Arizonanatter
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Arizona elegans occidentalis | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Arizona elegans | ||||||||||||
| Kennicott, 1859 |
Die Arizonanatter (Arizona elegans) ist eine kleine Natternart, die im südlichen Nordamerika vorkommt. Von manchen Autoren wird die Unterart A. elegans occidentalis als eigene Art A. occidentalis angesehen.
Merkmale[Bearbeiten]
Arizonanattern sind rötlichgelbe bis hellbraune Schlangen mit braunen, schwarz gerandeten Querflecken auf dem Rücken und zwei Reihen kleiner Tupfen auf den Flanken. Mundwinkel und Auge sind durch einen dunklen Schläfenstreifen verbunden. Der Bauch ist einfarbig gelblichweiß. Der Kopf ist länglich mit spitz zulaufender Schnauze und kaum vom Hals abgesetzt. Die Gesamtlänge des mäßig schlanken Körpers beträgt bis zu 125 Zentimeter.
Von der Gattung Pituophis wird die Gattung durch die paarigen Präfrontalia und die meist glatten Dorsalia abgegrenzt. Der Rumpf weist 21 bis 31 schräge Reihen glatter Schuppen in seiner Mitte, 185 bis 241 Ventralschilde und 39 bis 63 Subkaudalschilde und einen ungeteilten Analschild auf.
Vorkommen[Bearbeiten]
Das Verbreitungsgebiet der Arizonanatter erstreckt sich über den Süden Nebraskas, Oklahoma, Texas, Südkalifornien und Zentralmexiko. Die Art besiedelt verschiedene offene Lebensräume bis zu einer Höhe von 2 200 Metern.
Lebensweise[Bearbeiten]
Die Art ist vorwiegend nachtaktiv und verbringt den Tag im Erdboden eingegraben oder unter Steinen oder in Kleinsäugerbauten verborgen. Besonders im östlichen Verbreitungsgebiet sind Arizonanattern auch gelegentlich tagsüber anzutreffen. Die Wintermonate werden mit einer vier- bis fünfmonatigen Ruhephase vorwiegend in Nagetierbauten verbracht.
Als Beutetiere dienen vorwiegend kleine Echsen, die nachts während ihrer Ruhephase erbeutet werden. Insbesondere größere Schlangen erbeuten auch kleine Säugetiere, Vögel und Schlangen<ref></ref>. Bei Bedrohung reagieren Arizonanattern mit heftigen Vibrationen des Schwanzendes, beißen aber nur extrem selten zu.
Die Paarungszeit liegt im Frühjahr, die Jungtiere schlüpfen etwas mehr als zwei Monate nach Ablage der 3 bis 23 länglichen Eier.
Gefährdung und Schutzmaßnahmen[Bearbeiten]
Da diese Art noch relativ häufig ist und auch in Schutzgebieten vorkommt, wird sie von der IUCN als Least Concern (nicht gefährdet) geführt.<ref>[[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Hammerson, G.A., Frost, D.R., Santos-Barrera, G., Vasquez Díaz, J. & Quintero Díaz, G.E., 2007. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.</ref>
Systematik[Bearbeiten]
Innerhalb der Art Arizona elegans sind acht oder neun Unterarten beschrieben:
- A. elegans blanchardi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Klauber, 1946 - 29 bis 31 Dorsalschuppenreihen, langer Schwanz, mit großen Flecken, in Nordtexas, Kansas und Oklahoma
- A. elegans candida Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Klauber, 1946 – helle Grundfärbung, enge Flecken, häufig paarige Präokularschilde, in Süd-Kalifornien
- A. elegans eburnata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Klauber, 1946 – mit kleinen, schmalen Flecken, helle Grundfärbung, in Süd-Kalifornien
- A. elegans elegans Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kennicott in Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Baird, 1859 - 29 bis 31 Dorsalschuppenreihen, langer Schwanz, klar definierte Flecken, in Texas
- A. elegans expolita Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Klauber, 1946 – wenige Flecken, 27 Reihen von Rückenschuppen, langer Schwanz, in Chihuahua, Mexiko
- A. elegans noctivaga Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Klauber, 1946 – kurzer Schwanz, große Flecken, 27 Reihen von Rückenschuppen, in Arizona
- A. elegans occidentalis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Blanchard, 1924 – mit gestellten, zahlreicheren Rückenflecken, schwächer ausgeprägten Seitenflecken, 27 Reihen von Dorsalschuppen und kurzer Schwanz<ref></ref>; teilweise als eigene Art Arizona occidentalis geführt<ref>Eintrag der Gattung bei ITIS</ref>, in Kalifornien
- A. elegans pacata Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Klauber, 1946 – wenige Flecken, 27 Reihen von Rückenschuppen, kurzer Schwanz, in Südkalifornien
- A. elegans philipi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Klauber, 1946 – geringe Ventralschildzahl, meist 27 Dorsalschuppenreihen, langer Schwanz, in Neumexiko
Quellen[Bearbeiten]
- Ludwig Trutnau: Ungiftige Schlangen, Teil 2. 4. Auflage. Eugen Ulmer GmbH & Co., Stuttgart 2002, ISBN 3-8001-3223-0.
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />