Arle
Arle Gemeinde Großheide
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1016)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 53° 37′ N, 7° 24′ O
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| Höhe: | Vorlage:Str replace m ü. NN | |||||
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| Einwohner: | ca. Vorlage:Str replace (2011)<ref name="Gindex">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)</ref> | |||||
| Bevölkerungsdichte: | 83 Einwohner/km² | |||||
| Eingemeindung: | 1. Juli 1972 | |||||
| Postleitzahl: | 26532 | |||||
| Vorwahl: | 04936 | |||||
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Arle ist ein Ortsteil der Gemeinde Großheide im ostfriesischen Landkreis Aurich in Niedersachsen.<ref name="a1">Hinrich Gast (Ortschronisten der Ostfriesischen Landschaft): Arle, Gemeinde Großheide, Landkreis Aurich (PDF; 747 kB), eingesehen am 11. August 2012</ref> Die früher selbständige Gemeinde wurde mit dem Gemeindereformgesetz vom 1. Juli 1972 zu Großheide eingemeindet.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Zu Arle, im Kern ein geschlossenes Haufendorf, gehören die Streusiedlungen Ostarle, Ostergaste, Dreesche, Komper, Neuis, Beemoor und Südarle. Diese Ortsteile sind untereinander in West-Ost-Richtung durch zwei Kreisstraßen und in Nord-Süd-Richtung durch eine Kreisstraße verbunden. Das Gemeindegebiet umfasst 1228 Hektar und beherbergt etwa 1100 Einwohner.<ref name="a1" /><ref name="b1"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein., abgerufen am 25. August 2019.</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Das am Rande der Geest gelegene Arle war bereits im 12. Jahrhundert eine dem erzbischöflichen Stuhl zu Bremen unterstellte Propstei, allerdings unter dem Namen Erle. Zum Unterschied des benachbarten Münsterschen Gebietes waren ihre Pröpste keine reichen Edelleute, sondern amtierende Geistliche. Die St. Bonifatius-Kirche wurde in dieser Zeit aus Tuffstein auf einer hohen Warft erbaut.<ref name="a1" /><ref name="b1" />
Ein Turm zu Arle wurde 1408 unter den Burgen genannt, die damals von den Hamburgern mit Unterstützung durch Keno tom Brok eingenommen wurden.<ref>Frank Both und Stefan Eismann: Dreesche in der wissenschaftlichen Datenbank „EBIDAT“ des Europäischen BurgeninstitutsVorlage:Abrufdatum.</ref> Später gehörte die Burg Hebe, der Tochter Lütet Attenas, und deren Sohn Keno. Über dessen Tochter Sophie kam die Burg 1545 an das Geschlecht der Howerda, die alleiniger Besitzer von Arle wurden. 1613 erwarb Focko Beninga Dreesche wahrscheinlich durch Kauf. Der Besitz wechselte jedoch 1717 an die Freiherren von Wedel und 1786 an das Haus Innhausen und Knyphausen zu Lütetsburg. Der kleine Schild im Wappen ist jenes der Beninga zu Grimersum.<ref name="a1" />
Wappen[Bearbeiten]
| [[Datei:{{#property:p94}}|100px|links|Wappen der früheren Gemeinde Arle]] | Blasonierung: „Vorlage:Str trim“<ref name="{{{ref}}}">Leiner, Karl, Panorama Norden. Norden, 1972, S. 37</ref><ref name="{{{ref_2}}}"></ref> |
| Wappenbegründung: Das von Ulf-Dietrich Korn entworfene Wappen wurde am 10. Oktober 1963 vom Regierungspräsidenten in Aurich genehmigt. Es zeigt den alten romanischen Kirchturm von Arle, welcher bereits anfangs des 15. Jahrhunderts erstmals erwähnt wurde. Der kleine Schild zeigt das Wappen der Häuptlingsfamilie Beninga aus Grimersum; sie waren Besitzer einer Burg, die an der Stelle der Rüschlage bei Dreesche stand. Die Sporenräder sind das Zeichen der in Norden ansässigen Familie Idzinga, welche dort auch seit dem 15. Jahrhundert das Wappen zieren; sie symbolisieren die frühere Zugehörigkeit zum Landkreis Norden ebenso wie die Farben Blau und Gold. |
Persönlichkeiten[Bearbeiten]
In Arle geboren wurden:
- Johann Conrad Freese (1757–1819), preußischer Verwaltungsbeamter und ostfriesischer landeskundlicher Schriftsteller
- Albrecht Oepke (1881–1955), evangelischer Theologe
- Harm Bengen (* 1955), Cartoonist
Arle ist das Heimatdorf des Vaters des Spieleautors Uwe Rosenberg, der dem Ort mit dem 2-Personenspiel Arler Erde ein „Denkmal“ setzte.<ref>Spiel Arler Erde, abgerufen am 17. Juli 2024</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Robert Noah: Die Kirche St. Bonifatius in Arle (Ostfriesische Kunstführer, Heft 5). Aurich 1983
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Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Beschreibung von Arle in der Historischen Ortsdatenbank der Ostfriesischen Landschaft
- Gemeinde Großheide, Ortsteil Arle
- Alte Fotos aus Arle, Großheide, Eversmeer und Berumerfehn
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Arle | Berumerfehn | Coldinne | Großheide | Menstede | Ostermoordorf | Südarle | Südcoldinne | Westerende | Westermoordorf