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Arthur Fussy

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Arthur Fussy (geboren 1979 in Wien) ist ein österreichischer Komponist und Musiker, der insbesondere für Schauspielproduktionen mit den Regisseuren Bastian Kraft und Carina Riedl arbeitet.

Leben und Werk[Bearbeiten]

Arthur Fussy nahm bereits als 6-jähriger Klavierunterricht und begann mit sieben Jahren zu komponieren. Nach der Matura absolvierte er die Studiengänge Audio Engineering und Recording Arts an der SAE Wien. Gleichzeitig begann er mit dem Komponieren für Bühne und Kurzfilm.

Seit 2004 arbeitet er als freier Komponist. Seit 2006 ist er bei der Filmproduktionsfirma artkicks für Komposition und Ton zuständig. Fussy gründete die Band Kunstblume und produzierte 2008 deren erstes Album Selfish Man (auf Recommend Records). 2009 folgte die CD Backstabber (auf Highhat Records). Die Zusammenarbeit mit den Regisseuren Bastian Kraft und Carina Riedl begann an Nebenschauplätzen des Wiener Burgtheaters und führte mit Kraft nach München, Hamburg und Zürich, mit Riedl nach Bozen, Karlsruhe und Lübeck. Mit Bastian Kraft arbeitete er an mehreren Dramatisierungen großer Roman-Stoffe von Oscar Wilde, Virginia Woolf, Thomas Mann, Hermann Hesse und Max Frisch zusammen und auch für Film-Adaptionen nach Rainer Werner Fassbinder und Luchino Visconti.

Die DARUM-Produktion „Ungebetene Gäste“ mit seiner Musik, uraufgeführt im Werk X-Petersplatz und am Wiener Zentralfriedhof, wurde 2019 zum Spezialpreis des Nestroy-Theaterpreises nominiert. Ebenso schuf er die Musik für die Virtual Reality Performance „[EOL]. End of Life“ von DARUM, welche beim Berliner Theatertreffen als eine der herausragendsten Theaterproduktionen 2024 prämiert wurde.<ref>Arthur Fussy. In: Volkstheater. Abgerufen am 19. August 2026.</ref> Auch komponierte er für den Film (Bezirksgeschichte Wien, 2007, Gegenschein, 2021).<ref>Vorlage:IMDb/1</ref>

Weiterhin ist Fussy als Live-Musiker am Modularsynthesizer tätig. 2022 bildete er mit Jul Dillier (präpariertes Klavier, Keyboards) und Judith Schwarz (Schlagzeug) das Improvisationstrio otherMother,<ref>Markus Deisenberger: „Ein Teppich, an dem wir alle weben.“ – otherMother im mica-Interview. In: musicaustria.at. 14. Dezember 2023, abgerufen am 19. August 2026.</ref> mit dem er die Alben MetaMorph (2023) und Material (2026) bei Klanggallerie veröffentlichte.<ref>Andreas Felber: Junge österreichische Jazzszene. In: Ö1. 18. Juni 2026, abgerufen am 19. August 2026.</ref> Mit der Schlagzeugerin Judith Schwarz arbeitete er zudem im Duo Beyond the Beat (Where It Starts, Where It Ends, 2026).

Theaterproduktionen (Auswahl)[Bearbeiten]

Mit Bastian Kraft
Mit Carina Riedl

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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