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Arsenpentachlorid

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Kristallstruktur
Kristallstruktur von Arsenpentachlorid
Vorlage:Farbe As5+ 0 Vorlage:Farbe Cl−
Allgemeines
Name Arsenpentachlorid
Andere Namen

Arsen(V)-chlorid

Verhältnisformel AsCl5
Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
PubChem 22996930
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 252,19 g·mol−1
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.769">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Arsenverbindungen, mit Ausnahme der namentlich in diesem Anhang bezeichneten in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Arsenverbindungen in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 331​‐​301​‐​410
P: ?
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Arsenpentachlorid ist eine metastabile anorganische chemische Verbindung des Arsens aus der Gruppe der Chloride.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Arsenpentachlorid kann durch photochemische Chlorierung von Arsen(III)-chlorid bei −105 °C gewonnen werden.<ref name="Arnold F. Holleman, Egon Wiberg">Arnold F. Holleman, Egon Wiberg: Lehrbuch der anorganischen Chemie. Walter de Gruyter, 1995, ISBN 978-3-11-012641-9, S. 801 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

<math>\mathrm{AsCl_3 + Cl_2 \longrightarrow AsCl_5}</math>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Arsenpentachlorid ist eine metastabile Verbindung, ihr Zerfall wird durch Chlorwasserstoff katalysiert. Die auffallende Instabilität der Verbindung wird z. T. auf die Übergangsmetallkontraktion zurückgeführt, zum anderen Teil auf die Schwäche der AsCl-Bindung.<ref>Konrad Seppelt: Arsenpentachlorid, AsCl5. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. 434, 1977, S. 5, doi:10.1002/zaac.19774340101.</ref> Sie zerfällt oberhalb von −50 °C wieder in Arsen(III)-chlorid und Chlor.<ref name="Arnold F. Holleman, Egon Wiberg" /> Die Verbindung hat eine trigonale bipyramidale Geometrie<ref name="Paul Gouda">Paul Gouda: Arsenic, Selenium, Antimony ultra-trace analysis. iUniverse, 2012, ISBN 1-4759-4803-4, S. 47 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> und kristallisiert in der orthorhombischen Raumgruppe Pmmn (Raumgruppen-Nr. 59)Vorlage:Raumgruppe/59.<ref>Silvia Haupt, Konrad Seppelt: Solid State Structures of AsCl5 and SbCl5. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. Band 628, Nr. 4, Mai 2002, S. 729–734, doi:10.1002/1521-3749(200205)628:4<729::AID-ZAAC729>3.0.CO;2-E.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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