez. 2014)<ref name="EWZ2014">Endbericht Fortschreibung lokaler Nahverkehrsplan – Endbericht Nahverkehrsplan - Tabellen. (PDF; 3.9 MB) Landratsamt Neustadt a.d.Aisch-Bad Windsheim, S. 16, abgerufen am 10. September 2024.</ref>
Eingemeindung: 1. Januar 1972
Postleitzahl: 91483
Vorwahl: 09556
Datei:Appenfelden, St. Martin Oberscheinfeld 20211107 0008.jpg
St. Martin
Datei:Appenfelden, D-5-75-157-26 Oberscheinfeld 20211107 0001.jpg
Bildstock

Appenfelden (fränkisch: Abmfelm<ref>W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 8. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „abṃfęlṃ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil des Marktes Oberscheinfeld im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Die Gemarkung Appenfelden hat eine Fläche von 3,682 km². Sie ist in 543 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6781,03 m² haben.<ref>Gemarkung Appenfelden (091195). In: geoindex.io. Geoindex Aktiengesellschaft, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref> In ihr liegt neben dem namensgebenden Ort der Gemeindeteil Lohmühle.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 2. Oktober 2024.</ref>

Geografie[Bearbeiten]

Das Kirchdorf liegt in Tallage am Appenbach, einem linken Oberlauf des Rimbachs, und ist im Süden wie im Norden von Erhebungen des Steigerwaldes umgeben. Die Kreisstraße NEA 4 führt zur Staatsstraße 2261 bei Oberrimbach (3,2 km nordöstlich) bzw. zur Staatsstraße 2257 (1,8 km westlich). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Prühl zur St 2257 (2,4 km westlich). Ein landwirtschaftlicher Verkehrsweg führt nach Haag zur St 2261 (1,3 km nordwestlich).<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 9. November 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden. Der Ort wurde in einer Urkunde, die im Zeitraum von 1317 bis 1322 entstanden ist, als „Appensuelt“ erstmals erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Appo.<ref name="O8">W. D. Ortmann: Landkreis Scheinfeld, S. 8ff.</ref> Das Hoch- und Niedergericht übte das Haus Schwarzenberg bis zum Ende des Alten Reiches aus. Die Besitzverhältnisse wechselten im 14. und 15. Jahrhundert öfters. 1668 kamen Teilbesitze durch Umwege an die Schwarzenberger.<ref>Appenfelden auf der Website oberscheinfeld.de</ref> 1790 gab es 25 Untertansfamilien, die alle zum Schwarzenbergischen Amt Geiselwind gehörten.<ref name="O8"/>

Im Rahmen des Gemeindeedikts (frühes 19. Jahrhundert) wurde Appenfelden dem Steuerdistrikt Kirchrimbach zugeordnet.<ref name="OV 1818"/> Wenig später entstand die Ruralgemeinde Appenfelden, zu der Burghöchstadt und Lohmühle gehörten. Die Gemeinde unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Herrschaftsgericht Burghaslach<ref>Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, OCLC 869860423, S. 89 (Digitalisat).</ref> und in der Finanzverwaltung zunächst dem Rentamt Scheinfeld, nach dessen Auflösung im Jahr 1818 dem Rentamt Iphofen. Die Gemeinde wurde vor 1829 ohne Burghöchstadt an das Herrschaftsgericht Schwarzenberg überwiesen. Ungefähr zu dieser Zeit wurde Wasenmeisterei auf dem Gemeindegebiet gegründet.<ref name="OV 1846"/><ref>Vorlage:Meyer Rezatkreis 1837 Hier war Appenfelden noch dem Herrschaftsgericht Schwarzenberg zugeordnet.</ref> Ab 1852 gehörte Appenfelden zum neu gebildeten Landgericht Scheinfeld, ab 1862 zum Bezirksamt Scheinfeld (1939 in Landkreis Scheinfeld umbenannt) und ab 1879 zum Rentamt Markt Bibart (1919–1929: Finanzamt Markt Bibart, von 1929 bis 1972: Finanzamt Neustadt an der Aisch, seit 1972: Finanzamt Uffenheim). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Scheinfeld, von 1880 bis 1973 war das Amtsgericht Scheinfeld zuständig, seitdem ist es das Amtsgericht Neustadt an der Aisch. Die Gemeinde hatte 1964 eine Gebietsfläche von 3,684 km².<ref name="OV 1961" /> Am 1. Januar 1972 wurde Appenfelden im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Oberscheinfeld eingemeindet.<ref></ref><ref>Oberscheinfeld > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 5. Juni 2025.</ref>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Gemeinde Appenfelden

