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Arkenberge

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Arkenberge
Blick auf den Deponieberg Arkenberge
Blick auf den Deponieberg Arkenberge
Höhe 121,9 m ü. NHN <ref name="TS24022015" />
Lage Berlin, Deutschland
Koordinaten 52° 38′ 17″ N, 13° 24′ 17″ OKoordinaten: 52° 38′ 17″ N, 13° 24′ 17″ O
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Arkenberge (Berlin)
Arkenberge (Berlin)

Der Name Arkenberge bezeichnet ursprünglich einen natürlichen Höhenzug im Berliner Ortsteil Blankenfelde des Bezirks Pankow. Vom Namen der Hügelkette leitet sich der Name der nahegelegenen Siedlung Arkenberge ab. Östlich dieser Siedlung entstand seit 1984 eine Bauschuttaufschüttung. Im Januar 2015 wurde festgestellt, dass deren Gipfel eine Höhe von 121,9 m ü. NHN<ref name="TS24022015" /> erreichte. Er gilt seitdem als die höchste Erhebung auf dem Gebiet des Landes Berlin und löste damit den Teufelsberg (120,1 m ü. NHN) ab.<ref>Wie Berlin 14 Berge bekam. In: RBB Online. 23. April 2015, abgerufen am 27. März 2025.</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Datei:Berlin Arkenberge asv2022-07 img1.jpg
Blick über die Siedlung Arkenberge auf den Deponieberg

Die ursprünglichen Arkenberge waren eine natürliche Hügelkette pleistozänen Ursprungs. Auf einem Messtischblatt von 1911 ist ihre größte Höhe mit 70,3 Meter angegeben.<ref>Messtischblatt 3346, Schönerlinde, 1911.</ref> Im Laufe des 20. Jahrhunderts wurden sie zu großen Teilen abgebaggert, hinzu kam, dass in den 1950er Jahren die Eisenbahntrasse des Berliner Außenrings durch das Gebiet gelegt wurde. Der höchste Punkt der verbliebenen Hügelkette hat eine Höhe von 64,8 Metern, das umliegende Gelände liegt zwischen 53 und 57 Metern Höhe.<ref>Senat von Berlin (Hrsg.): Digitale Topographische Karte 1:10.000, erzeugt am 31. Dezember 2006.</ref> Seit den 1930er Jahren entstand im Bereich der Arkenberge die Siedlung Berlin-Arkenberge.

Im Jahr 1984 wurde damit begonnen, östlich der Siedlung eine Bauschuttdeponie auf einer Fläche von 36 Hektar zu errichten. 1998 wurde die Ablagerung von Bauabfällen eingestellt, ab 1999 wurden diese zur Verwertung zwecks Profilierung und Rekultivierung des Deponiekörpers angenommen. Dabei war vorgesehen, dass ein Berg mit zwei Aussichtsplateaus, die durch einen Sattel optisch getrennt sind, entstehen soll.<ref>"Arkenberge/heim_ber_arkenberge". In: HEIM-Gruppe. Abgerufen am 14. April 2026.</ref>

Datei:Arkenberge (2).jpg
Findling auf dem Berg

Um das Jahr 2000 wurden Pläne konkretisiert, wonach das Gebiet um die Arkenberge zu einem Erholungsgebiet gemacht werden sollte.<ref>Mülldeponie als Piste für Mountainbiker. In: Berliner Zeitung, 14. Dezember 2000.</ref> 2015 gab es Pläne, den Gipfel im Jahr 2019 zu öffnen.<ref>Das ist die Höhe: Arkenberge: Der höchste Berg von Berlin ist neuerdings in Pankow. In: Der Tagesspiegel Online. ISSN 1865-2263 (tagesspiegel.de [abgerufen am 14. April 2026]).</ref><ref>Herausgeber Michael Springer, m/s: Arkenberge schlägt Teufelsberg. In: Pankower Allgemeine Zeitung. 28. Januar 2015, abgerufen am 14. April 2026.</ref> Dies konnte bisher (Stand: April 2026) nicht umgesetzt werden.

Aus Anlass der Neuvermessung Anfang 2015 wurde ein Findling mit einer Inschrift, die auf den Status als Berlins höchste Erhebung verweist, auf dem Gipfel aufgestellt.<ref name="TS24022015" />

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Arkenberge – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="TS24022015"> Zum Wettstreit um den höchsten Gipfel Berlins. In: Der Tagesspiegel, 24. Februar 2015, S. 15 </ref> </references>