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970
Einwohner 234 179 187 197 211 223 213 234 225 231 236 224 200 199 198 208 193 198 197 250 240 226 187 201
Häuser<ref name="Häuser">Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 werden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1871 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> 40 33 34 34 35 35 40 37 40
Quelle <ref name="OV 1818">Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, OCLC 1071656043, S. 6 (Digitalisat). Für die Gemeinde Appenfelden zuzüglich der Einwohner und Gebäude von Burghöchstadt (S. 15) und Untermühl (S. 95).</ref> <ref name="OV 1846">Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, OCLC 635011891, S. 286 (Digitalisat). Im Historischen Gemeindeverzeichnis werden hiervon abweichend 161 Einwohner für die Gemeinde Appenfelden angegeben.</ref> <ref name="HGV">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis : Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952 (= Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192). München 1954, DNB 451478568, OCLC 311071516, S. 183, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).</ref> <ref name="HGV" /> <ref name="OV 1861">Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 1079, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>

Kgl. statistisches Bureau (Hrsg.): Verzeichniß der Gemeinden des Königreichs Bayern nach dem Stande der Bevölkerung im Dezember 1867. XXI. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Ackermann, München 1869, S. 172 (Digitalisat). </ref> ||<ref name="OV 1875">Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1243, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1879</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1882</ref> ||<ref name="OV 1885">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1179 (Digitalisat).</ref> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1892</ref> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="OV 1900">K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1251 (Digitalisat).</ref> ||<ref name="HGV" /> || <ref>Vorlage:Gemeindeverzeichnis Bayern 1911</ref> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="OV 1925">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1289 (Digitalisat). </ref> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="OV 1950">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 1115 (Digitalisat).</ref> ||<ref name="HGV" /> ||<ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 817 (Digitalisat).</ref> ||<ref name="OV 1970">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 176 (Digitalisat).</ref>

Ort Appenfelden

Jahr 001818 001840 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987 002014
Einwohner 152 161 196 198 213 188 178 222 169 185 164 183
Häuser<ref name="Häuser" /> 26 29 31 33 28 35 37 47
Quelle <ref name="OV 1818" /> <ref name="OV 1846" /> <ref name="OV 1861" /> <ref name="OV 1875" /> <ref name="OV 1885" /> <ref name="OV 1900" /> <ref name="OV 1925" /> <ref name="OV 1950" /> <ref name="OV 1961" /> <ref name="OV 1970" /> <ref>Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 341 (Digitalisat).</ref> <ref name="EWZ2014"/>

Denkmäler[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

  • Katholische Kuratiekirche Sankt Michael<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Oberscheinfeld (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
  • Bildstock<ref name="Denkmalliste"/>

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ehemaliges Baudenkmal
  • Haus Nr. 13: Eingeschossiges Wohnstallhaus mit Satteldach. Verputzter Massivbau von drei zu fünf Achsen, mit zweigeschossigem Fachwerkgiebel, in den ein aufgestocktes Zwerchhaus in Fachwerk südlich einschneidet. Im Keilstein des Türsturzes an der Traufseite bezeichnet „B K / C A R / 1820“.<ref>G. Hojer: Landkreis Scheinfeld, S. 28. Denkmalschutz aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.</ref>

Bodendenkmäler[Bearbeiten]

In der Gemarkung Appenfelden gibt es ein Bodendenkmal.<ref name="Denkmalliste"/> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Religion[Bearbeiten]

Appenfelden ist seit der Reformation gemischt konfessionell: Die Katholiken gehören zur Kuratie St. Michael (Appenfelden), die Protestanten zur Christuskirche (Kirchrimbach).<ref name="OV 1961"/>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Appenfelden – Sammlung von Bildern

Fußnoten[Bearbeiten]

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile des Marktes Oberscheinfeld Vorlage:Hinweisbaustein